Rallye-Team-Schmitt - Spanien 2017
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07.06.17
Die Hombachtal Rallye ist der Anfang unseres Jahresurlaubes. Donnerstag nach Feierabend ging es dorthin los. Angekommen, richteten wir uns häuslich ein:


Leider konnten wir an der Rallye nur bis zur WP1 teilnehmen, da der Rallye-E, wiedereinmal Probleme bereitete. Ist aber ein anderes Thema. Als Zuschauer verfolgten wir die restlichen 5 WP's und gingen noch bis 2Uhr morgens feiern. Am Sonntag brachen wir dann gegen 9.30Uhr in Geisig auf. Zwischenstopp zu Hause zum ausladen und minimalen Umpacken. Dann wurde das Navi auf das Ziel programmiert und es zeigte sich folgender Startbildschirm:


Wir wollen mal total spießig nach Spanien. Nix mit MoHo typisch Stückchen für Stückchen, Kucken und trallala ... Meilen auf der Autobahn abreißen und dann zwei Wochen auf einem Campingplatz nichtstun. Klar, ist mal eine total andere und ungewohnte Welt. Irgendwie abnormal für ein autarkes Motorhome. Allerdings muss ich dazu sagen ... ich will auch mal komplett nix tun. Also ab dafür und rauf auf die Bahn. Dort angekommen viel uns auf, dass unsere Benzinuhr merklich abnimmt und kein LPG Gasverbrauch sich zu verzeichnen lässt. Grmpfl ... Neustart des Systems ... Fehlerblinken ... anschließend alle LED auf Normalbetrieb. Auch die Einspritzventile tackern aber es wird kein LPG eingespritzt. Scheiß drauf ... nu iss Urlaub angesagt und eine Verzögerung wegen dem Mist, kommt nicht in Frage. Weiter geht die Fahrt. In Frankreich angekommen, ging es direkt durch eine Mautstation. Karte ziehen und weiter gehts. Irgendwann machten wir eine Rast und uns viel was auf, was uns schwer zu denken gibt:


Zur Benzinzapfsäule darf man nur, wenn man nicht höher als 3,2m ist. Mit 3,5m allerdings kommt nu ein komisches Gefühl im Magen hoch, dass sich später noch als berechtigt rausstellen wird. Als die Tanknadel zwischen 1/4 und 1/2 stand, schauten wir auf bestimmt 10 Raststätten nach, ob dort auch diese Barriere vorhanden ist ... klar iss sie das - Wir müssen ja schließlich Tanken. Unser Navie meldete eine Zapfsäule direkt neben der Autobahn. Blinker auf Rechts gestellt und im Tiefflug da hin. 5m vor der Zapfsäule steht ein Schild "Durchfahrt für Fahrzeuge mit mehr als 3,5To verboten". Grrrrrr ... gilt nicht für uns - basta ... die 5m werden schon gestattet sein. Über einen Betriebshof kommen wir zu einer Automatentanke ... mit Dach auf 3,2m .... ooouuuuuuh. OK, das Dach ist nicht sehr lang ... drumherum rangiert und rückwärts ran gefahren - geht, der Schlauch ist lange genug und der Einfüllstutzen recht weit hinten:


Kreditkarte rein ... pieeep .... NO Akzeptanz ... Häää? Wasn nu los? Noch mal rein ... pieeeep ... No Akzeptanz .... grrrrrrrrrrrrrr. Wat en Scheiß aber auch. Glücklicherweise bekam ein Franzose das Dilemma mit. Er erzählte uns was von einer "nur Kundenkarte Tanke". Feiiiiiin gemacht Thomas, supie dachte ich nur - Wat nu? Mit ein wenig Bitte Bitte und Bargeld zeigen, durften wir auf seine Karte tanken. Begrenzt auf 118€ gingen wenigstens weitere notwenige Literchen in den Thor. Wir haben dem guten Männe 120€ und eine Flasche Rheinhessen Rotwein zum Dank mitgegeben. Zurück auf die Bahn. Die ist übrigens raumhaft. Man kann fast komplett mit eingeschaltetem Tempomat durch Frankreich jetten. So lange Gleichmäßig war ich in meinem ganzen Leben noch nicht. Freiwillig stand die Fahrhilfe auf 95KmH. Das geht zügig und trotzdem sehr galant mit dem Thor. Der Motor dreht da 2100U/min und fühlt sich in diesem Bereich Pudelwohl.
Eine Übernachtung war erdacht aber nicht geplant wo. Sofern ich es durchhielt, wollte ich Lyon schaffen und noch hinter mich bringen. Lyon hat eine schöne Stadtautobahn und Tunnel. Wow gehts da ab. Kreuz und Quer kurven die Einheimischen um unsere Wanderdüne - Egal. Irgendwo hinter Lyon fuhr ich mit 500KM Rest auf dem Navi raus auf eine Raststätte. Ab auf den LKW Parkplatz, Stützen runter, Vorhänge zu und gute Nacht Welt. Ja, wir kennen die Meinung dazu. Wir leben noch, Fahrräder waren nach der Nacht noch da und keiner kam zu Besuch rein. Lag wohl "nur" an den Kameras, die da überall rumstanden. Einigermaßen gut geschlafen, ging es am nächsten Tag, nach einer Kanne Kaffee weiter. Bevor der V8 wieder angegast wurde, ging es erst noch an die Frontscheibe. Hier war mitlerweile ein Friedhof von etwa 2 Millionen Fliegen entstanden. Nach deren Entfernung ging es weiter. Etliche Kilometer später wieder eine gewisse Nervösität. Die Tankuhr verträgt sich nicht wirklich mit den Restkilometern und Pannemann wegen fehlendem Sprit? Nö, hab ich keinen Bock drauf. Auch wenn in Spanien der Sprit 40 Cent billiger ist. Nützt nix, wenn es jetzt gebraucht wird. Zufälligerweise als die Kanne Kaffee meinen Körper wieder verlassen will, kommt eine Ratstätte mit Tankstelle. Sogar ohne diese mistige Barriere. Ran an die Säule, Kreditkarte, Bargeld, PIN alles gegriffen um Sprit zu erhalten. Dieser muß hier im Voraus bezahlt werden. Erst danach wird die Zapfsäule frei geschaltet. Die Dame an der Kasse wurde Weiß im Gesicht und fragte Petra 3x .... 120 Liter??? Joup, Big Car and a Big Tank need this. Aufgetankt und mit entleerten Blasen ging es weiter. Eine weitere Grenze wurde überschritten und Spanien erreicht. 35KM hinter der Grenze ist unser Ziel:
www.google.de/maps/place/Camping+La+Ballena+Alegre+Costa+Brava/@42.1532074,3.1096617,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x12ba5f76683ae311:0xfb121a83b24d3694!8m2!3d42.1532034!4d3.1118504

Warum? Deswegen:




Durch einen hier "übersommernden Freund", weiß ich, das hier nix los ist. Genau das will ich. Keine Menschenmassen, kein Lärm, kein Streß ... nur süßes Nixtun. Nu muß nur noch der Thor sein Plätzchen finden und wir mussten feststellen, das selbst große Parzellen recht klein für 9,6m MoHo's sind. Aber wir sind ja auch genügsam und mit dem diagonal parken kann man auch die Außendusche ungestört nutzen:


Tisch und Stühle raus und aus die Maus. Heute geht desweiteren nix mehr. Etwas schlaff von der Fahrt und auch recht lustlos hatte ich jetzt schon die "Nullbockichmachurlaub Stimmung". So ging nur noch was ganz wichtiges an, das Feuer für den Grill und was kaltes zum Trinken dazu:


Nach einer erholsamen Nacht kümmerte ich mich mal um die Versorgung unseres Mobils. Da hier alles inklusve ist, sollte man es ja auch nutzen. Ab an den Versorgungstempel, denn ich möchte meine Dusche und mein Klo nutzen und nicht auf das Klo-/Bad Häuschen gehen müssen. Da steht er nun da:


Stromstecker war schnell eingestöpselt. Direkt wurde die Klima auf 25° eingestellt und angeschaltet. Auch dem Kühli wurde das Gas entzogen und erzählt, das Elektrizität auch ganz toll ist. Für das Frischwasser aufzufüllen, gab es eine kleine Hürde zu meistern. Hier sind Bajonettanschlüsse vorhanden. Klar, hab ja auch allen Zollmist, Gardena und sonstigen sch... dabei - muß ja mal was neues kommen. Am Infopoint des Platzes gibt es den passenden Anschluß zum ausleihen. Hin, so en Ding geholt und den Wasserschlauch umgerüstet - Einsatzfähig. Ging recht easy. Da war das mit der Grauwasserentsorgung schon eine andere Nummer. Wir haben nur 3" Abwasserschläuche dabei und diversen Fummelkram. Reichte aber dem "Bastelwastel" aus. Von 3" auf Wasserschlauch wurde gebaut:


Klar, komplettes Werkzeugsortiment ist auf der anderen Seite verstaut:


Egal, funktionierendes Endergebniss zählt:


Vorne noch nen Teppich ausgerollt und ein Sonnennetz gespannt, ists recht gemütlich geworden:


Uuuuuuuurlaub beginnt nun richtig ... ab ins Meer.

ganz schön anstrengend so ein Urlaub ... rumliegen ... Strand ... Meer ... Strand .... Meer ... zwischendurch auch etwas Meeresmüll am Grund des Meeres aufheben:


Nicht das sich da unbedarfte daran verletzen. Zwischendurch gehts auch vom Strand in den Pool ... aber da wird auch der identische Rythmus eingehalten. Pool ... rumliegen auf ner Liege ... Pool .... usw.

Etwas viel mir heute Morgen nach einer Kanne Kaffee ein ... da liegt doch noch der Kram von dem Akku PC im Staufach? Joup, hab den Krempel dann mal ausgepackt und fertig angeschlossen:


Funktioniert sogar.
Am gestriegen Abend flog hier so ein Luftquirl rum. Klar, mein bereits erwähnter Freund ist lauffauler als ich. Er sah sich von oben die Situation an, ob wir "zu Hause" sind. Wir sind übrigens nur 50m voneinender entfernt. Hatte aber auch sein Gutes - es gab für uns Luftbilder:


Ganz so die "genormte" Klientel als Besucher dieses Platzes sind wir nu nicht gerade und stehen etwas Diagonal. So haben wir im hinteren Bereich Platz für die Fahrräder, ne Wäscheleine und können die Außendusche perfekt nutzen.
Was fällt bei diesem Bild auf?:


Nix? Mir schon - erinnert mich dieses Bild doch glatt an ein altes Vorhaben, dass noch offen ist ... das Dach gehört mal gesäubert.

Egal, hier lodert ne Flamme und zeigt an, dass es bald Futter gibt. Muss ja die verbrauchte Energie wieder auftanken.


18.06.17
Echt anstrengend solch ein Urlaub. Auch sind ständig schwere Entscheidungen zu treffen ... Strand ... Meer ... Pool ... linksrum Drehen ... rechtsrum Drehen ... ganz Naß von den Anstrengungen, hier ein Bild für die daheimgebliebenen:


Die verbrauchte Energie muß natürlich auch wieder aufgefüllt werden. Heute aalen sich zwei Aluschalen mit Fleischbrät in dem Backofen und bräunen sich ebenfalls. Gibt gutbürgerliche und abwechslungsreiche Hausmannskost. Fleischkäse und für die Abwechslung noch ein Pizza Fleischkäse. Das beste an dem Essen ist, es muß sich dafür niemand anstrengen. Mehr Streß vertragen wir irgendwie auch nicht:


Damit für das nächste Frühstück auch wieder Platz ist, ging es noch mal an den abendlichen und fast vereinsamten Strand. Dadurch, das wir inmitten eines Naturschutzgebiets sind, gibt es hier weder Massentourismus noch Bettenburgen:






22.06.17
Die Tage mit "Nixtun" sind doch anstrengender, als gedacht. Deshalb haben wir gedacht, wir bringen noch einmal Abwechslung ins Leben hier. Für 24h wurde ein 125ccm Roller angemietet und die Gegend erkundet


Am ersten Abend wurde noch l'Escalar und der alte Wehrturm entdeckt. Dieser Berg auf dem sich dieser befindet, ist fast komplett unterirdich ausgehöhlt und mit einem Geschützstand versehen. Diverse Eindrücke:




Komplett und für deutsche Verhältnisse Ungesichert, kann man das Gelände begehen. Direkt und haarscharf an den Klippen:


Rückwärtig zum Mittelmeer, gibt es eine schöne Aussicht auf eine Bucht, wo sich diverse Finkas die schönsten Plätze reserviert haben:


Natürlich gibt es auch hier eine touristische Strandpromenade, mit all den typischen "Abzockläden":


.... aber auch sehenswerte Sonnenuntergänge:


Entdecken macht Hungrig - deshalb mal ordentlich was aufgelegt:


Am nächsten Tag ging es nach Roses. Auch hier wieder Prachtvolle Yachten im Hafen und diverse Fischkutter:


Am Meeresrand noch bis in die Hänge bebaut:


Geht es dahinter direkt ins Nix:


Totenstille aber leider wegen Brandgefahr komplett gesperrt. Somit durften wir leider nicht weiter fahren:




Nun ist bereits Donnertag und eigentlich wollten wir hier morgen die Zelte abbrechen. Dann beginnt hier die Hauptsaison und die Preise explodieren förmlich. Nun haben wir gestern bei einem Ausflug einen Wohnmobilstellplatz entdeckt, der fast in Google Maps nicht zu finden ist. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Betreiber stand schnell fest, hier fahren wir noch mal für einen Tag hin und verlängern unseren Urlaub um 24h. Vollkommen Autark und direkt am Meer stehen ... das kann nur Geil werden. Wenn ich den früher entdeckt hätte, wären wir schon dort.
@42.0395427,3.1907307,17z/data=!3m1!4b1!4m9!1m2!10m1!1e2!3m5!1s0x12ba5a0ea7c64e6f:0x0!7e2!8m2!3d42.0395387!4d3.1929194

24.06.17
Durch den "Camperbuschfunk" ging eine rasende Nachricht - der geplante Umzug fällt wegen Ameisen aus. Der Patz wird gerade von dem Minivolk erobert. Gut und schlecht zugleich. Somit beendeten wir unseren Spanienurlaub und gingen mit dem Kleinwägelchen noch mal spanische Spezialitäten einkaufen:


Danach ging es zurück auf die Autobahn. Nach etwa 750KM streßfreier Fahrt, war der Hunger groß. Da wir es ja auch überhaupt nicht eilig hatten, entschlossen wir uns, ein lauschiges Plätzchen zu suchen. Gefunden auf einem der zahllosen und super gepflegten französischen Rastplätze:


Nach einer kurzen Beratung stellten wir fest, auf Heim & Haus haben wir irgendwie noch kein Bock. Daraufhin wurde ein neues Ziel im Navi eingegeben. Ab nach Bingen am Rhein, zum Bauer Schorsch auf seinen Camping / Stellplatz, um noch einen Tag Freiheit und Heimat zu genießen.



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