Rallye-Team-Schmitt - Ordensburg Vogelsang 2018
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30.03.18 - 02.04.18 zugleich auch Osterwochenende genannt, fand ein Ausflug statt. Dieser brachte uns Karfreitag zu erst nach Sohren im Hunsrück. Dort wurde mit Kaffee und Waffeln, ein wenig Konversation betrieben. Bevor es dunkel wurde, zogen wir vom Hunsrück weiter in die Richtung Voreifel. Einen Platz zum Nächtigen, suche ich mir gerne noch mit Restlicht aus. So fanden wir einen leeren Parkplatz des "Archäologiepark Belginum". Das Besucherzentrum war bereits geschlossen und die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch ... es regnete.


Einen recht schönen Ausblick gab es trotzdem.


Am Samstag morgen ging es bei Zeiten los, um das ursprüngliche Ziel anzufahren und um den Parkplatz vor der Öffnung des Infozentrum´s zu verlassen. Vor 2 oder 3 Vollmonden sah ich einen Bericht im Flimmerkasten, über eine "Ordensburg Vogelsang" bei Schleiden. Da mich dieser leidvolle Zeitraum unserer deutschen Geschichte und die überheblichen sowie übergroßen Gebäude doch recht faszinieren, war bereits wärend des Fensehberichtes klar, da muss ich hin. Petra war von der Idee auch nicht gerade abgetan. 100 Hektar Gelände mit steinernen Zeitzeugen einer Blödsinnsideologie, gibt es hier fast komplett im Ursprung erhalten, zu Besichtigen. Denn nach Kriegsende besetzten zu erst die Engländer das Gebiet, kurz darauf übernahmen es die Belgier und nutzten den Bestand als Kaserne. Teilweise wurden die Spuren einer Bombadierung wieder aufgebaut, teilweise wurden Gebäude erst dann fertig gestellt und zum Teil wurde auch für die neue Situation was verändert. Die Neugier zog uns also dort hin. Lt. Google Maps und Earth gibt es einen Wohnmobilstellplatz, auf dem Gelände. Durch eine Schranke (Parkticket für 4€/Tag ziehen) geht es hinein, in das weitläufige Gelände. Durch die ehemalige Wache, durch eine weitere Einfahrt, kommt man zu einem großen Parkplatz. Ehemalige Panzer / LKW Parkplätze und deren betonierten Waschauffahrten. Schon recht eng, wie es da zu geht. Knapp und eng eingeparkt, steht uns die Hälfte des Parkplatzes zu Verfügung:


Da das kleine Auto etwas versteckt wirkt, hier etwas größer. Im Hintergrund ist die Rückseite des ehemaligen Wachgebäudes zu erkennen:





"Heroische" Hinterlassenschaften aus der NS Zeit, sind überall erkennbar:


Die durch die Belgier aufgebaute Kaserne ... auf den Grundmauern einer aberwahnwitzigen Idee aufgebaut. Es sollte ursprünglich noch wesentlich Größer und Höher werden, um von dem Standort aus, auch den Kölner Dom erblicken zu können:


Die Rückseite des NS "Schulungszentrum". Hier sollten die nachfolgenden NS Führungskräfte eine Ausbildung in Politik, Rassenkunde und ähnlichem Irrglauben erhalten:


.... ein kleiner Größenvergleich


Widereinmal ein "heroisches" Denkmal. Der sogenannte Fackelträger im Sturm. Auf dem Flachdach konnte man früher ein Feuer entzünden. Die NS typische Inschrift in der Mauer wurde entfernt. Auch deuten diverse Einschußlöcher und "Abschüsse" auf etliche Schießübungen der Besatzer hin:


... ein paar lockere Impressionen der Gebäude....





.... mit Blick auf die Sportstätte. Dort unten ist nicht nur ein Tennis-/Sportplatz, nein, es verbirgt sich auch ein original erhaltenes Schwimmbad & eine Turnhalle:








Auf dem ehemaligen komplett umbauten Innenhof des "Adlerhof", wurde eine Gedenkstätte errichtet. Ein Besuch lohnt sich.


Vom ehemaligen Wasserturm, der jetzt als Aussichtsturm genutzt wird, gibt es schöne Ausblicke. Hier ist die Rückseite der belgischen Kaserne:


... weitere "heroische Männers" am Sportplatz, die den Schießübungen der Besatzer zum Opfer fielen:


Naturschutzgebiet drumherum:





2 Tage Aufenthalt hat es gebraucht, um hier in Ruhe alles ausgiebig anzusehen. 8€ fürs Parken sind OK ... einen Stellplatz gibt es übrigens noch nicht. Der ist bis jetzt nur in Planung und sucht einen Betreiber. Die Arbeit ruft und so ging es am Ostermontag wieder zurück durch die Einfahrt der ehemaligen Wache:

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