Rallye-Team-Schmitt - News '19
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Ein frohes Neues ist den Lesern gewünscht. Herzlich Willkommen im Jahr 2019. Demnächst geht es auch hier wieder frisch, fromm und fröhlich weiter.

16.01.19
Wie "angedroht", gibt es schon nach wenigen Tagen Neuigkeiten. Die Hebebühne bekam eine Grundüberhohlung. Da sie in der letzten Zeit recht rumzickte und wiedereinmal einen Antriebsriemen "gefressen" hat, war das nun mal nötig. Bevor ich diese gegen eine Billigbühne austausche, möchte ich diesen Schritt noch einmal gehen. Deshalb wurde sie in alle (ALLE - selbst die Kugellager) Teile zerlegt, gereinigt und frisch abgeschmiert.


Ohne Last fährt sie nun schon mal recht angenehm auf und ab. Ein finaler Test mit Gewicht, steht noch aus.


27.01.2019
Erste Erkenntnisse vom Rallye Motor sind nun bekannt. Da gibt es gute und schlechte Neuigkeiten. Fangen wir mal mit den Guten an ... geht schneller ... Kurbelwelle ist wieder einsatzfähig und die Pleuel wären noch schick. Schlechte Neuigkeiten gibt es leider mehr ... Kolben eingefallen, Zylinderlaufwände oval, Sinterkupplung Fritte und eine neue Schwungscheibe muss nach all den Jahren nun auch mal bei. Der Kopf ist noch nicht zerlegt und genauer beäugt worden. Glaube, die Zeichen reichen schon aus, das von einer einfachen und schnellen Revidierung nicht mehr zu reden ist.

11.02.19

Leichte Saisonvorbereitungen laufen schon mal an. Neue Startnummernträger wurden an den Türen angebracht:


Auch unser Club ist nun aufgedruckt:


Enen Hinweis auf Freunde gibt es auch:


Dann ging es schon mal wieder zurück auf die Bühne, denn dieser schmutzige Anblick soll sich bald in einen sauberen Anblick verwandeln:


25.03.19
Der schon länger ersehnte Moment ist da. Unser Motorenbauer hat ein "Go" abgegeben. Somit wurde alles für die Reise eingepackt und vorbereitet.




So ein E-Kadett hat schon einen großen Innenraum. Hier liegt ALLES was das Herz begehrt ... damit meine ich nun das neue Motörchen, denn dieses alleine reicht nicht aus, damit der Motorraum wieder gefüllt wird. Der komplette Zusammenbau vom Kadett, seines neuen Motores und die kontrollierte Erstinbetriebnahme ist für das kommende Wochenende angesetzt. Gibt abermals eine knappe Kiste, wo nichts schief gehen darf. Schon eine Woche später müssen wir beim zweiten Lauf zur deutschen Rallyemeisterschaft, bei der Rallye "Fürst Carl" antreten und versuchen, die bisher fehlenden Punkte aufzuholen.

26.03.19
Da sich eine kleine Arbeitszwangspause abzeichnete, nutzte ich die Zeit und lud den Kadett schon mal auf den Anhänger. Dieser wurde zum Zwecke der Abmarschbereitschaft auch direkt mit unserem Zugesel verbunden. Zwei Tage zu früh. Allerdings ist mir das lieber, als in Hektik und Streß.


27.03.19
Abermals konnte ich eine Stunde Wartezeit zum nächsten Termin nutzen. Ich habe ja noch die Idee, dem Rallye-E, eine neue Motorhaube zu verpassen. Somit wurde eine gut gebrauchte aus dem Teilelager entnommen:


Die inneren Verstrebungen sind total unnütz, zusätzliches "Gewicht" und außerdem im Weg. Deshalb wurden diese Streben kurzerhand entfernt:


Die Klebestellen wurden dann mühevoll abgekratzt, die komplette Innenseite schon mal angeschliffen und zuletzt wurden die Ecken mit dem nun offenen Grundträger wieder verschweißt:


Natürlich gibt das leichte Beulen auf der Sichtseite. Diese habe ich beim groben Anschleifen der Fläche schon mal mit geschliffen und gespachtelt:


Genug der momentanen Vorbereitung hierzu. Jetzt geht es erst zum wichtigen Thema ... dem Motor.

01.04.19
Es ist vollbracht. An dem vergangenem Wochenende wurde der Kadett wieder vervollständigt. Angefangen hat es ganz easy. Kolben, Pleuel und Block mit den vorher gemessenen Lagern verbinden. Ölwanne und Ölpumpe dran:


Nebenbei wurde ein Bearbeitungszentrum programmiert und überwacht, denn die alte Schwungscheibe hatte ihren Dienst erledigt. Nach all den Jahren der "Quälerei" war sie ausgeglüht. Deswegen kam eine andere 16N Schwungscheibe in die Maschine:


Währenddessen:


Bis sie letztendlich wieder so aussah, wie die vorherige mal war:


ARP Bolzen in den Block, Cometic Kopfdichtung und Rübe drauf. Minimal haben wir vorher noch die Einlaßkanäle nachgefräst. Bin mal gespannt, ob und wie sich das äußert:


Das leidige Thema Ventilspiel einstellen, kann dann beginnen. Die 16 starren Stößel werden mittels Shims aufs Maß gebracht. Natürlich muss jedesmal die Nockenwelle dafür rein und raus:


Iiiiiirgenwann und noch viel später, sind auch die Steuerzeiten geduldig eingemessen und der Motor bekommt weitere Anbauteile. Auch schön zu sehen, es gibt fast KEINE (Opel-) Schrauben mehr am Motor. Was auch immer möglich ist, wird nun mit Stehbolzen verschraubt:


Letztendlich kam auch alles wieder in den Kadett. Hier noch mit abgeklemmten Ölkühler (Adapter dafür ist in der weißen Tüte) und offener Airbox. So durfte er warm laufen:


Währenddessen wurden falsche Lambdasondenwerte ermittelt. Abbruch des PC überwachten Probelaufs, um die Sonde zu tauschen. Danach wurde das Öl getauscht, gesiebt und für sauber befunden. Wasserstand nochmal korrigiert und es ging zu einer PC überwachten Testfahrt. Nach 8KM gab es nur noch sprotzeln und knallen. Schlagartig wurden im Fehlerprogramm des Steuergerätes 64 Fehler aufgeworfen. Allesamt identisch. Drehzahlsignal unklar. Wiedereinmal stieg der KW Sensor vorzeitig aus. Glücklicherweise fahre ich mittlerweile sowas im Kofferraum mit rum. Nach etwa 5 Minuten ging die Fahrt problembefreit und begeisternd weiter.
Nun kann am nächsten Wochenende die Fürst Carl Rallye in Bayern kommen.

03.04.19
Zwischendurch habe ich doch noch etwas an der Motorhaube weiter machen können. Nun ist sie mit den "berühmten" Dreiecken versehen. Diese sind genau oberhalb vom Kühler und Krümmer angeordnet. Dadurch erhoffe ich mir weniger Stauhitze unter der Haube. Alles schön sauber gefeilt und 4 Spachtelstellen noch einmal fein verspachtelt, siehts nu so aus, wie sie ist. Vor nächster Woche dürfte es hier aber nicht weiter gehen.


Nach der Rallye am Wochenende, gibts hoffentlich wieder ein paar Bilderchen und bewegte Bilder.

07.04.19
Was war die Rallye so Geil. Endlich wieder den Kadett auf abgesperrten Wegen ausreizen. Bilder und Onbordaufnahmen sind in der Galerie zu finden. Hier ein kleiner persönlicher Nachbericht.
Die Freitagnachtprüfung ging ich noch sehr verhalten an die Sache. Rund 9 Monate Pause, der neue Motor und diverse undurchsichtige Staubwände auf den Schotterstücken, zwangen mich etwas langsamer zu fahren. Alleine schon das ständige kontrollieren der Anzeigen, lenkt schon gehörig ab. Das sah man anschließend auch in der gefahrenen Zeit. Samstags waren noch 4 Prüfungen zu bewältigen. Wobei die WP2 auch als WP4 und die WP3 auch als WP5 gefahren wurde. WP2&4 waren sehr heftig. Diese führte durch einen Privatwald. Die sehr schmalen Forstwege waren gespickt mit rolligem Geläuf und tiefen Löchern. Leider waren wir mit den gefahrenen Winterreifen hier hoffnungslos verloren. Das Fahren ohne Schotterreifen wurde dementsprechend mit der vorletzten Platzierung in der Gruppe bestraft. Auf WP3&5 drehte sich das Blatt jedoch. Hier waren die gewählten Reifen perfekt. So konnten wir mit der zweitbesten Zeit in der Gruppe wieder punkten. Leider war diese Prüfung zu kurz, um die schlechte Zeit aus den anderen Prüfungen auszugleichen. Zumal unser Getriebe in der letzten Prüfung aufgab.


Schalten und den richtigen Gang einlegen war somit zu einer Glücksache geworden. Die fünfte Welle war gar nicht mehr wählbar aber wir konnten uns mit einer "nur" 3 sek. langsameren Zeit, bis ins Ziel retten. Wer nun die Regularien einer Rallye kennt, weiß, dass das nun noch nicht alles war. Erst eigenständiges Einfahren ins ParcFerme zählt. Somit fuhren wir sehr behäbig auch noch dort hin und konnten die für uns wichtigen Meisterschaftspunkte einstreichen.

Zu Hause wurde der beschädigte Deckel abgenommen. Das Zahnrad des fünften Gangs konnte einfach abgezogen werden:


Alle Teile mal ausgebreitet:


Lediglich ein geplatztes Nadellager war die Ursache:


Ansonsten hat es das Getriebe schadlos überstanden. Direkt wurden die benötigten Ersatzteile geordert und wenn diese eintreffen, wird der Gangradsatz komplett gezogen. Diesen möchte ich dann reinigen und gut durch spülen. Schließlich könnten die fehlenden Nadeln hier auch noch verheerendes anrichten.

28.04.19
Die Wartezeit auf die Ersatzteile vom Getriebe (sind noch auf dem Postweg), konnte ich für die Motorhaube nutzen. Diese ist nun auch mit den Ausschnitten für die Motorhaubenhalter versehen. Somit kann diese zum Lackierer:


Die Dreiecke habe ich so positioniert, dass die Stauhitze vom Krümmer und vom Kühler, direkt nach oben abziehen kann:


30.04.19
Die fehlenden Ersatzteile fürs getriebe sind eingetroffen. Es geht also bald wieder ans freudige Getriebe zerlegen:


01.05.19
Der Feiertag konnte voll ausgenutzt werden. Ist ja schließlich "Tag der Arbeit". Die Gangräder wurden aus der Glocke entnommen und peinlichst gereinigt und untersucht. Vor dem Radsatz sind die noch darin verbliebenen Nadeln, des geplatzten Nadellagers zu sehen:


Der Deckel des 5. Ganges wurde bearbeitet und konnte nach der Remontage der Gangräder seinen Platz finden:


Anschließend wurde zum Test, ein Gespann gebildet:


18.05.19
Morgen geht es zu einem Young&Oldtimer Treffen nach Butzbach. Der Einladung sind wir gerne gefolgt und ich konnte heute schon für morgen alles vorbereiten. Das Erscheinungsbild des Gespanns gefällt mir immer noch sehr gut:


14.06.19
Mir wurde da ein Scan einer Zeitungsseite zugespielt. Wir haben es bei einem Oldietreffen doch glatt in die Zeitung geschafft:


Dann habe ich noch die neue Haube vom Lackierer zurück geholt und sie direkt komplettiert. Die Haubenhalter wurden wie auch die GSI typischen Entlüftungen angebracht, die Gummieinsteller eingedreht und das Wabengitter passend für die Dreiecke zugeschnitten. Da das Wabengitter nur angeklebt wird, liegt sie mit der Sichtseite nach unten. Somit kann ich ausreichend Gewichte auflegen, damit die Waben auch die Rundung der Haube annehmen:



Blick von unten:


... und etwas näher:


21.06.19
Der gestrige Feiertag konnte gut genutzt werden. Als Vorbereitung für die Hombachtalrallye nächste Woche, wurde ein kompletter Grundcheck durchgeführt. Frische 102oktanige Flüssigkeit in den Tank eingefüllt und die Haube endlich mal getauscht. Also ab mit der alten und die Lampen raus:


Die Neue rangeschraubt und ausgerichtet, sieht nun letztendlich so aus:




Gefällt mir mal so richtig gut. Auch sind die Dreiecke genau richtig positioniert. Genau oberhalb vom Krümmer und Kühler. So sollte sich die Stauhitze im Motorraum wieder etwas veringert werden:


01.07.19
8. Hombachtal Rallye:
Es war ein "hartes Brot", diese Veranstaltung bei diesen Temperaturen zu fahren. Wie immer in Geisig, sind die Prüfungen mit allem gespickt, was das Rallyeherz begehrt. Teilweise zwar sehr selektiv und tricky aber alles in allem auch sehr funny, wie auch sehr kräftezehrend. Glücklicherweise gab es an jeder ZK zusätzliches Wasser, um ein Dehydrieren abzuwenden. In unserer Gruppe 8 gibt es ein freundschaftliches Miteinander. So konnten wir uns alle in den Zwangspausen locker über unsere Missgeschicke und Fehler unterhalten. Da es keinen Aushang mit Zwischenergebnissen gab, wurde hier dementsprechend auch vieles spekuliert und diverse Platzierungen eingeschätzt. Auf WP1 sind wir mit ausgefallenem Bordfunk unterwegs gewesen. Da ich Petra im Rallye-E absolut nicht hörte, fuhr ich komplett aus der Erinnerung und auf Sicht. Diverse Verbremser und gefühlt mangelnder Kurvenspeed durch fehlenden Mut in den folgenden Prüfungen, vermutete ich uns auf der letzten Plätzen. So ging ich Abends mit der virtuellen roten Laterne zur Siegerehrung. Hier wurde ich schockartig eines besseren belehrt. Auf dem Aushang ging hervor, das wir im Gesamt auf 31 von 85 gestarteten Teams und als 3. von 8 in unserer Klasse notiert waren ? Nachdem ein kleiner Schockmoment überwunden war, war die Freude riesengroß. DAS war eine Überraschung schlechthin. Letztendlich liegen wir in der Klasse mit den gefahrenen Zeiten sehr eng beieinander. Bilder & ein Inbordvideo gibt es in der Rubrik "Galerie".
Nun muss der Rallye-E schleunigst einen großen Service erhalten, da schon am Samstag die nächste Veranstaltung ansteht. Es geht nach Sulzdorf an der Lederhecke, zur Grabfeldrallye.

06.07.19
Grabfeldrallye in Sulzdorf an der Lederhecke ... bedeutet eigentlich in jeder Hinsicht "Rallyeparty". Jedoch wurde das Starterfeld reichlich durch das rigorose Vorgehen des DMSB dezimiert. So fanden leider nur knappe 40 Teams den Weg an den Start. Da wir hier keine Meisterschaftspunkte für den DAM einfahren können, war für uns von Anfang an klar, "nur spielen und nicht beißen". Auch die Erfahrung von fast 100WP Kilometern und die Idee, den Ortsrundkurs unter 2min. zu fahren, trieben uns dort hin. An diversen Zuschauerpunkten haben wir es gut stehen lassen, damit sich die zahlreichen Zuschauer nicht langweilen. Draußen waren die Prüfungen recht gefährlich. Auch mit unserer gebremsten Fahrweise, waren wir 2x im Notausgang gelandet. Dies schafften viele nicht mehr und mussten ihr Fahrzeug abstellen. Im Zieleinlauf waren dann nur noch 16 Teams übrig. Hier erreichte uns auch eine schreckliche Nachricht und wir konnten uns dann nicht mehr so wirklich auf den 6ten Platz im Gesamt und auf den 2ten Platz in der Klasse erfreuen.


13.07.19
2. Hochtaunusrallye
Die schreckliche Nachricht vom plötzlichen Ableben von Ursel, zusammen mit dem Vorhaben 3 Rallye´s in 3 Wochen, zehrten alle Reserven auf. Folglich ging es recht unkonzentriert an den Start. Kein Kopf war eigentlich frei für diese Rallye - ausgerechnet für diese sehr harten Prüfungen. Direkt auf der ersten Prüfung habe ich bei einem Schikanenfehler den rechten Außenspiegel demontiert und eine Runde zuviel absolviert. Diese 4 Minuten konnten wir kaum noch aufholen. Außerdem war die WP1 war eine gefährliche Schlammschlacht. Diese wäre auch als WP3 und WP6 nochmal zu bewältigen gewesen. Petrus schickte aber einen Starkregen und die Piste wurde dadurch unbefahrbar. Zur WP2 gingen wir immer noch in Trance an den Start. Diese Prüfung wurde durch den Entfall der anderen Prüfung dann bis zur WP 6 gefahren. Erst in der vierten Schleife erholte sich mein Kopf und ich konnte annähernd gute Zeiten einfahren. Auch ein Plattfuß auf der Hinterachse bremste mich kaum ein, als wir hinter einem 1er Golf hinterher jagten. Trotzdem bin ich froh, nun erst mal eine längere Rallyepause einlegen zu können. Der Rallye-E wurde auch nur abgeladen, grob ausgeräumt und weg gestellt.

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