Rallye-Team-Schmitt - BMW E28 - 2017
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04.05.17

Auch hier geht es nun wieder etwas weiter. Nach rund 8,5 Monaten Pause geht es endlich mal zum Thema Auspuffbau über. Problem dabei ist, zum einen soll es erst mal ein LowBudget Projekt sein und zum anderen die schwierige Verfügbarkeit einer neuen Abgasanlage. OK, für den 535i gibt es die Anlage ab Kat für ab 1600€ noch in Neu ... aber das verträgt sich nicht wirklich mit dem anderen Grundgedanken. Deshalb wirds nun so erledigt.

Vorhandenes Material war eine komplette 520i Anlage ohne Kat, ein 535i Kat und ein Doppelendschalldämpfer aus dem Zubehör:


Krümmer habe ich ja schon im letzten Jahr organisiert und auch montiert. Die 520i Anlage habe ich erst mal handlich zerschnitten und als Anfang des Neubaus unter das Auto geklemmt. Den 535i Kat dazu geheftet, sieht das nun so aus:


Danach habe ich die beiden Hosenrohre angepasst. Klar, das die absolut nicht passend sind ... gehören sie ja auch nicht an den Motor. Deshalb habe ich diese jeweils 4x zerschnitten und im Motorraum wieder passend zusammen geheftet. Da hier der Raum zum fotografieren etwas arg eng ist, hab ich mir die Bilder direkt eingespart. Nachdem ich mit den Hosenrohren fertig war, kümmerte ich mich um das hintere Ende der Anlage. Zu erst habe ich mir die Einbaulage des Zubehörteils angesehen. Klar, passt ebensowenig. Eine Einbuchtung im Topf, für die Reserveradmulde fehlt gänzlich. Mit dem Gummihammer erhielt der Endpott diese nun nachträglich. Da dieser allerdings auch 2 Endrohre hat aber der 520i nur ein Endrohr, musste vor dem Anbau des Teils, erst noch die Karosse einen anderen Ausschnitt erhalten. Mit einer Schablone übertrug ich die linke Rundung auf das zukünftige Maß und schnitt 5mm weniger aus. Die 5mm habe ich "werksmäßig" umgebördelt und angeglichen:


09.05.17
Wieder etwas Zeit übrig und weiter gehts am Auspuff. Für den Endpott wurde ein Halter gebaut. Dann wurde die komplett geheftete Anlage dem Auto entnommen und angefangen fertig zu schweißen. Natürlich, wenn ich mal für mich persönlich was baue, geht kurz vor der Vollendung das Schweißgas aus. OK, dann schleife ich die schon fertigen Schweißnähte schon mal bei. Mmmh, auf der Flex ist eine gut gebrauchte Fächerscheibe. Mit der gehts schon mal los. Dann wollte ich die austauschen - klar, da war ja noch was ... wollte die schon zig mal bestellen, habe es aber vergessen und auch keine mehr da. Grrrrrr. Macht nix, feuerfestere Farbe ist ja auch keine mehr da. Menno, dann muss ich da noch mal ran und habe die Anlage vorerst auf der Seite geparkt:


16.05.17
Fertig verschweißt, verschliffen und mit hitzebeständigem Lack, in zartem Schwarz gehüllt, ist er nun beim Trocknen:


24.05.17
Nach etlichen und wesentlich zu vielen Monden, ist der E28 "von unten" fertig. Auspuff hängt soweit auch und muß nur noch etwas Feinjustierung bekommen. Auf jedenfall durfte er nun für die weiteren Arbeiten, die Hebebühne verlassen und kurz Frischluft schnuppern:


15.07.17
Einen vollen Nachmittag Zeit - wurde direkt genutzt und der komplette Innenraum wurde wieder zusammen gesetzt:


Schaltsack und die Manschette des Handbremshebels fehlen mir noch - Kleinkram kommt später.


In diesem Zuge wurde er nun auch das erste mal durch mich grob gesäubert und ausgesaugt. Hier fand sich unter dem Beifahrersitz und im Lüfterkasten im Motorraum, doch glatt der Wintervorrat eines Tierchens:


Auf dem Bild nicht gut erkennbar. Die Menge reichte aus, um einen 5l Eimer zu füllen. Sowas hab ich glatt mitgekauft.

Eine kleine Kontrolle der elektischen Einheiten muste nun auch noch gemacht werden. Flugs einen Akku beigezogen und angeklemmt:


Soweit ist wieder alles in Betrieb und funktioniert. Auch der Anlasser durfte den Motor mal ein paar Umdrehungen bewegen, damit dieser es nicht verlernt und der Motor nicht fest geht. Da ich das originale Radio auch schon angeschlossen hatte, drehte ich auch diesen Knopf. 4 Lautsprecher quittierten mir dies und die ersten Töne kamen aus diesen. Ein quitschen ließ mich etwas hellhörig werden. Als Ursache konnte ich die E Antenne ausmachen. Das Nichtbenutzen ließ sie etwas verkleben und nach ein wenig Zuneigung funktionierte auch diese wieder:


Nächste Baustelle kann angegangen werden. Nu gehts demnächst in den Motorraum - ich bin nun etwas angefixt und will den Motor laufen hören.

14.12.17
Nach etlichen Monden ging es hier auch mal wieder etwas weiter. Nur leider noch nicht am Auto selbst - der auch aus Zeitmangel immer noch nicht läuft.
Beim Kauf gab es den originalen 2l Motor dazu. Der Motorblock wurde von allen Anbauteilen und dem Kopf befreit. Danach fand er nun nach fast zwei Jahren seinen Weg ... auf den Schrott:








15.12.17
Nach mittlerweile fünf Monaten "Schrauberzwangspause" am E28 geht es endlich mal wieder etwas weiter. Bei der letzten Aktion hatte ich schon bemerkt, das die Zündkerzen ihren Arbeitsplatz nicht verlassen wollen. Deshalb hatte ich präventiv die Kerzenlöcher mit WD40 geflutet. Immer wenn ich mal kurz Zeit in der Werkstatt hatte, rückte ich den Kerzen mit einer passenden Nuß zu Leibe. Jede kleine rein/raus Bewegung nahm ich als Positiv auf. Heute ging es dann ans eingemachte ... sie sollten nun komplett raus ... allerdings benötigten sie immer noch ne kräftige Überredungskunst durch ein kleines Röhrchen:


1,5m Stahlrohr helfen hier ungemein aber geschwitzt habe ich trotzdem wie Sau. Letztendlich haben nun die 6 Kerzen ihren Einbauort verlassen und durften es sich in der Schrotttonne bequem machen.
In Anbetracht der Tatsachen, dass mir diverse Originalteile fehlen, der E28 vorerst ein LowBudget Projekt ist, ich erst mal grob vorarbeiten möchte um den Motor zu hören und evtl. "nur" TÜV erhalten möchte - habe ich diverses etwas unkonventionell gelöst. Die Unterdruckleitung des BKV (der ja nicht zum 3,5l gehört) und die Unterdruckleitung der Innenraumüberwachung (Heizung), habe ich an die Ansaugbrücke des 3,5l angeschlossen. Der Heizungsanschluß war ja vorhanden und recht schnell erledigt. Für den BKV habe ich ein 10mm Loch von unten gebohrt, den Unterdruckschlauch vom 2,0l eingeklebt und vorerst mit einer Schraube (die noch ausgetauscht wird) gesichert. Die anderen Abgänge am Schlauch wurden vorerst dicht verschlossen:


Nachdem diese Problematik gelöst war, habe ich mich um den Ausgleichsbehälter gekümmert. Hier halfen mir diverse Winkel und Schrauben, um diesen an einem gemütlichen Plätzchen zu fixieren:


19.12.17
Nach etlichen Reinigungsvorgängen der Kerzengewinde, sind diese nun auch wieder gut gangbar. Damit durften hier auch direkt neue Zündkerzen verbaut werden:


20.12.17
Die neuen Kerzen und die anderen Vorbereitungen waren für den heutigen Tag wichtig. Denn zusammen mit einem befreundeten Elektriker, haben wir uns auf die Suche der fehlenden Zündung und Spritversorgung gekümmert. Die von der Umrüstung auf Schaltgetriebe zu verbindenden Kabel hatten wir recht zügig ausgemacht und verbunden. Allerdings bewegte sich außer dem Anlasser im Motorraum immer noch nichts. Dabei soll doch der gute Motor nach fünf Jahren des Nichtstuns mal wieder Atmen und Arbeiten. Grmpf ... nach einer Weile mit Suchen beschäftigt, fanden wir zwei identische Sensorstecker - die waren vertauscht. Somit wurde wieder der Schlüssel auf "Zündung" gedreht und der Motor begann zu Leben. Sofern man das Leben nennen darf. Er spuckte, knallte und wollte absolut nicht laufen. Dafür lief jedemenge Sprit am Motorblock runter. Schnell wurde die Ursache hierfür gefunden. Ein Benzinschlauch für die Kaltstartvorrichtung bestand fast nur noch aus Löchern:


Aber auch die Menge des goldenen Saftes war nicht gerade so, wie ich es erwartet hatte. Somit prüften wir erneut die Benzinpumpe. OK, sie lief aber ein kleiner Junge hat beim "P....." mehr Druck und Durchfluss. Damit hatte ich gerechnet und im Vorfeld bereits eingekauft:


Die Neuteile wurden direkt verbaut. Die Geräusche des nun startenden Motores gaben meinen Ohren direkt ein klares Fehlerbild ... Fehlzündung und die auch sehr kräftig. Nach einer Prüfung an der Motronic Verteilung war klar, die Kabel sehen gut aus aber sind total falsch platziert. Umgesteckt das ganze und der Motor sprang sofort an. Jedoch nur auf drei Zylindern. Erneute Fehlersuche. Die Benzingalerie wurde kurzerhand gelöst und hoch gehoben:


Aber jede der sechs Düsen ist am Arbeiten und gibt taktvoll Sprit ab. Trotzdem werd ich mich wohl mal um ein paar Neue bekümmern:


Da wir uns recht auf den Mororraum konzentrierten, konnten wir leider nur sehr spät das Plätschern aus der Kofferraumgegend ausmachen. Unmengen von Sprit liefen am Tank runter und "reinigten" den Werkstattboden. Die von unten ersichtlichen Schläuche, Verbindungen und der Tank selbst waren dicht. Es muss von "oben" runter laufen. Somit wurde der Teppich aus dem Koferraum entfernt um an den Revisionsdeckel zu kommen:


Darunter war eigentlich nur rostiger, nasser Schmodder:


Das wurde erst mal gesäubert und mit erneuter "Zündung" geprüft. Klar, mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Aus beiden Röhrchen spritzt der Sprit raus ... somit geht auch hier die Teilesuche los:






27.12.17
Ein neuer Tankgeber wurde gefunden und wird nun sehnlichst erwartet. Auch eine Lösung für die Einspritzdüsen wurde anscheinend gefunden. Momentan bin ich noch nicht bereit, 99€ / Stück für Neuware auszugeben. Noch ist schließlich nicht klar, ob hier auch der Fehler vorliegt. Deshalb habe ich mich für eine kleine Selfmade Überholung und Reinigung entschieden. Von den O-Ringen, Filtern und dem groben Schmutz befreit:


werden sie demnächst mit Drosselklappen Reiniger durchgespült. Ein Probeaufbau habe ich schon mal vorgenommen. Nun muß ich mir nur noch einen Trafo mit einem Schalter zurecht tüddeln:


29.12.17
Der neue Tankgeber traf ein und wurde auch sofort wieder verbaut, damit der Tank nicht weiter offen abgast und die Werkstatt weiter mit seinem Inhalt "beduftet". Die paar kleinen am Kofferraumboden befindlichen Rostflecken wurden auch direkt behandelt:


Das Thema Einspritzdüsen reinigen und überholen geht dann nun los. Zu erst mal die restlichen 5 ausgebaut:


Mit der schon im Vorfeld demontierten und grob vorgereinigten Düse wurden die Neuteile mal verglichen:


Die anderen 5 wurden ebenfalls Baden geschickt und mit einer Zahnbürste grob vorgereinigt:


So vorgereingt durften sie ins eigentliche Badewasser. Dies besteht aus einem Motorkaltreiniger, was sich in einem Ultraschallgerät befindet. Dank eines guten Freundes, der sich sehr gerne als "Elektrobastelwastel" bewegt, wurden die Düsen auch beim Baden angetaktet. Es wurden zwar alle 6 Düsen zugleich Baden geschickt aber immer nur eine Düse für 480 Sekunden angetaktet:


6x 480 Sekunden später waren alle mal an der Reihe und die ehemalig transparente Reinigerflüssigkeit, hat sich in eine dunkle Brühe verwandelt:


So wurde aus den ehemaligen 6 unschönen und schmierigen Düsen, 6 saubere Düsen ... somit ein "glänzendes Ergebnis"


Nun folgt der zweite, bzw. dritte Reinigungsgang ... sie werden angetaktet und mit dem Drosselklappenreiniger durchgeblasen - aber heute nicht mehr

30.12.17
Neuer Tag - neues Glück und es geht weiter mit der Düsenrevision. Die Düsen werden nun einzeln mit einem Drosselklappenreiniger durchgespült und angetaktet. Somit dürften auch die letzten Schmodderreste raus sein:


Dann werden die Düsen wieder bestückt:


Alles für eine Düse:


Fertig komplettiert:


Die restlichen 5 folgen zugleich:


Wieder zurück in ihrem Arbeitsbereich:


... und der restliche Kleinkram auch wieder zurück an ihren Platz:



Somit kann ein weiterer Testlauf folgen:



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