Rallye-Team-Schmitt - BMW E28 - 2016 - 2022
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28.11.2022
Auch das Classic Data Gutachten wurde aktualisiert und die Arbeiten wurden wohl für gut befunden:



27.10.2022
Die ToDo Liste wird für dieses Jahr immer kürzer. Mittlerweile hat der Fünfer eine Hohlraum-/Unterbodenschutzversiegelung mit Wachs & Fett bekommen. Nun war er aktuell bei einem Aufbereiter. Dieser gab dem Lack den Endfinish. Frisch mit der Hand gewaschen, ging es dann durch diverse Polituren an den Hochglanz. Damit dieser Glanz so lange wie möglich erhalten bleibt, wurde dieser zum Abschluß noch Ceramic Versiegelt. Leider kann kein Bild das so abbilden, wie es tatsächlich spiegelt und glänzt. Trotzdem hier ein paar Eindrücke:




















01.09.2022
Eeeeendlich kommt es zum ersehnten TÜV Termin. Nach einer extrem langen Lieferzeit für die Shadow Line Leisten unterhalb der Glasscheiben, waren diese angekommen und es wurde direkt verglast. Da stand einem direkten Termin in der Prüfhalle nichts mehr entgegen. Das Ergebniss:


Danach gönnte ich dem Kleinen ein kleines Fotoshooting in der Sonne:








Am 04.09.2022 ging es per Zufall auf das Yountimer Treffen in Herten und hier gab es von sehr großen Zuspruch:


Auch auf FB wurde er gefunden:



10.04.2022
Der kleine 5er musste mal an die frische Luft und die Sonne schien so schön:








13.03.2022
Das war es dann. Dies waren die letzten eigenen Arbeiten ... die Motorhaube ist mit ihren Kleinteilen auch wieder da, wo sie hingehört:






Jetzt ab zum Autoglaser, damit die Scheiben wieder rein kommen und direkt danach ab zum TÜV.

11.03.2022
Ein freudiger Anruf meines Folierers gab bekannt, dass die seitlichen Stoßleisten fertig sind. Somit konnte ich die abholen und sogar direkt montieren. Hier ein paar aktuelle Impressionen dazu:







Die Sonne kam durch die Oberlichter und gab schon mal einen Ausblick in die Zukunft des Farbenspiels. Leider läßt sich dies kaum, bis fast gar nicht, mit der Kamera einfangen:







10.03.2022
Glänzende Einblicke in die Lackierkabine:













01.03.2022
Auch kleine Schritte können große Erfolge erzielen. Der kleine Werkzeugkasten ist soweit komplett und hübsch:


Ein paar Repro Aufkleber sind eingetroffen und zwei davon kamen auch direkt an ihren Platz:





15.02.2022
Ein weiteres Bauteil konnte von der ToDo Liste abgehakt werden. Der Frontspoiler kam an seinen Platz. Nun muss nur die Stoßstange etwas nachgerichtet werden:




12.02.2022
Soweit ist es vollbracht. ALLE eingelagerten Teile sind soweit wieder am Auto verbaut. Lediglich die Motorhaube und der Frontspoiler sind noch in der Lackiererei. Die seitl. Stoßleisten sind bei einem Folierer, der gerade versucht, ob er die Gummileisten mit Folie überziehen kann.
Da soweit alle Arbeiten erledigt sind, konnte der Kleine auch von den vier Unterstellböcken runter und sich wieder auf seinen eigenen Füßen stellen. Hier ein paar Eindrücke:












10.02.2022
Ein klein wenig konnte ich noch weiter machen. Die vordere Stoßstange ist schon mal vormontiert und eine Gummistoßleiste ist auch schon angebracht:


Kann er nich schön kucken?


Der aufmerksame Leser fragt sich bestimmt, weshalb ich die Stoßstange vor dem Frontspoiler montiere. Erstens: ... weil ich es kann, zweitens ist der Frontspoiler noch nicht da und drittens - weil ich keine frisch lackierten lose Teile mag. Deswegen habe ich die Einzelteile der Stoßstange zusammen vormontiert und brauche später nur vier Schrauben für den Spoiler lösen.


09.02.2022
So laaaangsam verändert sich das blecherne Gebilde zu einem hübschen Autowägelchen. Die Verglasung ist nun komplett. Auch die Spiegel und Zierleisten sind alle montiert. Die Kunststoffclipse für die Stoßleisten sind schon mal da, wo sie hingehören:


Davor hatte ich noch das alte Masseband im Motorraum ausgetauscht. Dies war allerdings eher Grünspan mit Kupferanhaftungen, als ein Masseband:


Der Rückfahrschalter am Getriebe ärgerte mich auch ausreichend. Da die Rückfahrscheinwerfer schon vor dem Zerlegen des Autos nicht mehr gingen, ging ich von einem Kabelbruch aus. Dieses Kabel habe ich komplett erneuert und die Lichter blieben trotzdem Dunkel. Somit nahm ich den Kupplungsnehmerzylinder ab und schraubte den Schalter aus dem Getriebe. Natürlich hat er seine volle Funktion - wenn man ihn mit der Hand benutzt. Im Getriebe verbaut, versagt er seinen Dienst. Also nebenbei noch einen neuen Schalter bestellt und diesen dann eingesetzt, Kupplung wieder zusammen gebaut und schon ging es unterm Auto raus und zu dieser schönen Heckansicht:



03.02.2022
Die Türen sind jetzt in ihrem Inneren auch mit den Schlössern und den Scheibenscheren versehen. Ebenfalls sind alle auf Shadow Line getrimmten (ex Cromeleisten) verbaut:


Die hinteren Seitenscheiben sind auch schon an ihren angestammten Platz gewandert:


So langsam gibt das ein richtig schönes und stimmiges Bild.


02.02.2022
Mühselige Arbeit, aber nach etwa 10 Stunden habe ich es geschafft. Die Türen und die Kotflügel sind wieder am Auto:




31.01.2022

Am vergangenen Samstag habe ich meinen Transporter mit ganz vielen lackierten Teilen voll geladen. Heute konnte ich zwischen zwei Terminen etwas die Zeit ausnutzen und schon ein paar Kleinigkeiten ans Auto bringen. Hier den lackierten Kühlergrill mit der Niere,den Scheinwerfern und den weißen Blinkern:


Schön doof kucken kann er schon wieder:


Auch die Heckansicht hat sich sehr schön verändert. Die Shadow Line Heckleuchten und die prov. Stoßstange stehen dem Bimmer richtig gut:



28.01.2022
Die Tage ging es endlich in großen Schritten weiter. Es wurden vier neue Lautsprecher in den originalen Abmaßen verbaut. Zur Unterstützung kam noch eine Endstufe und zwei "Underseat Sub´s" hinzu. Diese kamen jedoch nicht unter die Vordersitze, sondern unter die Rückbank. Hier passten sie optimal rein:


In Verbindung mit dem Blaupunkt Retro Radio, ist es in Summe ein angenehmes Klangerlebniss.

Nachdem die kleine Musikanlage komplett verbaut war, konnte endlich die Innenausstattung wieder rein ins Auto. Mit der Rückbank ging es los:


Anschließend folgte das Armaturenbrett und die vorderen Fußräume:


Auch die Türgummis wurden hierbei erneuert. Die Mittelkonsole wurde mit dem Blaupunkt Radio gefüllt, und ein neuer Schaltsack mit Schaltknauf wurden eingesetzt:


Nix mehr mit dem blauen und häßlichen Knauf, der vorher montiert war. Der gefällt mir richtig gut:


Hier nun ein paar aktuelle Ansichten, ohne weiteren Kommentar:







16.01.2022
Neue Bildchen aus der Lackierwerkstatt haben mich erreicht. Die Türen und die Stoßstangenteile wurden nun alle geschliffen, gespachtelt und gefüllert:



















10.12.21
Die Musikanlage ist nun endlich auch mal komplett :-)




21.09.2021
Der Zusammenbau ging weiter. Der Kofferraum und der Dachhimmel ist inkl. Schiebedach wieder komplett fertig:




Nun geht es erst einmal nicht mehr weiter. Der Innenraum bleibt noch außerhalb vom Auto, da noch neue Komponenten für eine Musikanlage bestellt sind. Diese werden sinnigerweise zu erst verbaut. Außen kann es leider auch noch nicht weiter gehen, da die Teile noch beim Lackierer sind. Allerdings sind die 3D gedruckten Kabelübergänge für die Türen fertig und zumindest schon mal einseitig montiert:



13.09.2021
Petra lieh mir ihre Spezialwerkzeuge (Wäscheklammern) aus und ich ging eine mir sehr unliebsame Arbeit an ... der Dachhimmel und das Schiebedach kam wieder zurück ins Auto:





Die vorderen Federbeine habe ich noch einmal überarbeitet und auch die sitzen nun wieder da, wo sie hin gehören:



03.09.2021
Diverses wurde schon mal ausgepackt und bereit gelegt:


andere Dinge wurden schon angebracht. Hier total unscheinbar, die Dachkantenleiste in Schwarz:


... hier tritt etwas mehr Erscheinung auf. Der M-Heckspoiler:


23.08.2021
... wieder neue Bilder aus der Lackkabine - bishin zum Abholtermin :-)

















Neue Blinkergläser für die Heckleuchten gibt es auch ...







24.07.21
Nun ziehen auch neue Zeiten für die Beschallung in den 5er. H-taugliche, da zeitgenössische Optik, aber aktuelle Technik ...



20.07.2021
Die nächsten Bilder aus der Lackierkabine sind eingetroffen. Obwohl noch ein Gang Klarlack fehlt, sieht das schon richtig Geil aus:











15.06.2021
Der Motorraum glänzt schon mal richtig Fein:








04.06.2021
Auch soweit möglich, wirds im Motorraum wieder hübsch:












26.05.2021
.... weitere Einblicke ... grundiert, gefüllert und der Kontrolllack ist auf dem Füller der Rohkarosse:
















25.05.2021
Diverse Anblicke aus der Lackiererei:



















15.02.21
Die Scheinwerfer sind nach 35jahren Einsatz doch recht trübe geworden. Bevor ich Neue kaufe, probiere ich es mal mit einem alten Hausmittelchen. Zitronensäure & Backpulver rein:


Es fängt auch direkt an zu arbeiten:


Das verbleibt da jetzt mal für 24h, danach wird es wieder mit destilliertem Wasser ausgespült und ich lasse mich überraschen, wie es wirkte.


12.02.21
Es ist endlich soweit. Der E28 wurde verladen und mitsamt aller relevanten Kleinteile zum Lackierer verbracht. Hier ist also in der Zweithalle eine Lücke entstanden:


... weil er aufgeladen und verzurrt wurde:


Um an anderer Stelle wieder von den Gurten befreit und abgeladen wurde:


Das dürfte mein letzter Blick zum Fünfer in seinem jetzigen Erscheinungsbild zu sein und wenn ich ihn wieder sehe, dürfte er sich sehr verändert haben :-)


31.01.21
Das erste gedruckte "Gummiteil" begeistert mich. Es ist noch die Rohfassung, aber sie ist bereits jetzt schon sehr vielversprechend. Auch der Kabelbaum lässt sich mit etwas Geschick komplett mit seinem Stecker durchfädeln:


11.01.2021
Da es für die Türverkabelung keine neuen Kabeltüllen mehr gibt, gehe ich mal mit einem Freund, einen komplett anderen Weg. Keine passenden Ersatzteile zu haben, ist definitiv keine Option. Wenn es irgendwas nicht gibt, muss man sich halt Gedanken machen und was ausprobieren. Mittels einem 3D Drucker und einem sehr weichem Filament, wollen wir hier die Ersatzteile erschaffen. Zur Vorsicht haben wir ein sehr billiges Restmaterial aufgekauft und akzeptieren dafür auch die leicht rosane Farbe. Zur Passprobe haben wir nur erst mal den Fuß, mit einem vergrößertem Kabeldurchgang ausgedruckt:


Kabel passt schon mal mit dem Stecker durch. Somit Anprobe an der Karosse. Einseitig einstecken:


... und mit zu Hilfenahme eines Schraubendrehers:


... passte es genau rein. Etwas zu genau, denn das Eindrücken ist etwas zu beschwerlich gewesen. Somit wird der Anlaufkeil etwas weiter ausgeformt werden müssen.


18.04.2020

Da der Kleine seit etwa vier Monaten leider keinen Mucks mehr von sich gibt, gehe ich das nun immer wieder mal "nebenbei" an. Leider fehlte es mir auch etwas an Zeit und im Winter war es mir schlichtweg auch zu Kalt dafür. Der Akku war ja schon in eine Kadett Cabrio verbaut und wurde, weil noch vorhanden, damals einfach in den 5er implantiert. Der Akku hatte es allerdings nun hinter sich und wurde flugs getauscht. Nun gibt der Anlasser keinen Ton mehr von sich. Daher dachte ich: "supi, ebenfalls einmal tauschen". Was eine Quälerei! Der damalige Entwicklungsingenieur gehört dafür heute noch erschlagen. Wie kann man ein Anlassergehäuse dicker machen, als der Anschraubflansch breit ist? In dessen Aussparung passt noch nicht mal eine Nuß und der Winkel, für ein Werkzeug anzusetzen, ist auch nicht berauschend. Im Internet gibt es unzählige Horrormeldungen hierzu und auch eine Anleitung, wie man sich dafür ein Werkzeug selbst bastelt, um den Anlasser zu lösen. Dies tat ich auch direkt und baute mir eine Stunde lang einen passenden 17mm Gabelschlüssel ... der nach dem ersten kräftigen Ruck nun für 19mm Schraubenköpfe passen dürfte. In meinem Werkzeug fand ich allerdings noch einen Gabel-/Ringschlüssel, wo der Ring angeschrägt ist. Dieser passt genau auf den Schraubenkopf. Tja, fünf Minuten später war der Anlasser raus und der neue verbaut. Hätte ich dies mal direkt so getan:





So angesetzt und mit der 1/2 Zoll Verlängerung in den Gabel gesteckt, kann man wunderbar arbeiten. Die auf den Bildern erkennbaren Vorderachsteile, kommen auch bald ans Auto. Meine Bestellung ist leider noch nicht komplett eingegangen.
Der Anlasser ist getauscht ... aber leider war dies nicht die Ursache. Auch hier muss ich nun leider weiter nach dem Fehler suchen.

23.05.2020
Eeeeeeendlich sind die Tarox Scheiben aus Italien eingetroffen:


In der Werkstatt befinden sich noch weitere Teile. 4x Bilstein B8 & diverse Vorderachsteile ... demnächst lohnt es sich auf die Hebebühne zu fahren.

Hier mal ein grober Überblick der angesammelten Teile:


... ich brauch mal mehr Freizeit.

19.06.2020
Eeeeendlich konnte ich mir etwas Zeit "klauen" und hab die Teile verbauen können.
Mit dem Fahrwerk fing es an. Dämpfer Hinten gingen recht zügig, aber an der Vorderachse war es etwas aufwändiger. Hier waren ja auch dieverse Achsteile und die komplette Bremse zu tauschen. Die alte original Bremse war durch:


Die Tarox Scheiben, in Verbindung mit den EBC Gelb Belägen, sehen schon mal gut aus:


Gut aussehen tut auch die neue Edelstahlanlage von Supersprint. Hier mal auf dem Boden ausgelegt und am Testen, wie ich es mit den 200 Zellen Metallkats löse. Ich habe mich letztendlich für einen (und nicht wie auf dem Bild zwei) entschieden:


Die Optik und die Passform von Supersprint sind absolut Top:


Natürlich wurde nach den Arbeiten eine ausgiebige Probefahrt unternommen. Die Bremse wurde schon ein wenig eingebremst und man spürt jetzt schon, was sie mal leisten wird. Der Auspuff klingt schön Dumpf, ohne eine Brülltüte zu sein und die neuen Lenker an der Vorderachse helfen beachtlich, dass es wieder sehr ruhig gerade aus geht.
Demnächst (wenn mal wieder Zeit ist) geht es wieder auf die Hebebühne. Ein Fächerkrümmer ist bestellt und kommt auch die Tage rein.

05.10.2020
Am Samstag wurde noch kurz ein Oldtimertreffen angefahren und am Sonntag wurde der Fünfer in eine zusätzlich angemietete Halle gestellt. Hier will ich ihn für eine Neulackierung zerlegen. Zu erst hielt ich mal den neuen Frontspoiler an, denn diesen Anblick kannte ich noch nicht:


Glaube, das kommt später mit Farbe ganz gut. Da noch kein Werkzeug in der Halle ist, konnte ich natürlich noch nicht wirklich viel tun. Lediglich auf eine angenehmere Schrauberhöhe, konnte ich ihn schon mal bringen:


... die Zerlegung beginnt:


Inkl. Kofferrauminhalt:




Wenn der Kofferdeckel schon mal ab ist, kann auch der M5 Spoiler schon mal bequem angepasst und die Bohrlöcher vorgesehen werden:






Auch diese Komponenten kamen mal raus, um sie in der Zwischenzeit mal elektrisch und mechanisch auf Vordermann bringen zu können:


Der Motorraum wurde auf der Beifahrerseite auch etwas "gelüftet" und so zeigt sich mir der Fächer wieder. Der anfängliche V²A Glanz, weicht so langsam einer patinierten und schönen Altgoldfarbe:


Auch Fahrerseitig wird es immer weniger. Natürlich wurden die Türen auch direkt in alle Einzelteile zerlegt:


Alle Bauteile sind Beschriftet, gebündelt und soweit auch sauber weggepackt:


26.10.2020
Vergangenes Wochenende ging es mit der Zerlegung weiter. Die Fahrertür ging den identischen Weg, wie die anderen drei Türen vorher und die Vordersitze direkt hinterher:


Natürlich offenbarten sich auch noch kleine Rostlöcher, die beseitigt werden wollten. Zum bebilderten Beispiel erklär ich kurz, wie ich die Rostgeschichten löse: Hier an der Kofferraumkante fehlt schon eine gute Ecke. Da habe ich zu erst den Rost mit einem "Negerkeks" entfernt:


Dann großzügig ausgeschnitten:


Ein passendes Stück Blech zurechtgeschnitzt und mit Magneten in der vorher entstandenen Lücke fixiert:


Nach dem Schweißen alles wieder glatt schleifen und großzügig Grundiert:


Auch unterhalb der Kotflügel, auf deren Auflageflächen, fand ich beidseitig solche Rostnester. Hier ging ich ebenso ran:


Der Innenraum ist nun soweit fast vollständig Entkernt. Erst nach dem die beiden verbliebenen Scheiben raus sind, kann ich den Innenhimmel und noch das Schiebedach demontieren:




Dann habe ich den neuen Frontspoiler noch einmal anmontiert, um die letzten Ecken anzupassen:


Diesen habe ich danach wieder demontiert, dafür die Räder wieder rangesteckt und die Montageböcke unter dem Auto raus gezogen. Den Spoiler wieder rangeschraubt, um mir visuell die noch fehlenden Öffnungen zum Ölkühler zu überlegen. Das gelbe Tape markiert die dahinter liegenden Blechöffnungen. 1:1 übertragen, gefällt mir noch nicht so richtig. Darüber muss ich noch ein wenig sinnieren:



15.11.2020
Das grobe Zusammenfügen der Blechteile hat begonnen. Kofferraumklappe & Türen sind wieder da, wo sie hin gehören:


Danach ging es erst mal an der Frontspoiler. Schließlich müssen da noch die zwei Ausschnitte für den dahinter liegenden Ölkühler rein:


Nun auch erledigt und der Kamei Spoiler kann vom Auto gebaut werden:


Der Rallye-E ist nun auch in die Halle umgezogen, abgedeckt und darf vorrübergehend als "Teileträger" fungieren:


Apropos Teile. Hier werden es auch immer mehr Kisten und Tütchen:


Der Autoglaser hat ja die Front-/ und die Heckscheibe ausgebaut. Leider entdeckten wir da zwei unschöne Rostlöcher:


Der Heckscheibenrahmen ist absolut sauber und auf der Fahrerseite der Frontscheibe ist auch absolut nichts zu sehen:


Da im Fünfer noch die originalen Scheiben verbaut waren, liegt der Verdacht nahe, das bei der Montage damals im Werk nicht ganz sauber gearbeitet wurde. Egal, hilft ja nichts. Das sauber weg geräumte Schweißgerät und Zubehör wurde wieder angekarrt, die Stelle zu erst großzügig Blank geschliffen und das angegriffene Blech ausgeschnitten:


Danach gab es erst mal im Hohlraum und auf der Fläche eine Schweißgrundierung:




Ein Blech wurde eingepasst:


Verschweißt, verschliffen und wieder Grundiert:


Danach ging es an die Front. Hierzu musste das Frontblech ab. Denn nach der Demontage der Frontscheinwerfer musste ich hier mal was genauer überprüfen.


Auf US Art war hier Kit aufgetragen, gespachtelt und lackiert worden. Das kann so natürlich nicht bleiben:


Elendig altes Lied: Blech zuschneiden, einpassen, schweißen ... bla bla bla...


Fahrerseitig war gar nichts mehr da. So konstruierte ich eine eigene Ecke nach:


Kann man beidseitig so stehen lassen. Grundlegend sieht diese Ecken keiner mehr und die halten eigentlich nur den Dreck hinter den Kotflügeln fern.


So konnte letztendlich auch die Front wieder zusammen wachsen:


Sonntag Abend und feddisch. Eigentlich wollte ich ja den Innenraum weiter zerlegen ... erstens kommt es anders und zweitens als man(n) denkt.


22.11.2020
Der wohl hoffentlich vorerst letzte Sonntag, den ich mit dem Hobby "Auto" verbringe. Der Fünfer ist meines Erachtens nach, komplett für den Lackierer zerlegt. Der Innenhimmel und das Schiebedach kam raus:


Gleiche nackte Anblicke auch am Boden zu sehen:


Leider sieht man auch das Grauen, einer Verkabelung:


.... und letztendlich wurden alle Türen schon mal für den Transport zugebunden und nun wartet der Fünfer auf seinen Abtransport, neben dem abgedeckten Rallye-E:


07.12.20
Viele, viele bunte Teile. Glücklicherweise gibt es noch etliche originale Kleinteile, die solch eine "Restaurierung" erst möglich machen. Nicht gerade für kleines Geld, aber verfügbar.


Probleme in der Ersatzteilbeschaffung machen eher Gummiteile. Wie z.B. die Gummitüllen für die Türkabelbäume. Gab es noch nie als einzelnes Ersatzteil und nur mit dem jeweiligen Kabelbaum. Allerdings sind selbst die, nicht mehr erhältlich.

2019

03.01.2019

Die schon seit Weihnachten benötigten Ersatzteile sind gestern eingetroffen. Hier der Alt-/Neuteile Vergleich


Heute dank meines Urlaubes, konnte ich diese direkt abholen und einbauen. Der 5er läuft wieder so, wie er soll. Nebenbei habe ich abermals das Steuergerät geöffnet:


Warum? Weil ich diesem nun endgültig sagen will, wem es gehört:



Nee, war natürlich ein Joke. Der Eprom ist ein wenig anders beschrieben und geht etwas auf die veränderte Hardware vom Motor ein. Bin nun gespannt, wie sich das äußert.


06.01.19
Ca. 200KM liefen soweit zufriedenstellend, bis der Motor erneut seinen Dienst quittierte. Natürlich wurden die üblichen Verdächtigen direkt inspiziert. Verteilerkappe & Läufer, Sicherungen und Spritversorgung waren nicht zu beanstanden. Per Zufall beobachtete ich, das beim Starten der Drehzahlmesser nicht ausschlug. Somit ging die Suche bei den zwei KW Sensoren weiter. Aber auch die gemessenen Ohmwerte waren im Sollbereich. Nun wurde das Steuergerät selbst verdächtigt. Gibt es da eventuell einen Wassereinbruch, da es schon seit Tagen regnete? Nein, ein Öffnen brachte saharaähnliche Zustände zutage aber der Motor sprang wieder an.


Mmmmmh, ein Wackler am Kabel / Stecker? Nein, das war es auch nicht. Somit suchte ich alle Bauteile auf der Platine ab und fand heraus, dass hier am Kühlkörper was nicht in Ordnung ist:






Auf leichtes Klopfen, Drücken oder Ziehen, war der Motor gerne bereit, seinen Dienst aufzunehmen ... oder lieber wieder abzusterben. Löten oder gar Elektrik liegt jetzt nicht wirklich in meiner Kompetenz. Ich überlies diese Arbeiten einem befreundeten Elektriker. Dieser lötete in diesem Bereich alle Lötstellen neu und die Empfindlichkeit wich einer robusten und wohl wieder zuverlässigen Technik. Kein Drücken, Ziehen oder Klopfen beeinträchtigte den Motorlauf. Da ich davon nicht wirklich Ahnung habe, bin ich froh, solche Freunde zu haben. Dieses Bauteil ist Maßgebelich für die Zündung zuständig und verursachte wohl auch durch falsche Zündströme den frühen "Verteilerkappentod". Zumindest wäre es eine Erklärung. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

29.01.19
Schon länger stört mich ein Rauschen und die Schaltbarkeit des Getriebes. Im kalten Zustand muss man den Schalthebel auf den ersten ein / zwei Kilometern schon stark zwingen, die erwünschte Gangradpaarung zu wählen. Deshalb fange ich einfach mal mit einem Getriebeöl Wechsel an. Eventuell beseitigt dies ja schon diverse Störungen. Die Wahl ist auf stinknormales SAE 80 Mi-L-2105 gefallen. Nach dem Ablassen des alten (sehr schwarzen) Öls, habe ich noch den Magnet gesäubert und etwa 1,6L davon ins Getriebe laufen lassen. Auf dem Heimweg von meiner Werkstatt hat sich das schon direkt und spürbar bemerken lassen. Das Getriebe ist ruhiger und läßt sich flüssig leicht schalten. Nun bin ich mal gespannt, wie es sich morgen im richtig kalten Zustand gibt.

30.01.2019
Ich bin begeistert. Manchmal kann man sich durchaus das unangenehme Arbeiten auch angenehm gestalten. So fuhr ich heute eine Kundentour von ca. 200KM mit dem 5er. Angenehm dabei, es hatte etwas geschneit:


Somit konnte ich neben der Funktion des Getriebes, auch die Wintereigenschaften testen. Das Getriebe ist wesentlich ruhiger geworden. Auch die Schaltbarkeit hat sich sehr wesentlich und angenehm verbessert. Keine Gangradpaarung will nun Gewalt haben, um die Arbeit aufzunehmen. Ein sanfter Druck reicht für die ersten Meter voll aus. Das stellt mich zufrieden und eine Getriebegrundüberholung sehe ich nun nicht mehr auf mich zu kommen. Die Winterfahreigenschaften sind genau so, wie ich sie mir vorstellte. ABS, Traktionskontrolle und eine sehr zügig agierende Servolenkung, lassen sich wunderbar mit dem rechten Fuß justieren und bedienen. Er tut genau das so, wie ich ihm die Fahrbefehle gebe und es macht eine riesen Freude, solche nicht vorhandenen elektrischen Fahrassistenzsysteme zu nutzen. Irgendwie sehr angenehm.

23.03.19
Ich konnte es nicht lassen und musste noch ein paar Kg an Stahl, für eine perfekte "Opa Optik" zusätzlich verbauen. Zumindest kenn ich es aus miner Kindheit und Jugendzeit nicht anders. Der typische Opa fuhr generell mit Hut, umhäkelte Klorolle und einer Anhängerzugvorrichtung durch die Gegend. Diese Mühe habe ich mir nun ebenfalls gemacht und eine originale BMW AhK unters Auto geschnallt. Einfach ist definitiv was anderes aber schaut selbst.

Nachdem alle Teppiche aus dem Kofferraum entfernt wurden, war die erste Verstärkung zu montieren:


Am Heckblech geht dies noch in einer schwereren Ausführung:


Dieses Verstärkungsrohr wird sogar zwei mal mit einem Vollmaterial, an die Dome, bzw. an der Aufhängung der Heckklappe angebunden:


Dann wurde der Auspuff und der Tank abgehängt. Somit konnte das Stahlgebilde, mit dem begehrten Kugelkopf, eingefädelt werden. Die ganzen Kg waren aber nur mit Hilfe eines Getriebehebers und sanfter Gewalt an ihren Montageort reinzuzirkeln. "Einfach mal eben" ist ganz klar was anderes.


Dann wurde der original BMW Kabelsatz und eine 13polige Steckdose montiert und nach 5 Stunden der Qual, Feierabend gemacht. Sah dann letztendlich so aus:


Tags darauf wurde das Lenkrad, die Fußraumverkleidung und die Lenksäulenverkleidung demontiert. Denn auch hier musste ein weiterer Teil der BMW Verkabelung eingepflegt werden. Blinkerschalter austauschen, Blinkrelais gegen eines mit AhK Erkennung und die zusätzliche Blinkerbirne für die Anhängerkontrolleuchte im Cockpit wurden eingesetzt:


Demnächst wird sich ein freiwilliger um den Dosenanschluß und den Austausch der Akkus im Kombiinstrument kümmern. Ich hasse nämlich immer noch Kabel und Strom. Bis dahin muss jetzt erst mal der Rallye-E einsatzfähig gemacht werden und dann geht es hier wieder weiter. Schließlich suche ich noch ein paar PS und Nm.

30.04.19
Aus Zeitgründen ist hier noch nichts passiert. Trotzdem erfreue ich mich immer, wenn ich den handlichen Fünfer nutzen darf. So auch heute für was ganz banales ... einkaufen:


11.05.19
Durch Zufall bekam ich einen originalen Fahrersitz in Blau angeboten. Auch der Kurs war akzeptabel. Also schlug ich zu. Denn die billigen Schonbezüge mussten so langsam aus dem Auto raus. Allerdings verdeckten diese den komplett runtergefurzten und zerschlissenen Fahrersitz:


Nebeneinander gestellt, sieht man direkt den Unterschied:


Die Armlehne wurde natürlich übernommen und ebenfalls alle blauen Anbauteile. Danach kam der Neue direkt ins Auto:


Sauberer Stoff und wieder straffes Sitzen ist nun angesagt. Ein kleiner Nachteil bleibt leider. Die Rückenblende der Lehne ist leicht unterschiedlich. Schade, aber damit kann ich Leben:


09.09.19
Der E28 zickt gerade ein wenig. Zum einen, weil er nicht mehr beim Schlüsselumdrehen anspringen wollte und zum anderen, weil ich immer noch auf der Suche wegen des Leistungsloch bin. So fing ich erst mal mit dem Zündanlassschalter an. Nachdem rund 100€ beim freundlichen Händler gegen das Ersatzteil getauscht wurden, wurde dies auch direkt ausgetauscht:


Das beschriebene Leistungsloch, vermute ich als Ursache, in der Spritversorgung. Deshalb habe ich den originalen Benzindruckregler mal kurzerhand ausgetauscht:


Mittels einem Adapter, konnte ich einen einstellbaren BDR mit Manometer anschließen. Siehe da, ein gleichmäßiger Druck ist nicht einstellbar. Dieser ist grundlegend absolut ungleichmäßig vorhanden. Teilweise sackt dieser auch auf nur 0,5Bar weg, um dann kurz darauf auf 5,5 Bar hoch zu gehen. Komischerweise konnte der originale BDR dies etwas kompensieren & ausgleichen. Hier wird also weiter in dieser Richtung eine Ursachenforschung betrieben.

16.10.2019
Die Vorförderpumpe scheidet als weitere Fehlerquelle aus. Nachdem ich sie vorsichtig gereinigt habe, habe ich diese mit V²A Schrauben wieder verschlossen.


Nachdem ich nun ALLES quer getauscht habe, komme ich zu dem Entschluss, dass der Benzindruckregler nicht sauber arbeitet. Ich habe einen neuen, von einem anderen namenhaften Hersteller bestellt.

19.10.19
Ich hatte wohl Recht. Diese Benzindruckregler sind Mist:


Den ersten hatte ich Reklamiert und bekam anstandslos einen Neuen zugesendet. Dieser entpuppte sich ebenfalls als Griff in den Klo. Weshalb ich das weiß? Der hier arbeitet sauber:


Dieser Hersteller ist mir wohl bekannt und beweist im Rallye-E, schon seit etlichen Jahren, das er was taugt. Wenn man mal was Neues ausprobiert und nicht auf Altbewährtes zurück greift, kann es eben auch schief gehen. Dieser BDR muss nun, sowie die CO Schraube am LMM, noch sauber einjustiert werden.

2018

03.01.2018

Neues Jahr - neues Glück? ... Hoffentlich. Bei den Motorarbeiten im letzten Jahr hatte ich leider noch zwei Roststellen entdecken müssen und hoffe, nun dieses Jahr keine Roststellen mehr zu entdecken. Diese waren unter einer Karosseriedichtmasse ganz gut versteckt. An dem Übergang des Lampenträgers, zu den inneren Kotflügeln, habe ich nach dem entfernen der Pampe leider das beidseitig entdecken müssen:


Grmpf, das Schweißgerät wieder auspacken, zwei Bleche zuschneiden, dengeln und rein geheftet:


Danach wurden beide Seiten fertig verschweißt, grundiert und zusätzlich die Naht abgedichtet:


Nebenbei wurde auch die schwarze Farbe "untenrum" erneuert. Davor wurden natürlich noch die alten Macken großzügig bearbeitet und entfernt.


04.01.2018
Der letzte Urlaubstag und es konnten noch einige Dinge von der ToDo Liste gestrichen werden. Da die Ventildeckeldichtung nicht mehr Dicht ist, wurde die mal kurzerhand ersetzt. Also Haube auf und abgeschraubt den Deckel. Was sehen wir da ... schöne alte Technik und auch die Nockenwelle wird für gut befunden:


Nicht so prall ist die innere Optik des Deckels. Da setzte sich doch jedemenge Ölkohle fest. Kann natürlich nicht drinnen bleiben. Es wird mit einem Kaltreiniger eingeweicht, mit einem Holzspatel gekratzt und mit einem Pinsel gerieben:


Letztenendes gab die Kohle auf und verschwand im Lappen. Beidseitig gut gesäubert, durfte der Deckel wieder an seinen Arbeitsplatz. Schade nur, dass der vorbereitete Luftschlauch (Reststück) zu kurz ist:


Egal, wird halt ein Neuer bestellt. Auch Außen wurde der E28 wieder komplettiert. Stoßstangen, neue Blinkergläser und die Abdeckungen für die NSW / Abschlepphaken durften wieder ran ans Auto. Mit etwas Kunststoffpflege sieht das soweit schon mal gut aus:


06.01.2018
Weiter gings mit der Fehlersuche. Alle Sensoren durchgemessen und keine Abweichungen feststellen können. Beide KW Sensoren lagen mit 910 / 920 Ohm noch sehr nahe am angegebenen Soll von 880Ohm. Auch die Wärme-/Temperaturfühler liegen sauber in ihren Werten. So kam ich letztendlich auf die Idee, dass es der LMM sein könnte. Stecker wärend des Motorlaufes abziehen brachte die Erkenntniss, dass er zumindestens arbeitet. Trotzdem können es ja auch falsche Werte sein und ich habe mir kurzerhand ein Bild der Bosch Teilenummer mit nach Hause genommen:


Die Bosch Nummer 0280 202 031 war bei Google schnell rein gehämmert, um ein Ersatzteil aufzutreiben. Was wird mir da angeboten? ... nichts für meinen Motor passendes. Alle Artikel waren z.B. für 2.0i Motoren. Jessas, nu ging die BMW Teile Info in einem neuen Fenster auf. Dort wurden die Daten des Auto´s / Motor´s ausgewählt und ich bekam die BMW Nummer 13 62 75 47 981 - was auf die Bosch Nummer 0280 203 027 hindeutet. Ich denke mal, sofern meine Recherche stimmt, dürfte ich den Fehler gefunden haben.
Da ich noch etwas Zeit hatte, wollte ich die leere Bremsanlage "grad mal eben" befüllen. Ganz der alten Schule, mit dem längsten Weg angefangen, ging es rundum:


Bestimmt eine Stunde lang, bis ich die Lust verlor. Luft ohne Ende im System ... klar, war ja auch leer ... und hinten links ist der Entlüftungsnippel verstopft. So bleibt das System erst mal stehen, um demnächst wieder weiter machen zu können. Ganz Optimistisch hoffe ich nun, das sich bis dahin irgendwo ein Leck aufzeigt. Momentan ist es nämlich Dicht aber die Luft ist hartnäckig.

12.01.18
Da alle Arbeiten am Unterboden fertig gestellt sind, durfte der BMW mal wieder Tageslicht sehen und etwas Frischluft schnuppern:


Im Hof sieht er trotz des vielen Staubes wesentlich besser aus, als auf der Hebebühne:


16.01.18
Heute traf eine Leihgabe eines guten Freundes ein. Es handelt sich um einen LMM vom Opel Omega A / Senator 3.0i. Lt. einer Bosch Vergleichsliste sind die LMM Werte identisch und sie unterscheiden sich nur in zwei Dingen.
Zum einen wird der LMM beim Opel direkt an den Luftfilterkasten geschraubt - aber die BMW Schlauchführung kann 1:1 übernommen werden:


Im zweiten Punkt geht es um die seitliche Befestigung. Die ist am Opel LMM nicht vorhanden aber die Gewinde kann man ja schließlich selbst einbringen:


Egal für heute, denn es ist nur eine Leihgabe zum Testen. Ergo, rein in den Motorraum damit:


Soweit so gut ... aber was passiert, wenn ich den Schlüssel auf Zündung drehe?




05.03.18
Das Rätsel ist damit ja gelöst ... der Motor läuft absolut Top mit dem Opel LMM. Deshalb habe ich mir aus dem Opel Gebrauchtteilehandel einen anderen LMM für 35€ besorgt. Nun können die BMW Gebrauchtteiledealer auf ihren Teilen sitzen bleiben, denn 180€+ für fast das identische Teil, finde ich schon fast unverschämt. Am Omega LMM wurde seitlich das M8 Gewinde passend eingebracht und Frontseitig der Schlauchanschluß festgeschraubt:


Da die Sonne schön schien und es in der Werkstatt kühler als draußen war, wurde kurzerhand das Tor geöffnet:


Traumhaftes warmes Frühlingswetter kam herein und gibt auch einen kleinen Einblick, in meine momentane Schraubersituation. Die Hebebühne hat vorerst Urlaub genommen und mag ihren Dienst nicht verrichten. Also altmodisch mit Wagenheber und Unterstellböcke das Auto auf schrauberfreundliche Höhe gebracht. So konnte auch noch ein erneuter Ölwechsel eingeleitet werden. Der LMM wurde ins Auto verfrachtet und fertig angeschlossen. Für Originalfetischisten ist das nix ... aber die dürfen sich im Grunde das ganze Auto nicht ansehen:


02.06.18
Ein klein wenig Zeit konnte ich heute für den guten Fünfer entbehren. Vor mittlerweile 3 Wochen hatte ich ein paar Kleinteile beim Freundlichen bestellt. Für 450€ gab es eine "Schickimickipapiertüte" und ein paar Gratis Innereien darin:


Mit der Hinterachse ging es los, denn die Lenker hatten es hinter sich:


Auf der Werkbank nebeneinander gehalten, sieht man schon optisch, was auch gefühlt Scheiße ist ... die Gummi´s sind total ausgelutscht:


Neuteile an dem alten Auto sehen irgendwie Schick aus:


Danach wurde das Kühlwasser am Kühler abgelassen, der Kühlwasserschlauch zum Thermostatgehäuse und das Gehäuse selbst ausgebaut. Der Schlauch, sowie das Thermostat wurde ersetzt und alles wieder zusammen gesetzt. Kühlwasser wurde danach flugs aufgefüllt und mittels einem Motorlauf wieder entlüftet. Bei der Probefahrt ist mir das schiefe Lenkrad aufgefallen. Dies ist um genau ein Loch auf der Nabe versetzt angebracht worden. Das konnte ich auch noch abändern, bevor es in den Feierabend ging. Momentan ist Platzsparen angebracht und so wurde etwas eng zum kuscheln geparkt:


Nun muß nur noch die Schaltung revidiert, der Tacho gangbar gemacht und der BMW poliert werden. Dann gehts endlich ab zum TÜV.

22.07.18
Die Schaltung ist mittlerweile revidiert und ist wieder BMW typisch knackig, sowie sauber direkt. Auch der Fehler des Tacho´s wurde gefunden. Lediglich Grünspahn hatte sich in den inneren Kontakten des Tacho abgesetzt. Nachdem alle Bauteile gereinigt wurden, funktionierte er wieder einwandfrei.
Somit ging es nun an die letzten Arbeiten. Säubern und Polieren. Meiner Meinung nach, zählt gerade bei einer so aufwändigen TÜV Prüfung, auch der erste Eindruck. Also raus aus der Werkstatt und die Sonne zeigt wunderbar den Staub, der letzten zwei Jahre:




Nach einer gründlichen Handwäsche, sieht das schon besser aus:




Nach der Trocknung, wurden alle Kunststoffteile abgeklebt:


Zurück in der schattigen Werkstatt, ging es mit einer leicht abrasiven Maschinenpolitur weiter:


Erste Erfolge stellen sich ein:


Komplett durchpoliert, die Kunststoffteile gepflegt und der Lack wurde noch mit einer Polymerschutzschicht endbehandelt. Der alte Lack, dem auch diverse Kleinflächen von Klarlack fehlt, sieht trotzdem wieder recht manierlich aus:






Auf den Bildern alles nicht so leicht erkennbar aber hier zeigt sich der Glanz gegen die Sonne aufgenommen, ganz schön:


27.07.18
Ein klein wenig Deko ist für die Hutablage eingetroffen:


In der KW 32 ist eine Vorführung beim TÜV abgesprochen ... Daumen bitte rechtzeitig drücken.

08.08.18
Heute ging es ab zur befreundeten, auf BMW Classic´s und Motorsport spezialisierten Werkstatt.


Also aufgeladen und dort hin verfrachtet. Dort habe ich wieder abgeladen und es wurden sich die ersten Überblicke verschafft. Die versammelte Mannschaft war sehr zufrieden, obwohl der Gute nun nicht gerade eine Zustandsnote 1 erhält aber trotzdem und vollkommen im H-Tauglichen Zustand ist. Nun bekommt er erst mal 4 neue Schuhe in 225, bzw. 245mm Breite. Danach wird die Achsgeometrie frisch eingestellt (schließlich sind die Achsen ja umgeschraubt), der LMM, bzw. das Abgas kontrolliert/eingestellt, das ganze Auto noch gründlich für den TÜV gecheckt und dann dort auch direkt dem Prüfer vorgestellt. Nu warten wir ab, was da nu noch kommt und wann es soweit sein wird, dass er einen Stempel erhält.

09.11.18
Bevor jemand meint, hier ginge nichts weiter oder ich hätte doch aufgegeben ... dem ist nicht so. Denn seit mittlerweile 5 Wochen ist der E28 im Grunde genommen fertig. Er hat rundum neue 225er Pellen erhalten, die Spur und Sturzwerte wurden passend justiert und der Motor wurde mit einem Bosch Tester eingestellt. So wurde er dann auch beim TÜV vorstellig. Die AU wurde bestanden, der Motor-/ Getriebeumbau wurde eingetragen und auch die H Abnahme wurde in diesem Zuge erledigt. Nun kommt das eigentliche ABER!!! Der Prüfingenier, der zusammen mit einem "Standart" TÜV Prüfer, den E28 aufs pingeligste genau abgenommen hat und das auch darf, darf die blöden sch... *piiiiiep* Papiere nicht stempeln. Sein nächster Vorgesetzter in Koblenz möchte ihn in seiner Einarbeitungszeit noch überwachen und alle Abnahmen an seinem Schreibtisch einsehen. Nur er darf momentan die Papiere abstempeln. Leider "kommt dieser aus Zeitmangel" nicht dazu, lässt sich feiern und mich, wie auch noch andere, einfach dumm warten. Könnte kotzen.....

12.11.18
So steht er dumm rum, kann nicht anders und wartet auf seine Kennzeichen:


04.12.18
Es ist nach einer gefühlten Ewigkeit, nun endlich vollbracht. Der E28 hat nun alle Prüfungen bestanden und alle erforderlichen Papiere bekommen. Somit wurde der Anhänger angespannt und der BMW durfte am Dienstag wieder nach Hause kommen:


Den Witterungsverhältnissen ist es allerdings geschuldet, dass seine nagelneuen 16" Schuhe nicht mehr gefahren werden können. Deshalb habe ich ihm nun 4x BBS in 14" und neue Wintergummies angezogen. Der Anblick ist schon etwas gewöhnungsbedürftig:



Egal, ab nach Hause und Mittwochs ging es direkt zur Zulassungsstelle. Ein Nummernschild gab es direkt:


Und natürlich eine kleine Probefahrt. Schließlich "kenne" ich die Fahrleistungen noch nicht wirklich. Für Freitag stand ein Start, zu einem Wochenendausflug, nach Suhl an. Diese rund 750KM Gesamt wollte ich zum Einfahren nutzen. Donnerstag wollte ich Abends noch eine kleine Runde drehen aber der 3,5l Reihensechser nahm seinen Dienst nicht auf. Der Akku war leer. Kurzerhand wurde er überbrückt. Aber schon nach ein paar Umdrehungen versagte er seinen Dienst erneut. Die LiMa hat nach 38 Jahren ihren Dienst quittiert. Grrrr. Freitag in der Frühe gings ans Auto, LiMa raus und ab zum Teiledealer. Dort wurde eine neue Bosch LiMa via Express bestellt. Rund 330€ und 5 Stunden später, war diese im BMW verbaut. Ab ging nun die Fahrt. Zwar waren wir schon 2 Stunden hinter unserem Zeitplan aber das war mir egals. Schön langsam einfahren, um alle Komponenten, nach 20 Jahren Pause, zurück ins Leben zu holen. Das hat sich gelohnt. Der 5er schüttelt sich trotz geänderter Nockenwelle nicht mehr ganz so arg im Stand. Die Kupplung arbeitet nun nicht mehr so "hölzern" und der Motor beschleunigt nicht mehr, als würde ein Gummiband an ihm hängen. Es war eine Freude, ihn zu bewegen und er macht jetzt erst richtig Laune. Durch den anhaltenden Regen, ist er jetzt zwar nicht mehr so sauber aber "innerlich" hat er sich wohl sehr gereinigt.


Die Tage bekommt er die Öle und Filter noch mal getauscht und dann geht es an die verbliebenen Kinderkrankheiten.

27.12.18
Nach etlichen Kilometern des Spaßes, ging es am vergangenem Freitag nur knapp 800m weit. Auf dem Weg zu einer abendlichen Weihnachtsfeier, versagte der Motor "schlagartig" seinen Dienst und ging aus. Nach einer flüchtigen Kontrolle aller Stecker und Sicherungen, stellte ich den Bimmer auf einem Parkplatz ab. Danach war Laufen und ein Fahrzeugwechsel angesagt. Am darauffolgendem Samstag ging die Fehlersuche los. Noch auf dem Parkplatz wurde ankommender Sprit geprüft. Da dieser an den Düsen ankam, prüfte ich die Zündung. Diese war schlichtweg nicht vorhanden. Der BMW wurde dann in meine Werkstatt abgeschleppt und dort wurden zu erst die KW Sensoren durchgemessen. Daran lag es nicht. Das Steuergerät wurde ausgebaut und geöffnet. Denn durch den starken Regen wurde eingedrungenes Wasser vermutet, was die Zündung hätte stören könnte. War auch nicht der Fall. Etwas ratlos wurde die Tante Google befragt und dort kam ich nach etlichen Seiten auf den Hinweis, dass die Masse der Zündung vom Verteiler mit angesteuert wird. Mir zwar etwas unbegreiflich aber ich baute ihn aus und zerlegte den Verteiler. Jo, Läufer abgenutzt und die Kontakte ebenfalls. Auch etliches an Grünspan war überall zu finden.




Mit einem Dremel kurz alle Kontakte gesäubert und zum Testen wieder eingebaut. Der Motor sprang auch direkt und willig an. Da es mittlerweile Samstag nachmittag war, ließ ich den E28 direkt auf der Hebebühne. Denn so wollte ich ihn nicht weiter bewegen. Dank des Samstagnachmittages und der Weihnachtszeit, habe ich erst heute Neuteile bestellen können. Natürlich gibt es diese in diesem Jahr nicht mehr. Schade, aber es stehen noch genügend Fahrzeuge hier rum und die eine Woche machts nun auch nicht mehr aus.


2017

04.05.17

Auch hier geht es nun wieder etwas weiter. Nach rund 8,5 Monaten Pause geht es endlich mal zum Thema Auspuffbau über. Problem dabei ist, zum einen soll es erst mal ein LowBudget Projekt sein und zum anderen die schwierige Verfügbarkeit einer neuen Abgasanlage. OK, für den 535i gibt es die Anlage ab Kat für ab 1600€ noch in Neu ... aber das verträgt sich nicht wirklich mit dem anderen Grundgedanken. Deshalb wirds nun so erledigt.

Vorhandenes Material war eine komplette 520i Anlage ohne Kat, ein 535i Kat und ein Doppelendschalldämpfer aus dem Zubehör:


Krümmer habe ich ja schon im letzten Jahr organisiert und auch montiert. Die 520i Anlage habe ich erst mal handlich zerschnitten und als Anfang des Neubaus unter das Auto geklemmt. Den 535i Kat dazu geheftet, sieht das nun so aus:


Danach habe ich die beiden Hosenrohre angepasst. Klar, das die absolut nicht passend sind ... gehören sie ja auch nicht an den Motor. Deshalb habe ich diese jeweils 4x zerschnitten und im Motorraum wieder passend zusammen geheftet. Da hier der Raum zum fotografieren etwas arg eng ist, hab ich mir die Bilder direkt eingespart. Nachdem ich mit den Hosenrohren fertig war, kümmerte ich mich um das hintere Ende der Anlage. Zu erst habe ich mir die Einbaulage des Zubehörteils angesehen. Klar, passt ebensowenig. Eine Einbuchtung im Topf, für die Reserveradmulde fehlt gänzlich. Mit dem Gummihammer erhielt der Endpott diese nun nachträglich. Da dieser allerdings auch 2 Endrohre hat aber der 520i nur ein Endrohr, musste vor dem Anbau des Teils, erst noch die Karosse einen anderen Ausschnitt erhalten. Mit einer Schablone übertrug ich die linke Rundung auf das zukünftige Maß und schnitt 5mm weniger aus. Die 5mm habe ich "werksmäßig" umgebördelt und angeglichen:


09.05.17
Wieder etwas Zeit übrig und weiter gehts am Auspuff. Für den Endpott wurde ein Halter gebaut. Dann wurde die komplett geheftete Anlage dem Auto entnommen und angefangen fertig zu schweißen. Natürlich, wenn ich mal für mich persönlich was baue, geht kurz vor der Vollendung das Schweißgas aus. OK, dann schleife ich die schon fertigen Schweißnähte schon mal bei. Mmmh, auf der Flex ist eine gut gebrauchte Fächerscheibe. Mit der gehts schon mal los. Dann wollte ich die austauschen - klar, da war ja noch was ... wollte die schon zig mal bestellen, habe es aber vergessen und auch keine mehr da. Grrrrrr. Macht nix, feuerfestere Farbe ist ja auch keine mehr da. Menno, dann muss ich da noch mal ran und habe die Anlage vorerst auf der Seite geparkt:


16.05.17
Fertig verschweißt, verschliffen und mit hitzebeständigem Lack, in zartem Schwarz gehüllt, ist er nun beim Trocknen:


24.05.17
Nach etlichen und wesentlich zu vielen Monden, ist der E28 "von unten" fertig. Auspuff hängt soweit auch und muß nur noch etwas Feinjustierung bekommen. Auf jedenfall durfte er nun für die weiteren Arbeiten, die Hebebühne verlassen und kurz Frischluft schnuppern:


15.07.17
Einen vollen Nachmittag Zeit - wurde direkt genutzt und der komplette Innenraum wurde wieder zusammen gesetzt:


Schaltsack und die Manschette des Handbremshebels fehlen mir noch - Kleinkram kommt später.


In diesem Zuge wurde er nun auch das erste mal durch mich grob gesäubert und ausgesaugt. Hier fand sich unter dem Beifahrersitz und im Lüfterkasten im Motorraum, doch glatt der Wintervorrat eines Tierchens:


Auf dem Bild nicht gut erkennbar. Die Menge reichte aus, um einen 5l Eimer zu füllen. Sowas hab ich glatt mitgekauft.

Eine kleine Kontrolle der elektischen Einheiten muste nun auch noch gemacht werden. Flugs einen Akku beigezogen und angeklemmt:


Soweit ist wieder alles in Betrieb und funktioniert. Auch der Anlasser durfte den Motor mal ein paar Umdrehungen bewegen, damit dieser es nicht verlernt und der Motor nicht fest geht. Da ich das originale Radio auch schon angeschlossen hatte, drehte ich auch diesen Knopf. 4 Lautsprecher quittierten mir dies und die ersten Töne kamen aus diesen. Ein quitschen ließ mich etwas hellhörig werden. Als Ursache konnte ich die E Antenne ausmachen. Das Nichtbenutzen ließ sie etwas verkleben und nach ein wenig Zuneigung funktionierte auch diese wieder:


Nächste Baustelle kann angegangen werden. Nu gehts demnächst in den Motorraum - ich bin nun etwas angefixt und will den Motor laufen hören.

14.12.17
Nach etlichen Monden ging es hier auch mal wieder etwas weiter. Nur leider noch nicht am Auto selbst - der auch aus Zeitmangel immer noch nicht läuft.
Beim Kauf gab es den originalen 2l Motor dazu. Der Motorblock wurde von allen Anbauteilen und dem Kopf befreit. Danach fand er nun nach fast zwei Jahren seinen Weg ... auf den Schrott:








15.12.17
Nach mittlerweile fünf Monaten "Schrauberzwangspause" am E28 geht es endlich mal wieder etwas weiter. Bei der letzten Aktion hatte ich schon bemerkt, das die Zündkerzen ihren Arbeitsplatz nicht verlassen wollen. Deshalb hatte ich präventiv die Kerzenlöcher mit WD40 geflutet. Immer wenn ich mal kurz Zeit in der Werkstatt hatte, rückte ich den Kerzen mit einer passenden Nuß zu Leibe. Jede kleine rein/raus Bewegung nahm ich als Positiv auf. Heute ging es dann ans eingemachte ... sie sollten nun komplett raus ... allerdings benötigten sie immer noch ne kräftige Überredungskunst durch ein kleines Röhrchen:


1,5m Stahlrohr helfen hier ungemein aber geschwitzt habe ich trotzdem wie Sau. Letztendlich haben nun die 6 Kerzen ihren Einbauort verlassen und durften es sich in der Schrotttonne bequem machen.
In Anbetracht der Tatsachen, dass mir diverse Originalteile fehlen, der E28 vorerst ein LowBudget Projekt ist, ich erst mal grob vorarbeiten möchte um den Motor zu hören und evtl. "nur" TÜV erhalten möchte - habe ich diverses etwas unkonventionell gelöst. Die Unterdruckleitung des BKV (der ja nicht zum 3,5l gehört) und die Unterdruckleitung der Innenraumüberwachung (Heizung), habe ich an die Ansaugbrücke des 3,5l angeschlossen. Der Heizungsanschluß war ja vorhanden und recht schnell erledigt. Für den BKV habe ich ein 10mm Loch von unten gebohrt, den Unterdruckschlauch vom 2,0l eingeklebt und vorerst mit einer Schraube (die noch ausgetauscht wird) gesichert. Die anderen Abgänge am Schlauch wurden vorerst dicht verschlossen:


Nachdem diese Problematik gelöst war, habe ich mich um den Ausgleichsbehälter gekümmert. Hier halfen mir diverse Winkel und Schrauben, um diesen an einem gemütlichen Plätzchen zu fixieren:


19.12.17
Nach etlichen Reinigungsvorgängen der Kerzengewinde, sind diese nun auch wieder gut gangbar. Damit durften hier auch direkt neue Zündkerzen verbaut werden:


20.12.17
Die neuen Kerzen und die anderen Vorbereitungen waren für den heutigen Tag wichtig. Denn zusammen mit einem befreundeten Elektriker, haben wir uns auf die Suche der fehlenden Zündung und Spritversorgung gekümmert. Die von der Umrüstung auf Schaltgetriebe zu verbindenden Kabel hatten wir recht zügig ausgemacht und verbunden. Allerdings bewegte sich außer dem Anlasser im Motorraum immer noch nichts. Dabei soll doch der gute Motor nach fünf Jahren des Nichtstuns mal wieder Atmen und Arbeiten. Grmpf ... nach einer Weile mit Suchen beschäftigt, fanden wir zwei identische Sensorstecker - die waren vertauscht. Somit wurde wieder der Schlüssel auf "Zündung" gedreht und der Motor begann zu Leben. Sofern man das Leben nennen darf. Er spuckte, knallte und wollte absolut nicht laufen. Dafür lief jedemenge Sprit am Motorblock runter. Schnell wurde die Ursache hierfür gefunden. Ein Benzinschlauch für die Kaltstartvorrichtung bestand fast nur noch aus Löchern:


Aber auch die Menge des goldenen Saftes war nicht gerade so, wie ich es erwartet hatte. Somit prüften wir erneut die Benzinpumpe. OK, sie lief aber ein kleiner Junge hat beim "P....." mehr Druck und Durchfluss. Damit hatte ich gerechnet und im Vorfeld bereits eingekauft:


Die Neuteile wurden direkt verbaut. Die Geräusche des nun startenden Motores gaben meinen Ohren direkt ein klares Fehlerbild ... Fehlzündung und die auch sehr kräftig. Nach einer Prüfung an der Motronic Verteilung war klar, die Kabel sehen gut aus aber sind total falsch platziert. Umgesteckt das ganze und der Motor sprang sofort an. Jedoch nur auf drei Zylindern. Erneute Fehlersuche. Die Benzingalerie wurde kurzerhand gelöst und hoch gehoben:


Aber jede der sechs Düsen ist am Arbeiten und gibt taktvoll Sprit ab. Trotzdem werd ich mich wohl mal um ein paar Neue bekümmern:


Da wir uns recht auf den Mororraum konzentrierten, konnten wir leider nur sehr spät das Plätschern aus der Kofferraumgegend ausmachen. Unmengen von Sprit liefen am Tank runter und "reinigten" den Werkstattboden. Die von unten ersichtlichen Schläuche, Verbindungen und der Tank selbst waren dicht. Es muss von "oben" runter laufen. Somit wurde der Teppich aus dem Koferraum entfernt um an den Revisionsdeckel zu kommen:


Darunter war eigentlich nur rostiger, nasser Schmodder:


Das wurde erst mal gesäubert und mit erneuter "Zündung" geprüft. Klar, mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Aus beiden Röhrchen spritzt der Sprit raus ... somit geht auch hier die Teilesuche los:






27.12.17
Ein neuer Tankgeber wurde gefunden und wird nun sehnlichst erwartet. Auch eine Lösung für die Einspritzdüsen wurde anscheinend gefunden. Momentan bin ich noch nicht bereit, 99€ / Stück für Neuware auszugeben. Noch ist schließlich nicht klar, ob hier auch der Fehler vorliegt. Deshalb habe ich mich für eine kleine Selfmade Überholung und Reinigung entschieden. Von den O-Ringen, Filtern und dem groben Schmutz befreit:


werden sie demnächst mit Drosselklappen Reiniger durchgespült. Ein Probeaufbau habe ich schon mal vorgenommen. Nun muß ich mir nur noch einen Trafo mit einem Schalter zurecht tüddeln:


29.12.17
Der neue Tankgeber traf ein und wurde auch sofort wieder verbaut, damit der Tank nicht weiter offen abgast und die Werkstatt weiter mit seinem Inhalt "beduftet". Die paar kleinen am Kofferraumboden befindlichen Rostflecken wurden auch direkt behandelt:


Das Thema Einspritzdüsen reinigen und überholen geht dann nun los. Zu erst mal die restlichen 5 ausgebaut:


Mit der schon im Vorfeld demontierten und grob vorgereinigten Düse wurden die Neuteile mal verglichen:


Die anderen 5 wurden ebenfalls Baden geschickt und mit einer Zahnbürste grob vorgereinigt:


So vorgereingt durften sie ins eigentliche Badewasser. Dies besteht aus einem Motorkaltreiniger, was sich in einem Ultraschallgerät befindet. Dank eines guten Freundes, der sich sehr gerne als "Elektrobastelwastel" bewegt, wurden die Düsen auch beim Baden angetaktet. Es wurden zwar alle 6 Düsen zugleich Baden geschickt aber immer nur eine Düse für 480 Sekunden angetaktet:


6x 480 Sekunden später waren alle mal an der Reihe und die ehemalig transparente Reinigerflüssigkeit, hat sich in eine dunkle Brühe verwandelt:


So wurde aus den ehemaligen 6 unschönen und schmierigen Düsen, 6 saubere Düsen ... somit ein "glänzendes Ergebnis"


Nun folgt der zweite, bzw. dritte Reinigungsgang ... sie werden angetaktet und mit dem Drosselklappenreiniger durchgeblasen - aber heute nicht mehr

30.12.17
Neuer Tag - neues Glück und es geht weiter mit der Düsenrevision. Die Düsen werden nun einzeln mit einem Drosselklappenreiniger durchgespült und angetaktet. Somit dürften auch die letzten Schmodderreste raus sein:


Dann werden die Düsen wieder bestückt:


Alles für eine Düse:


Fertig komplettiert:


Die restlichen 5 folgen zugleich:


Wieder zurück in ihrem Arbeitsbereich:


... und der restliche Kleinkram auch wieder zurück an ihren Platz:



Somit kann ein weiterer Testlauf folgen:



2016

Ein zufälliger Anblick, der mich spontan zu einem Kauf bewegte:




Es handelt sich um einen BMW E28 (5er Reihe), mit einer Erstzulassung von 1983. Als 520iA verließ er damals die BMW Werkshallen. Der letzte Vorbesitzer hat allerdings mit einem Umbau begonnen. Zukünftig wird er von einem 3,6l Hartge Motor, einer 5-Gang Schaltbox und einer 40%ig gesperrten Hinterachse laufen.

Abgeholt und in die Werkstatt verfrachtet. Geradewegs auf die Hebebühne, wo die Arbeiten am Unterboden beginnen können:


Die Heckaufschrift wird auf jedenfall behalten:


Kleiner Einblick in den Motorraum:


25.04.16
Erste ernstzunehmende Aufnahme von Karrosserieöffnungen, die nicht sein sollen - die Rede ist von Rost
Hauptrahmen Fahrerseite:


Schweller Fahrerseite:


Schwellerende Beifahreseite:


Schweller Fahrerseite in einem anderen Winkel:


Schweller Fahrerseite vorne:


Hauptrahmen Fahrerseite / Radkasten:


Schweller Beifahrerseite:


Schwellerende Fahrerseite:


Hauptrahmen im Übergang zur Stirnwand:


Gleiche Stelle, nur mal Blank geschliffen:


2mm Bleche gekanntet und auf dem Hauptträger verschweißt:


Hauptträger komplett neu gestaltet, grundiert und mit Steinschlagschutz versehen:



29.06.16

Heute hatte ich das Glück, etwas am BMW weiter machen zu können.
Als ich auf der Beifahrerseite den Schweller schweißte, fiel mir schon der "komische" Übergang zum vorderen Radhaus auf:


Mmmm, vielleicht mal nen Blick von innen riskieren? Also hob ich den Teppich und die Isolationsmatte mal hoch.
Aaaaah, ja ... das hatte ich befürchtet. Von außen jedemenge "mumpe" drüber geklatscht und somit recht unsichtbar. Von innen direkt und ganz klar ersichtlich:


Dementsprechend ran ans Werk und im Radhaus Bleche einsetzen. Kann man natürlich auch von innen die Spuren schön sehen:

Weshalb bei Schweißarbeiten der Innenteppich entfernt werden muß, ist hier gut ersichtlich.

Abschließend abbürsten und Rostschutzfarbe drauf:


Die Rostschutzgeschichte natürlich auch von außen und eine gute Karosseriedichtmasse als Nahtabdichtung.
Beifahrerschweller von außen:


Selbstverständlich wird der Beifahrerschweller auch innen mit einer Nahtabdichtung versehen:


Im vorderen Radhaus natürlich identisch und zum Abschluß direkt den Steinschlagschutz schon mal vorgesprüht:


So wie es den Anschein hat, ist die Fahrerseite nicht besser dran:


03.08.2016
Heute mal wieder etwas Zeit für den Bayern übrig gehabt. Der Schweller auf der Fahrerseite benötigt ja auch noch seine Zuwendung. Hierzu habe ich zu erst den inneren Teppich zurück geklappt:


Hier mal eine kleine Aufnahme ohne Blitz - somit sind die hellen Flecken auch genau so zu deuten, wie man vermutet ... Durchrostung:


Unterm Auto alles sauber frei gelegt, bietet sich dieser Anblick:


Bis zum Hebebühnenarm konnte ich die Blecharbeiten schon mal ausführen und abschließen. Nun konnte ich mich noch kurz um die Bremsleitung kümmern. Diese ist ab etwa der Rücksitzbank, bis zur Hinterachse, in einem desolaten Zustand:


Da die restliche Leitung nach vorne in einem Top Zustand ist, habe ich mich dazu entschlossen, diese nur in dem vermodernden Abschnitt zu erneuern. Dank meines vorhandenen Werkzeuges und der Übung an dem Rallye-E, auch ein lösbares Übel:


Die erste Leitung ist schon mal getrennt und im Groben nachgefertigt:


12.08.16
Diverse Punkte auf der ToDo Liste können mal wieder abgehakt werden. Der noch verbaute Wasserkühler vom 2.0l wurde ausgebaut und ebenso seine aus Blech bestehende Luftleitbleche passend ausgeschnitten. Ein größerer Wasserkühler vom 3,5l wurde eingepasst. Ebenso der Viskolüfter:


Da dürfte sich nun ausreichend Kühlluft durchsetzen:


Auch der Ölkühler vom 3,5l hat nun seinen serienmäßigen Platz gefunden.

Dann ging es weiter mit der Rostbekämpfung. Die vordere fahrerseitige Wagenheberaufnahme, war so gut wie nicht mehr existend. Hier eine Aufnahme, nachdem ich diverses knusprige Metall ausgeschnitten hatte:


Da ich ja keine Show & Shine Restauration anstrebe, benötigte ich bisher keine originalen Bleche und werde auch diese aus einer 2mm Blechtafel selber dengeln. Blech in der passenden Größe zuschneiden und auf einer Matritze in die gewünschte Form bringen:


Magnete ersetzen die nicht vorhandene dritte Hand:


Alles gut vorbereitet, kann mit der Schweißerei begonnen werden:


Ebenso wurde mit dem seitlichen Blech verfahren:


Danach kommt noch ein neues Versteifungsblech dazu. Das alte Blech, hat die Zeit nicht wirklich gut überstanden. Fertig abgekanntet, gelocht, angesetzt und danach verschweißt:


Noch ein wenig Nahtabdichtung, Grundierung und zum Abschluß noch eine Lage Steinschlagschutz:



15.08.16
Auf der Beifahrerseite wurde mit der Wagenheberaufnahme identisch verfahren. Danach ging es auf der Beifahrerseite an den vorderen Dom. Von Lack und anderem Unrat befreit, zeigte sich das wahre Ausmaß:


Kurzerhand wurde eine Schablone aus Pappe zugeschnitten:


Mit der Vorlage ein Blech angefertigt:


... und letztendlich auch eingeschweißt, versiegelt und grundiert:


Nun ist "nur" noch ein (bis jetzt) bekanntes Loch übrig. Unter der eingeklebten Kofferraumdichtung hat sich bereits ein Loch gebildet, was dann demnächst auch verschlossen wird.

Letzte Bremsleitung wird gebördelt. Da ich diverse Zuschriften bekam, wie sowas geht, hier nun ein paar (leider schlechte) Bilder dazu.

Längenzuschnitt mit einem kleinen Rohrschneider:


Bremsleitung innen & außen entgraten und in ein Bördelgerät einlegen:


Presse beischrauben und "Bördeln". Fertig ist die Bremsleitung. Man(n) sollte vorher nur den Nippel nicht vergessen - der läßt sich sonst nicht mehr auf die Bremsleitung schieben:




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