Rallye-Team-Schmitt - Thor 2019
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03.01.2019

Frisch aus dem Land der aufgehenden Sonne eingetroffen:


Es handelt sich hierbei um 2 "schwerlast" Linearantriebe mit 12V und einem Auszug von 500mm. Was damit passiert? Abwarten :-)

14.02.19
Nach einer rund 6wöchigen Pause, wird der Thor langsam wieder für die neue Saison vorbereitet. Kleiner TechCheck also und Durchsicht für die anstehende TÜV Prüfung. Nachdem alle Flüssigkeitsstände geprüft wurden, wurden auch alle Leuchtmittel am Auto auf Funktion überprüft. Auch unter dem Fahrzeug wurde alles mal "abgefingert". Die Schläuche sind soweit schick und wie der Motor und das Getriebe dicht. Nebenbei wurde noch ein neuer 74aH Akku in den Motorraum gesetzt. Der alte Akku glänzte bereits auf den letzten Fahrten mit einer 0ladefähigkeit.


15.02.19 ging es an einem sonnigen Mittag zur nahen Prüfstation. Nachdem die Sonne etliche Motorradfahrer mit ihren Bikes dort hin zogen, boten wir den anwesenden Prüfern eine "große" Abwechslung. Direkt drei Prüfer sprangen zum Auto. Nachdem Papiercheck wurden die AU Werte geprüft. Die wurden schon mal nicht beanstandet, da die Balken im Prüfbildschirm auf Grün gingen. Danach ging es in die Prüfhalle. Dort beginnt die Prüfung mit der Bremsanlage:


Nachdem auch diese sauber absolviert war, ging es an die restliche Technik:


Achsen heben, rütteln und schütelln usw. ... Ihr kennt das ja. Nach einer Stunde haben wir im Tausch gegen 178€, zwei bunt bedruckte und begehrte DIN A-4 Zettel erhalten.


"ohne festgestellte Mängel" lese ich immer wieder gerne.
Die Saison kann langsam aber sicher los gehen.

23.02.2019
In der frohen Hoffnung, dass ich den Thor am nächsten Wochenende benötige, in absehbarer Zeit kein Frost mehr gemeldet ist und meine Freizeit hoffentlich an den Wochenenden für die Remontage des Rallye-E und eine Rallyeveranstaltung genutzt wird ... ging es heute an die Frischwasserversorgung. Im Spätherbst wurde das komplette Wassersystem entleert und die Frischwasserpumpe demontiert. Diese durfte heute aus ihrem Kellerlager raus ans Tageslicht. An der Küchenspüle angekommen, wurde diese in ihre Einzelteile zerlegt. Einzigstes Werkzeug hierzu ist ein Kreuzschraubendreher. Hiermit wird der Pumpenkopf vom Antriebsmotor getrennt. Für die Remontage später, ist es nicht gerade unwichtig, wo welche Schrauben plaziert sind. Die M Gewindeschrauben gehen ins Motorgehäuse und die Grobgewindeschrauben in das Kunststoffgehäuse. Das ist es auch schon, wo die komplette Schwierigkeitsstufe erreicht ist. Somit kann diese Arbeit auch jemand erledigen, der "zwei linke Hände hat". Sind alle Schrauben entfernt, kann man den Pumpenkopf leicht vom Motor trennen. Die Shurflopumpe besteht wiederum aus 3 einzelnen Teilen. Diese werden nur auseinandergezogen. Innerlich befindet sich noch ein heller Gummi, der mit 3 Schrauben auf dem Grundträger befestigt ist. Diesen ebenfalls noch abzuschrauben, kann man sich getrost sparen. Ein vorsichtiger Blick darunter reicht. Die Einzelteile reinige ich in einem warmen Wasserbad, wo ein Tropfen Spüli enthalten ist. Mittels den Fingern und einer sehr weichen Bürste (um den Gummi nicht zu beschädigen). Lediglich EIN ACHTUNG muss ich noch ansprechen. Hier auf dem Bild ist die Rückseite des Pumpengehäuses (mit den 5 Schrauben) zu sehen. Aus Vorsichtsgründen lasse ich die darin enthaltene Elektrik nicht nass werden und dreht keinesfalls an der mittleren Schraube!!! Mit dieser wird eine sich dahinter befindliche Membran justiert. Diese steuert den Ein-Ausschaltdruck der Pumpe.



Hier auch von Shurflo beschrieben:



Innerhalb eines Jahres kann sich dort schon etwas festsetzen, was sich dann auch im Spülwasser zeigt:



Nach dem Abspülen mit klarem Wasser, wird die Pumpe wieder zusammen gesetzt. Dann verschwand diese wieder in ihrer Behausung / im Thor. Bevor nun der Wassertank gefüllt wird, ging es zurück in die Küche. Das noch leere System wird nun vor dem ersten benutzen gereinigt. Eventuell vorhandene Keime und festgesetzter Kalk soll gelöst und ausgespült werden. Hierzu wird eine saubere Gießkanne mit 1Kg Citronensäure und warmen Wasser gefüllt und umgerührt.



Die angerührte leichte Lauge wurde dann in den Frischwassertank gekippt.



Danach folgten etwa 100 Liter Frischwasser.



Zum Abschluß der Befüllung kamen noch 3 Gießkannen mit jeweils 1Kg Citronensäure obendrauf. Somit wurde dieser mit etwa 130 Liter Wasser und 4 Kg Citronensäure befüllt. Die Literzahlen sind grob geschätzt, da ich keinen "Literzähler" am Schlauch hängen habe und dadurch das der Thor leicht schräg steht, ist auch der sichtbare Wasserstand am Tank nur eine Schätzung.
Nun ging es in den Innenraum. Schalter der Pumpe auf "On" und schon wurden die Wasserleitungen geflutet. Natürlich hatte ich vorher alle Frostabläufe und Öffnungen verschlossen. Am von der Pumpe entferntesten Punkt (Spüle) habe ich dann begonnen, die nun vorhandene Luft, aus dem System zu bekommen. Den Kaltwasserkreislauf, sowie auch den Warmwasserkreislauf. Somit wird auch der Warmwasserkessel der TrumaCombi mit gefüllt. Das Prodzedere wurde nun auch ausgiebig im Bad wiederholt. Zu erst das Waschbecken, dann die Dusche und zum Abschluß auch die Toilette. Somit ist die Lauge nun überall in den Leitungen und kann nun wirken.
Morgen geht es hierzu weiter.

Nach 4 Stunden Einwirkzeit, habe ich mich entschlossen, das System auf Dichtigkeit zu prüfen. Das passt soweit. Danach habe ich die Pumpe angeschaltet und großzügig durch alle Wasserhähne noch mal frische Lauge
laufen lassen. Zusätzlich wurden noch der Duschkopf und die Siebe der Wasserhähne entnommen. Die hab ich nun bis morgen in ein Bad gelegt, natürlich mit der identischen Lauge:



24.02.2019

9.30Uhr ging es nach diversen Frühstückskaffees abermals ans Auto. Nochmalig wurde das Wasser in den Leitungen durchgepumpt.

Gegen 12.30Uhr wurden die abschließenden Arbeiten begonnen. Zu erst wurden die voll gefüllten Waschbecken und die Toilette von ihrem Inhalt befreit.


Der Vorteil ist, wenn alle Becken komplett bis zum Überlauf gefüllt werden, kann die Lauge auch hier ihre Arbeit "nebenbei" erledigen. Danach ging es für etwa 20min. fahrenderweise durch die Gegend. Die Lauge in allen drei Tanks sollte mal kräftig durchschwappen und ggfls. noch vorhandenen Schmutz lösen. Zu Hause angekommen, stellte ich einen alten Eimer unter den 3" Ablass:



Aus dem Schwarzwassertank kam wie erwartet recht schwarzes Wasser. Dies dürften die letzten verbliebenen Ammovit Reste sein. Aus dem Grauwassertank (auf dem Bild ersichtlich) kamen die Seifenreste raus. Roch zumindest wie eine frische Dusche. Nachdem beide Tanks komplett leer waren, pumpte ich die im Frischwassertank verbliebene Lauge durch alle Wasserhähne und der Toilette. Komplett, bis die Pumpe wieder Luft angesaugt hatte. Diese Lauge verbleibt nun in den Abwassertanks, bis wir wieder on Tour gehen. Somit kann diese dort erneut ihre Reinigung vollziehen. Das restliche Wasser ging direkt aus dem Tank, durch dessen Ablauf raus:



Nachdem die letzten paar Literchen abgelaufen waren, kamen etwa 100 Liter Frischwasser in den Tank. Diese durften den Tank auch sogleich wieder verlassen. Somit kann dieser erneut aber diesmal komplett befüllt werden. Währenddessen ging die Wasserpumpe wieder auf "On". Das Frischwasser wurde gründlich durch alle Leitungen gespült. Als überall nur noch klares Wasser an den Entnahmestellen war, ging es an einen kurzen Optik-, Geruchs- und Geschmackstest:



Erst danach schraubte ich die Siebe an die Wasserhähne und den Duschkopf wieder an seinen Schlauch im Bad. Wenn diese Arbeiten zum Abschluss gemacht werden, kann man evtl. vorhandene und gelöste Schmutz- oder Kalkpartikel direkt durchspülen, ohne das diese sich direkt wieder in den Sieben festsetzen.



Auch hier am mittlerweile 19 jahre alten Schlauch zu sehen ... Glasklar, wie unsichtbar. So soll es wohl sein und die Saison kann wieder anlaufen.

Zusammengerechnet hat diese Aktion (inkl. 2x Schlauch legen und der Fahrt) etwa 90 Minuten, 3 Tassen Kaffee und etwa 20€ gekostet. Wir sind der Meinung, dass das die Arbeit wert ist, es eine sehr natürliche Reinigung ist und es preislich wohl kaum günstiger geht. Auch haben wir über das ganze Jahr über keinerlei Zusätze im Frischwasser - somit kann das nicht falsch oder gesundheitsgefährdend sein ... wir hatten zumindest noch keinen Durchfall oder ähnlich geartete Probleme.

04.05.19
Ein fürchterlicher Knall am frühen morgen. Der Kaffee ist noch nicht fertig aber beim Kochen des Kaffees hat es die Glasplatte zerrissen:


Nachdem der Kaffee nach dem ersten Schock durch war, wurde dieser erst mal in Ruhe getrunken und danach gab es die mühselige Arbeit, die losen Brocken einzusammeln:


Die Glasplatte ist natürlich super verklebt. Dafür benötige ich demnächst wohl viel Geduld. Dann werden die restlichen Brocken gelöst und danach wird überlegt, wie es mit dem Herd weiter geht.

18.05.19
Der Herd ist mir momentan noch schnuppe. Gibt noch wichtigeres am Thor zu tun und ich muss die Verbindung von Freizeit und trockenem Wetter ausnutzen. Somit will ich unsere Idee der "Außenbar" mal angehen. Ich weiß, es handelt sich um ein Luxusproblem aber das Staufach unterm Kühli ist immer noch unbenutzt und das soll sich ändern. Zu erst habe ich einen Boden eingezogen. Darunter sind noch Wasserleitungen und diverse Verkabelungen:


Nachdem dieser gerade Boden eingesetzt war, erging es den Wänden und der Decke ebenso. Auch die Stromversorgung und die Vollauszüge haben schon ihren Platz eingenommen:


Hinten rechts habe ich mit Absicht offen gelassen. Dahinter verbirgt sich die Elektrik der beiden Fahrzeughauptschalter und die Verkabelung (mit Sicherung) der Treppe. Somit kann ich da jederzeit im Bedarfsfall ran. Danach ging es eigentlich zügig weiter. Der ausziehbare Boden wurde eingepasst, mit Bohrungen versehen und eine Halterung für Gläser daneben gepflanzt:




Sitzt & Passt:


Leider fing es an zu regnen und ich musste abbrechen. Demnächst kommt alles nötige wieder raus, wird geschliffen und gebeizt. Dann kann der Sommer kommen.

22.05.19
Nachdem alles zerlegt war, hab ich etwas farbliche Beize verteilt. Nach dem Trocknen wurde alles wieder zusammen gefügt und für die Ansicht leicht dekoriert:


Das sich die Flaschen darin nicht aufbewaren lassen, war mir im Vorfeld schon bewusst. Dafür ist das Fach grundlegend schon nicht hoch genug. Grundsätzlich ist es nun voll nutzbar aber ein klein wenig wird sich die Optik noch verfeinern.

Zwischendurch ging es an den Herd. Was eine mistige Zwangsarbeit. Eine feste Spachtel in die Hand und damit das Glas nicht durch die Gegend spritzt, hab ich ein Handtuch drüber gelegt:



.... mühsam ernärt sich das Eichhörnchen ...


Nach etwa 40 Minuten des Kratzens, ist das Gröbste entfernt:


Natürlich geht die Scheibe auch unter die Verkleidung der Flammen und läßt sich nicht darunter raus popeln. Deshalb auch die Flammen weg:


Ist eine ebenfalls mistige Arbeit, für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat. Nachdem nämlich alles schön sauber war, vielen alle Bauteile der Flammen in den Herd. D.h. die Gasdüse, der Zünder und die Flammüberwachung müssen zusammen mit dem Grundblech hochgehalten werden, um den Mist wieder zu befestigen. Mit Sicherheit geht das leichter, wenn man den Herd ausbaut und zerlegt. Dann kommt man bestimmt irgendwie von unten ran, um das hoch halten zu können. Aber da ich mich entschied, alles im eingebauten Zustand zu machen, musste ich da durch. Jedenfalls ist er jetzt wieder zusammen und alle Glasreste sind abgekratzt. Als nächsten und letzten Step, will ich die Grundplatte gleichmäßig mit K240 anschleifen. Wenn das nicht funktionieren sollte, wird weiter entschieden.

31.05.19
Eeeeendlich habe ich mir einer optischen Gruseligkeit annehmen können. Direkt neben dem Eingang wurde vom Vorbesitzer ein Loch gebohrt, Kabel durchgeführt und eine Aufbausteckdose montiert. Die Farbgebung, sowie der Aufbaukasten waren schon recht Geschmacksverirrt.


Normalerweise mache ich mir nicht wirklich en Kopp, was das Steckdosendesign angeht. Es muss funktionieren und fertig. Welcher Rahmen, ob rund, kantig oder oval - iss mir grundlegend egal. Allerdings waren mir diese Kellerdosen von Anfang an ein Dorn im Auge. Deswegen wurde diese Konstruktion nun entfernt. Eine doppelte Hohlraumdose wurde in die Seitenwand eingelassen und Unterputzsteckdosen montiert. Natürlich wurden diese gegen eindringendes Wasser auch abgedichtet. Meine Augen sagen, dass dies wesentlich gefälliger aussieht.


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