Rallye-Team-Schmitt - Winnebago Chieftain 2015
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03.01.15

Nun fangen die Erneuerungen am Dach an. Hierzu habe ich Sicherheitshalber Stützen unter die Dachausschnitte gestellt:


Danach müssen seitlich die Innenvierkanntschrauben entfernt werden (einen geeigneten Bit hierzu zu finden ist nicht leicht gewesen):

Auch die sich darin befindliche Farbe macht es zusätzlich nicht einfacher

Danach fängt die eigentliche, elendige Arbeit an. Dichtmasse ohne Ende, die sich hartnäckig wehrt:

Mit den Holzkeilen ist es am schonendsten für das Aludach.

Zähe Dichtmasse ohne Ende


Stückchen für Stückchen geht es voran:


Leiste an Leiste .... und alles muss ab:



10.01.15
Mit einem provisorischen Gerüst auf Arbeitshöhe ist es leichter zu Arbeiten:


Harte Arbeiten fordern harte Mittel. Mit einer Lötflamme und zwei Holzkeilen gehen die Leisten ganz gut und zügig ab:


Ruck Zuck waren die Leisten komplett ab und lagen nun da:


Die ersten vorsichtigen Einblicke:




... sieht nicht wirklich prickelnd aus und verheißt nichts gutes.

Dementsprechend muß das Alublech runter, um den kompletten Schaden zu begutachten. Dafür habe ich das Alublech auch auf der Fläche gelöst und konnte es etwas vorziehen:


Aufgedeckte Dachseite:





Integrierter Kabelbaum:


Da ich alleine das Blech nicht gefahrlos runter heben kann, habe ich es mit ein paar Platten unterstützt. So kann wenigstens die Luft ein wenig zirkulieren und ihre Arbeit beim Trocknen und Ablüften tun:


11.01.15
Nachdem ersten Schock und einem Abend der Überlegungen, war die Lösung des Problems "wie geht es weiter mit dem Dach" recht nah.
Zuerst flog das Alublech mal vom Dach:


Danach wurde es etwas handlicher:

So ist es einfacher zu Entsorgen.

Dann wurde das komplette Dach von den losen Faserplatten befreit und grob gereinigt:


Auch die losen Dämmplatten gingen direkt den gleichen Weg, die Kabel freigelegt und das morsche Holz entfernt:


Das ganze kann jetzt erst mal in Ruhe abtrocknen. Derweil wird mein erdachtes Dachkonzept in eine Materialliste gewandelt und dementsprechend eine Bestellung ausgelöst.


20.01.15
Der Anfang vom Ende ... des 40jahre alten Daches hat begonnen. Die seitliche Holzumrandung ist so verfault und verfressen, das da eine Teilsanierung nicht mehr lohnt.
Deshalb runter und weg damit:


Fäulniss und Nässe ist gut zu erkennen:


Sehr schnell sah es auf dem Boden dann auch dementsprechend aus:

Teile des neuen Daches sind bereits zu erkennen - die schwarze Firestone EPDM Folie liegt und der Eimer mit dem Kleber steht sauber und geschützt unter dem Wagen.


24.01.15
Der komplette "Kabelsalat" auf dem Dach wurde nun kontrolliert und ggfls. repariert. Nun gehen auch wieder alle Innenleuchten und Schalter, sowie die vorderen und hinteren Dachleuchten . Rein prophylaktisch wurden noch ein paar Kabel (12V+230V) als Ersatz mit eingebracht.
Mich verwundert es doch arg, das z.B. ein Kabel von 8m, 4x die Farbe wechselt - gibt es in Amerika keine Kabel von der Rolle oder werden die nur 1,5m lang fabriziert ?

Da das Dach gleichzeitig abgetrocknet ist, kann der Wiederaufbau beginnen

27.01.15
Zumindest hab ich es heute mal geschafft, die Dachsparren abzuholen.



03.02.15
Da die Tankanzeige ja nichts anzeigt, wurde ein Defekt des Tankgebers vermutet. Dafür musste der Tank unter dem Winni demontiert werden. Die Einbaulage des Gebers, läßt keine andere Alternative zu. Auch die Befestigung des Tankes selbst, muss von einem Ingenieur gestaltet worden sein - kein Handwerker würde es so mies lösen.
Der angerostete Tank:


Der Geber im ausgebauten Zustand:

Die Fehlerquelle war nicht der Geber selbst, sondern die Einbaulage des Schwimmers. Dieser ist an der äußeren Wandung des Tankes stecken geblieben und konnte somit nur "leer" anzeigen.

Da nichts rostiges eingebaut wird und die Situation es gerade wunderbar zuläßt, hab ich den Tank kurzerhand abgeschliffen, grundiert und mit schwarzem Steinschlagschutz überzogen.


Während die Farbe trocknete, ging es mit dem Dach los. Die Sparren bekommen ein Dichtband, zum äußeren Anschluß zur Alu Außenwand:


Sieht im Detail dann so aus:


Und über die Länge, kann man es sich besser vorstellen:

Das Blech selbst, wird wieder mit Klammern ans Holz befestigt.


04.02.15
Das Lattengerüst ist eingemessen, ausgerichtet, eingepasst und festgeschraubt:


Auch der erste Wechsel für eine Dachluke ist schon fertig:



09.02.15
Viele Kleinbaustellen sind am Wochenende abgearbeitet worden.
Zwei neue (geteilte) Tankbänder habe ich angefertigt - der Tank kann also wieder ans Auto
Drei Radkästen vom Rost befreit und lackiert - da können die neuen Räder dann bei Erhalt wieder ran
Danach habe ich mich dem Problem Altlack gewidmet. Seit ich den Winni nun habe, zerbreche ich mir den Kopf, wie ich das Blech abschleifen kann. Die "Berge" sind kein Thema - die "Täler" sind nur 45mm breit und ich finde keine Maschine dafür - also sind die rund 40qm mit einem Schleifklotz, per Hand zu schleifen



10.02.15
Der Tank ist mit den neuen Tankbändern wieder unter das Auto gewandert und fertig angeschlossen:


Auf dem Dach ging es mit den letzten Aussteifungen und Wechseln weiter:


Auch die Dämmung wird wieder ergänzt:


Dann kommen die Dachplatten aus 4mm Kunststoff drauf:


Sieht dann im Kompletten so aus:


Damit die neue EPDM Folie nicht an der Verschraubung reibt und die Stöße erst mal für sich Dicht sind, wird alles mit einem Alutape abgeklebt:


Natürlich auch über die äußere Ecke:


Die neuen Reifen für die Hinterachse sind auch schon eingetroffen:



11.02.15
Die Kanten zur Seitenwand werden mit einem Kunststoffwinkel verkleidet. Dieser wird bereits mit einer Dichtmasse aufgeklebt:

Der Winkel wurde dann ebenfalls mit dem Alutape verklebt.

Nun kommt die EPDM Folie auf das Dach. Diese wurde zurechtgerückt und zurückgeschlagen:


Die erste Hälfte des Daches mit dem Kleber bestrichen:


Ebenso die Folie selbst:


Zurückschlagen, Falten ausbügeln und die Prozedur mit der hinteren Hälfte wiederholen. Leider hab ich hier ein demenstprechendes Photo vergessen.

Seitlich wird die Folie ebenso verklebt und mit einem Aluflachmaterial angenietet:



13.02.15
Das Dach ist nun komplett seitlich eingefasst und getrocknet. Leider hat es ein paar unschöne Blasen geworfen - was aber der Dichtigkeit keine Auswirkungen haben sollte ... und das ist mir das Wichtigste:


Die neuen Polster sind angekommen und probehalber mal eingelegt worden.
Eine von den zwei Sofas:


Im Eßzimmer:


Ebenso das Bett - inkl. einem Praxiskurztest:



14.02.15
Die neuen Reifen werden direkt mal montiert.
Die Reifen auf der Hinterachse, die auch Grip für eine feuchte Wiese benötigen:


... und für die Vorderachse welche, die die Spur halten:


Beim Montieren der Radkappen habe ich leider feststellen müssen, das mir 10 Halteklammern fehlen. Wenn jemand welche besitzt oder eine Einkaufsquelle kennt, kann er sich gerne bei mir melden.
Anschauliche Bilder:




Dadurch, das die Räder auf der Beifahrerseite montiert sind, konnte ich die letzten Räder auf der Hinterachse / Fahrerseite demontieren.
Was musste ich da entdecken? Ganz unauffällig verlor das innere Rad seine Luft und das äußere, altersschwache Rad gab auf:



Horror!!

Aber es gab auch einen erfreulichen Anblick. Auf den eigenen Sohlen stehend, sieht der Winni doch gleich viel besser aus:



16.02.15
Die elende Schleiferei des äußeren Blechkleides hat begonnen. Aber für das Auge gab es schon mal die ersten Farbakzente:






19.02.15
Die neue "Mittelkonsole" ist in der heimischen Werkstatt schon mal für den Winni vorbereitet.



20.02.15
Die äußere Hülle wird nun intensiv bearbeitet und für den Lack vorbereitet.
Als erstes kommt die alte Dichtmasse grob raus:


Danach wird die Fuge mit einem Drahtbüstenaufsatz gründlich nachbearbeitet:


Dann geht der kleine, süße Werkstattschlumpf an die hintere Fläche:


Das Ergebniss kann sich schon mal sehen lassen:



21.02.15
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen - oder wie in unserem Fall: Das Schleifen des Altlackes geht voran. Die Front ist nun komplett und die Seite zu 50% fertig angeschliffen:



25.02.15
Abwechslung braucht der Mensch. Nur stupide Abschleifen kann ich nicht und hab zwischendurch anderes erledigt.
Die neue Mittelkonsole ist nun bestückt, angeschlossen und vorübergehend mit einem alten Radio versehen:


Die nächste Baustelle war das Akkufach. Hier war fast keine Funktion der Schublade gegeben und Halterungen für die Akku´s gar nicht erst vorhanden. Auch ist hier der Durchgang mit den geöffneten Klappen einfach zu eng zum Arbeiten.
Situation:


Die Gleitschiene wurde gesäubert und neu eingefettet. Danach hab ich M10er Gewindestäbe angeschweißt:


Danach wurde Entrostet und mit Zinkspray vor weiterem Rost geschützt. Akku´s rein und neu verkabelt. Zwei Flachstähle mit passender Bohrung und mit Anti Rutschmatten versehen (die auch als Schutzpolster dienen) wurden angefertigt und verschraubt:



02.03.15
Zwei Wochen Schleifen und zwischendurch war kein Ende in Sicht. Die Qual hat nun ein Ende. 47m² Wellblech / Altlack sind nun geglättet und für den neuen Lack so gut es geht vorbereitet.







03.03.15
Für den späteren Einbau einer Anhängerkupplung, wurde die Stoßstange vor dem Lacken schon mal ausgeschnitten.


Die Abdichtungsarbeiten haben nun auch begonnen. Die Karrosseriedichtmasse muß vor dem neuen Lack ran. So kann sie innerhalb fünf Tagen überlackiert werden.
Etliche Meter an Stoß-/ Fensterfugen sind hier zu erneuern. Die alte Lady wird es mir hoffentlich danken.



05.03.15
Nachdem der komplette Winni seine Abdichtungen erhalten hat, ging es ans Abkleben:


Umlaufend natürlich:


Danach ging es mit dem ersten Anstrich, mit einem Primer los:


Wollte an und für sich "nur mal eben" die Front machen, um zu sehen, wie es aussieht - hab ihn dann aber doch komplett damit vorbehandelt:



06.03.15
Nach etlichen Monaten ist ein neuer Vergaser um 15Uhr eingetroffen. Neugierig, wie wir waren, sind wir noch mal zum Winni gefahren. Um 18Uhr war der neue Edelbrock Thunder 650CFM angepasst und probehalber montiert:


Klar, dass dann auch ein kurzer Probelauf nötig war:



07.03.15
Weiter gehts außen an der Karosse. Die komplette Fläche wird mit einem Pad abgezogen:


Danach noch die Kontur für die zweite Farbe abkleben:


Noch ein paar Zeitungen als "Spritzschutz" dazu:


Dann mit einer Verdünnung die Flächen reinigen und Farbe auftragen:


Nach einer gutmütigen Trocknungszeit, werden die Klebestreifen direkt entfernt. So können diese nicht mit antrocknen.
Ergebniss:





... die Verwandlung hat begonnen

09.03.15
Die Verwandlung ist nun vollzogen und abgeschlossen. Etwas früher Feierabend gemacht und das ist dann das Ergebniss:







12.03.15
Nach Feierabend noch mal schnell zu dem Kleinen gedüst und den Heizungskühler demontiert um nachzusehen, was mit dem los ist.
Ein Riß in einem Kupferbogen:


Kleinigkeiten können große Ursachen haben - aber können auch schnell gelöst werden:



14.03. + 16.03.15
Das komplette Wochenende wurde am und im Winni verbracht. Unzählige Kleinigkeiten wurden erledigt.
Zum Beispiel wurden die Dachentlüftungen von der Wasserversorgung angebracht. Diese wurden auf dem Dach verklebt und zusätzlich mit einer Manschette versehen:


Ebenso wurde mit der Entlüftung des Kühlschrankes verfahren:


Danach wurden an der vorderen Dachkante die Konsolen der Positionsleuchten angeschraubt und eingedichtet:


Ebenso natürlich auch hinten:

So kann der Elektriker sich nun ans Werk machen

Die fehlenden Gasleitungen zum Kühlschrank und dem Wasserboiler sind nun ebenso verbaut worden. Einer Gasprüfung steht hier nun nichts mehr im Weg.

Da der Winni ja über zig Schlösser verfügt und auch leider alle mit jeweils einem Schlüssel versehen sind, ist der Schlüsselbund recht umfangreich. Hier musste ich natürlich Abhilfe schaffen - ist ja schließlich mein Beruf. Daher habe ich alle Schlösser ausgebaut und ein gleichschließendes Schloßsystem eingebaut - so kann ich zukünftig alle äußeren Klappen mit einem Schlüssel schließen:


Äußerlich wurde er bis auf die Spiegel wieder komplettiert und von innen komplett ausgeräumt - ist ja schließlich keine Baustelle mehr. Da Petra auch dabei war, nahm sie diese Möglichkeit direkt war und fing mit einer groben Grundreinigung an. Nun steht der Winni mittlerweile so da:



21.03.15
Nach einer kleinen Pause, ging es heute weiter. Der vom TÜV geforderte, vordere Abschlepphaken hat seinen Platz gefunden. Für den fertigen Haken habe ich "nur" mal eben schnell, eine Konsole anfertigen müssen.


Ich denke mal, er sollte es mit Gewicht des Winnis, auch im Ernstfall aufnehmen können.

Dann ging es an die letzte Großbaustelle - die Bremsanlage. Das Hydroboost System ist zurück und wird wieder eingebaut.


Nachdem der Block remontiert war, ging es ans Auffüllen und Entlüften des Systems ... da kam dann mal wieder ein Rückschlag - auf der Hinterachse ist ein Radbremszylinder undicht Dementsprechend wird der Winni morgen wieder angehoben und die Hinterachse zerlegt, um zu sehen wo es undicht ist.


22.03.15
Mit Hochdruck ging es heute mit den wichtigen Arbeiten weiter. Zuerst wurde die Bremse an der Hinterachse zerlegt, gereinigt, instandgesetzt und wieder remontiert:


Dann wurde vorne die Beleuchtung am Dach in Betrieb gesetzt:


... hinten dann natürlich auch:


Nach diesen Arbeiten wurde das Armaturenbrett fertig verkabelt, den Fahrersitz und das Lenkrad wieder montiert. Plötzlich war da dieser Anblick:


Ab durch das Nadelör und weiter in die nächste Halle, um die Spiegel anbringen zu können.
Ist das nicht ein schöner Arsch ?



23.03.15
Der Tag der Tage ist nun gekommen. Ab zur Zulassungstelle und ein Kurzkennzeichen geholt
Das erste Tageslicht nach 10 Monaten und den neuen großen Spiegeln:


Dann ab nach Hause, um den Winni mal seinen zukünftigen Heimathafen zu zeigen und für mich eine Tasse Kaffee, denn die Fahrt von 22mls () war nicht ganz unproblematisch. Die fehlende Vergaser-/Zündungseinstellung machte sich schon merklich bemerkbar. Im Stand und bei leichtem Gasgeben läuft er noch einwandfrei ... aber beim Beschleunigen oder schnelleren Tempi gab es etliche Fehlzündungen


Danach ging die Fahrt weiter zu einer Autowerkstatt, die sich nun weiter um den Motor kümmert.


26.03.15
Der Motor ist zumindest mal grob eingestellt. Für die weiteren Einstellungen fehlte devinitiv Zeit. Er hat keine Fehlzündungen mehr - aber seine eigentliche Kraft ist noch verborgen. Zumindest konnte ich so den wichtigsten Termin halten. Bei der Prüfstelle:


Auf dem Bremsenprüfstand:


... und das Ergebniss:


Diesen Termin nahm ich mit einem sehr flauen Gefühl im Magen war und rechnete mit einer seitenlangen Mängelliste. Allerdings kam es anders.
1) Gasprüfung -> Bestanden
2) AU              -> Bestanden
3) HU              -> Bremssattel vorne Rechts hängt leicht und das Rad ist nicht 100% Freigängig
                        -> Eine alte Dichtung am Motor hat auf dieser Fahrt ihre Dichtigkeit verloren - Ölverlust
                        -> Handbremswirkung leicht ungleich
                        -> An einem Umlenkhebel der Lenkung ist ein Kugelkopf ausgeschlagen

Klar, mit diesen Mängeln ist der Winni durchgefallen. Aber ich hatte mit wesentlich schlimmeren und mehreren Mängeln gerechnet. Diese Mängel sind recht easy zu beheben und mit dem Prüfer konnte ich eine Nachprüfung in meiner Werkstatt vereinbaren - so entfällt das Problem mit den dann nicht mehr vorhandenen Kurzzeitkennzeichen

27.03.15
Die Mängelbeseitigung hat begonnen. Die Handbremse ist nachjustiert und der Bremssattel wieder komplett freigängig. Eine neue Lenkstange ist ausfindig gemacht und bestellt.
Somit kann das Teil bald getauscht werden:


Dann habe ich eine Recherche im www. betrieben und rausgefunden, das die montierten Zündkerzen vollkommen falsch sind. Der Vorbesitzer hat da wohl überhaupt nicht beim Austauschen darauf geachtet und ich hab es nicht besser gewußt.


Nachdem ich die 8 Kerzen ausgetauscht habe, läuft der Motor schon wesentlich ruhiger und hängt besser am Gas. Nun kann die Zündung und der Vergaser erneut eingestellt werden.

31.03.15
Die morgige Nachprüfung hätte beinahe stattfinden können. Jedoch habe ich nacheinander zwei Lenkstangen für den Winni bestellt. Allerdings sind beide anders, als das Originale Teil.
Das letzte Bauteil, zum erlangen des "Streetlegal" Status:



02.04.15
Für jedes Problem gibt es eine Lösung. Die Nachprüfung fand statt und der Winni hat nun den Segen des TÜV´s. Dementsprechend war das der nächste Schritt:


Inkl. der Kennzeichnung für die Gasprüfung, über dem Kennzeichen:



06.04.15
Ein ereignisreiches Wochenende. Es begann am Samstag in einer US Autowerkstatt, um die Zündung und den Vergaser einzustellen.
Mit Hilfe eines Boschtesters, gelang es soweit ganz gut:


Dabei wurde festgestellt, das die Vergasersockeldichtung leicht undicht ist und dadurch Falschluft gezogen wird.
Mistding:


Dadurch war ein sauberes Einstellen natürlich unmöglich und der Motor wurde mit etwa 30% Überfettung eingestellt. Dadurch konnten wir um 14.30Uhr den Winni kurz durchwischen, ein paar Klamotten und diverse andere Kleinigkeiten reinwerfen und auf ein Camping Oldie Treffen fahren. Hier hatten wir durch eine Bekannte eine Einladung erhalten. Die Anfahrt von 112mls / 180,3KM ging soweit recht problemlos - wenn uns das Navi nicht durch extreme Nebenstraßen im Hunsrück gejagt hätte. Die Steigungen, Gefälle und Serpentinen meisterte der Winni recht suverän - zog sich dabei allerdings auch 38,5l Benzin rein.
Ankunft auf dem 5 Sterne Campingplatz in Oberweis an an der Prüm, bei Sonnenuntergang:




Danach habe ich den Winni auf Auffahrkeile zum Ausrichten gefahren und den Strom angeschlossen. Da dieses Wochenende ja als Test und auch als unsere Belohnung für die letzten 10 Monate gedacht ist, gingen natürlich direkt die "Tassen hoch":


Der nächste Morgen war perfekt, um ein für uns besondere Bild zu machen. Die stolzen Besitzer, der hübsche Winni, das neue Kennzeichen und den Champus, der im Anschluß geleert wurde:


Wir waren ganz knapp das größte Wohnmobil auf dem Platze und unsere (einladende) Bekannte hatte das kleinste Gespann dabei - klar, dass sowas auch festgehalten werden muß:


Auch die Heimreise gestaltete sich recht unproblematisch. Da ich das Navi ignorierte und mich mit Hilfe meiner geistigen Landkarte orientierte, fuhren wir überwiegend Autobahn. Bei recht gleichmäßigen 80-90KM/h (50-55mls/h) "begnügte" sich der Winni mit 35l auf 100KM.

Fazit vom Wochenende:
In der Elektrik steckt noch der Fehlerteufel, der Kühlschrank hat anscheinend seinen Geist aufgegeben, der Winni verbraucht zu viel Wasser (ca.7l auf 150KM) ... aber die zwei Nächte waren wunderschön und sehr erholsam.
Demnächst geht es also zurück in die Werkstatt, um die Fehler zu beheben und den Ausbau fertig zu stellen.


09.04.15
Der neue Vergasersockel für den Edelbrock Vergaser mit den neuen Dichtungen ist schon mal eingetroffen. Nun kann die Druckprüfung und evtl. eine neue Abstimmung am Motor geschehen.



15.04.15
Durch einen netten und neuen Kontakt, wurde mir ein tolles Buch ausgeliehen:

Das hätte ich gern schon früher erhalten

02.05.15
Nach einer längeren Pause ging es heute mal wieder an den Winni. Ein CO² Test wurde durchgeführt und hatte ein gutes Ergebnis ...

.... schon mal kein Co² im Kühlwasser.

Dann ging es erneut mit dem Oszi an den Motor, um ihn sauber einstellen zu können. Da gibt es immer noch keine klaren Ergebnisse und nach langem Suchen, fanden wir eine undichte Stelle an der Ansaugspinne Dort wird Falschluft eingezogen. Im Klartext - wieder neue Dichtungen bestellen, zerlegen, kontrollieren und wieder zusammensetzen ...

Positives gibt es aber auch zu berichten. Nach langem Suchen fand ich ein passendes Handbuch in den Staaten. Zur Auswahl stand eine gebrauchte Druckversion oder Digital als CD. Ich habe mich für das gebrauchte Buch entschieden, denn so kann ich es auch wunderbar unterwegs nutzen, ohne erst einen PC anwerfen zu müssen.



05.05.15
Da ich momentan Beruflich ziemlich eingespannt bin, geht nun mein kleiner Bruder an den Motor (DANKE auch hier!!!). Die undichte Ansaugspinne muß zum Abdichten und zur Fehlersuche runter. Dafür haben wir schon mal gemeinsam die unnötigen Unterdruckschläuche entfernt:
Hier noch als wildes Durcheinander erkennbar:


Kleinteile, Vergaser und Ansaugspinne runter und der mühselig gesammelte Dreck der letzten 39 Jahre kommt nun aus dem Zwischenraum ans Tageslicht:


Auch das Dichtblech muß runter:

Man könnte meinen, hier könnte es ein wenig Undicht sein.

Ich bin mir da sogar ziemlich Sicher:


Das V des V8 liegt nun komplett offen:


Nun werden alle Teile gereinigt und warten auf den Wiedereinbau. Ein komplettes Dichtungspaket und das Blech sind seit gestern bestellt und morgen soll schon alles hier eintreffen.

07.05.15
Heute sind alle Teile eingetroffen und wurden auch direkt wieder verbaut. Schließlich wollen wir morgen mit dem Winni und über das Wochenende auf ein Bergrennen fahren - sofern morgen der Motor eingestellt werden kann.
Das neue Dichtblech:


... und auch wieder komplett zusammengesetzt:



08.05.-10.05.15
Mit unserer kleinen "rollenden Baustelle" wagen wir uns immer mehr ins Campingfeeling. Auch wenn es immer noch eine "rollende Baustelle" ist, haben wir mit dem Winni am Wochenende das Bergrennen in Grenderich besucht. Das Wasser kam aus dem Kanister und der Strom aus dem Akku - bzw. zum aufladen aus dem Aggregat. Seit der Überarbeitung und der Einstellung am Motor läuft der Winni einwandfrei und zieht sauber die Berge hoch. Einzigster Kritikpunkt ist noch das "anwerfen" des Kleinen - das mag er so gar nicht ... wenn er aber läuft, ist alles prima.



15.05.15
Der Kleine passt doch tatsächlich vor meine eigene Werkstatt 50cm Luft waren noch in der Einfahrt Dort angekommen, habe ich das Thermostat zum Testen ausgebaut. Dieses habe ich im Verdacht, das es falsch und mitverantwortlich für den Überdruck ist.


01.06.15
Wie ja durch den Kurzblog "Us Motorhome Treffen" bekannt, geht es dem Winni nicht besonders. Heute kam der Anruf aus der Werkstatt. Kopfschaden! Mal gespannt, was wir da organisieren können.

03.06.15
Heute war das Ausflugsziel: In die Werkstatt, zum Winni. Dort bekam ich das Ausmaß des Schadens zu sehen.
Kopfdichtung:


Zylinderkopf:


Die Stelle 4ter - 6ter Zylinder etwas näher:


Und der Block dazu:


Aber auch Positives gibt es zu vermelden. Ich war heute beim Zoll und habe meine Ente ausgelöst, die ich vor drei Wochen in den USA bestellte. Diese wird wohl zukünftig ihr Zuhause am Winni haben:






12.06.15

News aus der Motorenwerkstatt sind heute telefonisch eingegangen. Aufatmen ist angesagt. Der Motorblock ist noch in Ordnung und die Köpfe noch rettbar. Die Köpfe werden um 8/10 geplant und bekommen eine dementsprechend dickere Kopfdichtung, um das Maß wieder auszugleichen. Nebenbei werden auch alle Ventile neu eingeschliffen, da sie auch nicht mehr sauber geschlossen haben.
Ich freue mich schon auf die Probefahrt
Negatives gibt es allerdings auch. Die Bußgeldbehörde in Kassel hatte kein Verständniss für unsere Panne und die dementsprechende Parklösung unsererseits auf dem PKW Parkplatz. Diese "Geschichte" wird nun mit 103,50€ geahndet


14.06.15
Die vergangenen Standbilder sind mal wieder zusammengefügt und als "bewegte Bilder" veröffentlicht worden:




23.06.15
Es neues aus der Werkstatt  ;D ;D
Positiv:
Die Köpfe sind geplant, die Ventile werden gerade neu eingeschliffen, die neue und spezielle ZKD ist auch eingetroffen  ;D
Klar, muß ja auch noch mal was negatives auftauchen:
Die Krümmer wurden ebenfalls geplant - der "unproblematische" auf der Fahrerseite muß nun natürlich einen Riß aufweisen  :no:


15.07.15
Letzte New´s aus der Werkstatt. Die Köpfe sind geplant, die Ventile sind alle neu eingeschliffen und der problematische Krümmer ist geschweißt. Der Zusammenbau soll in diesem Monat noch bewältigt werden Die weiteren Ausbauteile wie Dachhauben und anderer Kleinkram sammeln sich langsam an und wollen dann auch dementsprechend "verarbeitet" werden. Einen angenehmen Briefumschlag habe ich dank des Poststreikes heute erhalten. Durch Kontakte in ein US MoHo Forum konnte ich, in Originalgröße und Schriftform, neue Namenszüge bestellen. Natürlich wurden auch die Farben etwas an die jetzige Farbgebung angepasst.




27.07.15
"Auferstanden von den Toten"
Mir wurde da ein Handyvideo aus der Werkstatt zugespielt



24.08.15
Soeben beim Zoll abgeholt und somit wieder ein Puzzelteil weniger, was am Winni fehlt
Dieser Chromring ziert zukünftig den Frontscheinwerfer auf der Fahrerseite.



23.09.15
Er ist wieder hier, in seinem Revier ... der Song ist absolut passend 

Heute war der langersehnte Abholtermin vom Kleinen. Nun ist alles dicht und der Motor läuft astrein. Jetzt hat er fast Leistung im Überfluss und wesentlich weniger Durst 

Die 80KM Überführung waren recht angenehm. Das brabbeln des V8 ist solch ein beruhigendes Geräusch, dass es eigentlich auf dem Sofafahrersitz schon zu entspannend ist


Erste Amtshandlung war erst mal das Werkzeugfach aufzuräumen und mit dem mittlerweile zugekauften Werkzeug aufzufüllen.



26.09.15
Sonniger Samstag und viel zu tun ... ab zur Werkstatt:


Dadurch das die Sonne so schön schien, entschied ich, draußen zu bleiben und dort zu Arbeiten. Alle Dachaufbauten warten ja in der Halle auf ihren Einbau. Dementsprechend ging es damit los.
Erster Schritt - EPDM Dachfolie reinigen und einschneiden:


Dachluke mit 2 Lagen Quellband zum Abdichten versehen:


EPDM Dichtmasse noch zusätzlich dazwischen eingefügt:


Verschraubt:


... und den inneren Rahmen eingesetzt:


So wurde mit allen Dachluken gearbeitet und auch die Klimaanlage wurde nicht vergessen. Dementsprechend sieht das Dach im vorderen Bereich nun so aus:


.... im hinteren Bereich:


Auch eine universelle RV Leiter wurde angepasst und Montiert:


Dann das Prunkstück aus den USA angebracht. Ein simpler Chromring, den ich in Summe 4x bestellt habe aber nur 1x aus einem US Forum zuverlässig geliefert bekam:

Danke an JessEm!!


27.09.15
Weiter ging es heute und ebenfalls im schönsten Sonnenschein. Diverse Kleinigkeiten wurden noch abgearbeitet. Zuerst wurde die Aufbauklimaanlage wieder innen angeschlossen und mit ihrer Verkleidung versehen. Danach ging es eigentlich unwichtig weiter ... aber es musste einfach sein Die bereitliegende Ente "Death Proof Duck" aus dem Film Convoy wurde angepasst und montiert:






Danach wurde es anspruchsvoller. Die Wasserver-/entsorgung ist noch zu komplettieren und zu prüfen. Also begann ich mit dem Abwasser. Beide Schieber natürlich offen und fest. Eine Drahtbürste, WD40 und sanfte Gewalt half hier recht schnell, alles wieder beweglich zu machen. Mit einer Gießkanne wurde nun getestet. In alle Abflüsse (Spüle, WC, Waschbecken und Dusche) wurden die ersten vorsichtigen Liter eingegossen. Im Winni sind die Leitungen und deren Verbindungen Dicht - aber leider die Schieber nicht. Also noch mal ran und diese mehrfach geöffnet und geschlossen. Anscheinend war hier nur noch etwas Altschmutz "verklemmt", denn das einfache benutzen half hier gut.
Nun kam die Wasserversorgung dran. Die Wasserpumpe und ein Wasserfilter lagen ja im Winni ... allerdings lose und in einem Fach. Also erst mal an den angestammten Platz einbauen und anklemmen - wobei kein Kabel mehr auffindbar war. Kabel verlegt und angeschlossen, summte diese schon mal. Nun wieder mit der Gießkanne Wasser holen und in den Frischwassertank einfüllen. Die ersten 15Liter drinn, erst mal rein und alles sichten. Soweit Trocken und für OK befunden. Dadurch das der Kleine schräg steht, sammelten sich diese Liter natürlich da, wo sie keiner braucht. Am anderen Ende des Tanks - gegenüber des Pumpenanschlusses. Nächste Kanne ... noch eine ... und noch eine - ergibt summa sumarum etwa 60 Liter. Rein in den Winni und die Pumpe anschalten. Siehe da, es passiert mal nix. Kein Wasser wird angesaugt. Dafür zeigt sich ein Loch im Tank, wo wahrscheinlich mal eine Befestigungsschraube saß. Hektisch die mühevoll beigetragenen Liter über den Ablauf abgelassen, denn die gute Brühe wollte in Richtung des Sicherungskastens. Läuft natürlich extrem und super schnell ab ... ein 6jähriger Junge kann schneller und mehr ablassen. Während des Ablassens und schützen, wegwischen und aufsaugen mit Lappen, nach einer Idee gesucht, um das Loch zu schließen. Diverse Schrauben hatte ich greifbar. M5 fällt durch, M6 auch, M8 zu Dick - aha, ist ja ein Ami, dementsprechend ist hier Zoll angesagt. Klar, hab ich als Dutzendware in der Hosentasche Akkuschrauber beigeholt und mit einem M8 Gewindebohrer erst mal das Loch nutzbar gemacht. Eine passende M8er Schraube, inklusive einer Gummidichtscheibe für Überdachungsprofile hatte ich zufällig auch im Transporter dabei. Die habe ich zusätzlich noch mit der Dachdichtmasse versehen und reingedreht. Jetzt darf das Konstrukt erst mal trocknen und dann fangen wir mit dem Test wieder von vorne an.


28.09.15
Sebst mein Magen fasst nicht so viel Inhalt, wie ich Ko...n könnte. :no: >:D Wenn ich gestern Abend noch an den PC gegangen wäre, würden hier ellenlange wüste Flüche stehen  >:( Die kann ich euch heute ersparen.
Ich habe gestern mir nochmal Zeit klauen können, um den Winni fertig zu machen und Heim zu holen. Das war zumindest der theoretische Gedanke und Plan.
Dort wo der Winni gerade steht, wollte ich ihn näher zum Wasserhahn bringen um den Frischwassertank nun zu testen und auch zu spülen. Pustekuchen  >:D Er springt nicht an  :'( Nach etlichen Test´s habe ich rausgefunden, dass an der Zündspule Strom ankommt ... aber nicht mehr raus  :no: >:D Zündspule hatte ich dann direkt als Muster ausgebaut um die Teilesuche bei meinem örtlichen US Teilehändler und Mustangschrauber zu erleichtern. OK, dann doch wieder mit der Gießkanne und laufen. Ähnlich wie in der alten Aral Werbung ... I´m walking ...  :-[ Nach der 5ten Kanne die Ernüchterung. Meine Abdichtung funktioniert und ist Dicht  ;D Die Freude wärte jedoch nur kurz  ??? Eine Verschraubung des tanks erweist sich ebenfalls als Undicht und die Suppe läuft nun unter der Sitzgruppe raus  :no: >:( Wasserhahn zum Ablauf geöffnet, Lappen bei und wieder aufgewischt. das Problem wird nun geparkt und muß warten. Denn dafür muß ich die komplette Sitzgruppe erst mal ausbauen, um da drann zu kommen  :( Die Zeit hab ich jetzt erst mal nicht.
Einen 30l Wasserkanister habe ich nun bereitgestellt, um Wasser für die Toilette zu haben. Das restliche Trinkwasser wird nun in Sixpacks eingekauft - das wäre die Lösung für Lösnich ... wenn das Problem der Zündspule behoben ist und ich auch noch die Zeit finde, denn mein Lieferant (der die mit Sicherheit in seinem riesigen Lager hat) ist in den Staaten zum einkaufen und kommt erst am Donnerstag zurück  :-[
Immer das Gleiche. Wenn ich mal was vorhabe, kann es nicht einfach und glatt laufen  :'( >:(
Jetzt ruf ich erst mal bei Mike&Franks an ....

29.09.15
Eine neue Zündspule lag bereits bei Mike & Franks bereit  :yes: Danach noch einen gaaanz kurzen und schnellen Abstecher zu Camping Berger und noch schnell WC Papier & Silberionen mitgenommen. Ab Heim und glücklicherweise noch kurz vor knapp über die Weisenauer Rheinbrücke (elender Feierabendstau). Zurück ins Büro und noch zwei Angebote getippelt. Danach ging es nach Worms zum Winni. Zündspule rein, angeklemmt und ein Zündkabel beigezogen. Eine Zündkerze reingesteckt, auf Masse fixiert und den Zündschlüssel gedreht. Was soll ich sagen ... Zündfunke nicht da, nicht vorhanden - noch nicht mal ansatzweise. Grmpfl  :'( >:D :no: Zum wiederholten Male alle Kabel geprüft, den Verteiler zerlegt und begutachtet ... alles OK und für gut befunden ??? In der einsetzenden Dämmerung zum Handy gegriffen, denn ich hatte sowas wie ein BlackOut, und Rainer (PaceArrow77 - DANKE auch hier nochmal!!) angerufen um mir frische Ideen zu holen. Nach etlichem durchgehen aller Fehlerquellen kamen wir überein, dass es wohl das Steuerteil sein muß und ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits abgehakt - das Wochenende, sowie den Winni ... Benzinkanisteridee, die wohl jeder schon hatte  8) Nach dem Telefonat bekam ich eine spontane Idee - die altbewärte Schlosserheilung. Drei gut definierte Schläge mit einer Ratsche auf das Mistding und einfach noch mal den Schlüssel rumdrehen ... der Bock springt an  ::) ::) :P :P Werkzeug schnell verstaut, ab an die Tanke und Heim - Ende und alles ist gut  :yes: :P
"Steuergerät" an einem Fahrzeug von 1976:





10.10.15

Weiter geht es mit den Restarbeiten. In den hinteren Radkästen habe ich eine Schalldämmung eingeklebt. Die dünnen Kunststoffradhäuser waren relativ laut und die groben Reifen sind ja auch nicht gerade leise. Zur Verwendung nahm ich Restmaterial für schallgedämmte Rolllladenkasten, mit kleinem Wärmeschutz.
Radkästen mit Aceton (für viel Frischluft sorgen!!!) abgewaschen, Platten zugeschnitten "eingefädelt" und die Schutzfolie der Klebeschicht abgezogen, angedrückt und fertig.

Macht sich extrem positiv bemerkbar

Nun war das Problem der undichten Frischwassertankverschraubung (was ein Wort). Ran ans Werk und die Eckbank aus dem Winni ausbauen. Danach kamen hier schon mal vier Halter leicht zum Vorschein:


Der eigentliche Ursprung der Undichtigkeit:


Teppich rausgerissen, wiedereinmal 500 Tackerklammern rausgezogen und Schrauben rausgedreht:

Was sehen meine Augen?Rostige Halter und Schrauben, die nur mit Silikon eingeklebt waren

Raus damit und Gummidichtungen beigeholt:


Was ist das nur für ein Holz, dass nicht fault aber die Schrauben so rosten läßt?


Halter saniert, die Gewindelöcher mit Dichtmasse voll gepumpt, auf die Schrauben auch noch genug davon und alles wieder angeschraubt:


... und zum Abschluß die fummelige Eckbankverschraubungen eingedreht ... zum Glück gibt es mittlerweile kleine aber starke Akku´s und genug Bithalter waren auch zur Hand:


21.11.15
Die in den USA bestellte Vergasersockelfußdichtung (was eine geile Bezeichnung ) ist eingetroffen.


Entgegen der dünnen Papierdichtung erhoffe ich mir eine größere Dichtigkeit, da sie wesentlich dicker und flexibler ist. Dementsprechend bin ich direkt ran und habe den Vergaser ausgebaut. Alle Teile von der provisorischen Dichtmasse befreit und direkt festgestellt, dass nun die Stehbolzen zu kurz sind.


Mistkramelendiger Wieder suchen und bestellen, Zeit abwarten und danach auf den erhofften Erfolg hoffen.

27.11.15
Mit "Schweißhänden" habe ich eben dieses Päckchen geöffnet. Meine "Kabelallergie" bricht gerade wieder extrem aus

Das sind ganz klar mehr wie zwei Kabel - schon gehe ich da nicht mehr ran. Da muß der gute Elektriker wieder bei

01.12.15
Ich habe passende Stehbolzen gefunden und auch erhalten...

... somit konnte heute die Remontage des Vergasers stattfinden.
Zeit war etwas vorhanden und das Wetter war mal Trocken. Die alten Stehbolzen rausgedreht, die neuen reingedreht, Dichtung drauf, Spacer drauf, nächste Dichtung drauf, Vergaser drauf und festgeschraubt. Gaszug, Rückholfeder und Getriebehebel wieder anmontiert, Schlüssel beigeholt und Zündung gegeben. Nix Akku leer. Nachdem ich das Stromkabel angeschlossen und das Moppelchen angeworfen habe, lud das Ladegerät den Akku auf. Kurz etwas gewartet und den Schlüssel erneut umgedreht ... das Biest ist zurück unter den Lebenden Wärend der Motor lief, hab ich das Kabel wieder weggepackt und den Moppel ausgeschaltet - Motor direkt aus Der Akku hat ganz klar zu wenig Strom. Den habe ich nun ausgebaut und zu Hause ans Ladegerät angeschlossen. Wahrscheinlich gibt es morgen dann einen erneuten Test.

Erfreuliches gibt es trotzdem. Den ersten Teil zum Zugpferd hat der Winni bereits hinter sich. Die komplett bis 3500Kg geprüfte und zugelassene Anhängezugvorrichtung (ich hasse die deutsche Amtssprache) ist eingepasst.









Auch wenn die AhK Eintragungsfrei ist, werde ich sie in die Papiere aufnehmen lassen. Anschließend werde ich den Schlosser in mir etwas auslassen, denn mir gefällt die riesen Stahlplatte des Unterbaus nicht wirklich. Diese ist einfach zu Tief. Es ist nicht die Frage, ob wir damit irgendwann durch den Überhang aufsetzen, sondern eher wann - denn aufsetzen werden wir damit sicherlich.


17.12.15
Eine "fliegende Sicherung" von 20A, die versteckt im Kabelbaum des Steuergerätes verbaut ist, war daran schuld, dass der Motor nicht mehr lief. Nach der Erneuerung lief der 440cui auch wieder prima und der Vergaser wurde auf Dichtigkeit, mittels Bremsenreiniger getestet. Dicht ist er nun wieder. Danach ging es wieder ab an den Motortester.


Beide Zylinderbänke wurden abermals sauber eingestellt. Nun kann es wieder auf Tour gehen.

22.12.15
Vor 24h bestellt und heute schon eingetroffen. Der neue 160 Liter Dometic dürfte unser Lebensmittel Kühlproblem lösen.


Zwischen den Feiertagen gibt es hier wohl noch was zu tun Langeweile wird es wenig geben.

28.12.15
Heute ging es in meine Werkstatt. Was fällt direkt mal wieder auf? Richtig, für den Winni ist es "etwas" zu klein.




Der Motorkran hängt zu tief...


... und die Säulen der Hebebühne stehen zu eng.

Egal. 2°C Außenthemperatur sind noch voll OK. Zumindest ist es hier Windgeschützt und Trocken.

Der Elektriker begann sein Werk. Er baute einen Umschalter ein, wodurch ich nun mein Stromaggregat als "Eingang" oder die "Landstromsteckdose" wählen kann. Denn im Auto habe ich bereits ein Kabel verlegt. Dadurch benötige ich kein Kabel mehr, was ich außen "um den Winni" legen muß. Faulheit hat hier gesiegt. Auch klemmte er die Steckdose mit dem universellen Elektro Kabelsatz an. Sprich: Er verband die Kabel mit den Heckleuchten und ich zog 2 Pluskabel a' 2,5² von dem Akku nach hinten. 6 Meter unter dem Winni robben und die Kabel in den vorhandenen Kabelbaum mit dazu legen ... toller Job.

Nebenbei habe ich es schon mal geschafft, den alten Kühlschrank auszubauen.
Zu erst die Türen ab, damit er überhaupt durch die "Haustür" passt:



Danach dann komplett raus:


Was ein Kampf. Das komplette Bodenblech des Kühli´s war mit Silikon festgeklebt.
Jetzt hab ich erst mal soweit alles durchgemessen und kann mit einem hölzernem Einbaurahmen wieder alles erneuern.

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