Rallye-Team-Schmitt - News '17
  Home
  Das Team
  Galerie
  News '17
  News '16
  News '15
  News '14
  News `13
  News `12
  News `11
  News `10
  Aktion "dicke Backen `2013"
  Motor & Getriebebau 2016
  Motorbau 2012 Teil I und Teil II (ab Ende 2012 + 2013)
  Motorumbau 2009 + 2010
  Andere Fahrzeuge
  "Reiseberichte"
  Gästebuch
  Kontakt
  Impressum
18.02.17

Prophylaktische Vorbereitungen für einen Start einer Rallye wurden heute getroffen. Für einen kompletten Grundcheck wurden heute 6h Zeit investiert.
Zu erst wurden neue Halterungen für den Lampenbaum gebaut und angebracht:


Dann die Zündkerzen raus geschraubt, die Einspritzdüsen abgesteckt und via Anlasser 4 Bar Öldruck generiert. Währenddessen roch es in der Werkstatt nach Benzin. Ein poröser Spritschlauch wurde zügig ausgemacht (stolze 3 Jahre alt) und kurzerhand ausgetauscht / erneuert:


Motor wieder komplettiert - um festzustellen, dass der Akku mittlerweile nach den Lichttests auch leer ist. Ladegerät angeschlossen:


Nachdem der Akku etwas "aufgetankt" war, wurde erneut den Schlüssel auf Zündung gedreht. Tja, was soll ich sagen - erwartungsgemäß nahm der Motor nach wenigen Kurbelwellenumdrehungen seinen Dienst auf. Welch schönes Geräusch


03.03.17
Einsatz bei einer Rallyeveranstaltung. Die Rallye Zorn wird gefahren. Somit wurden kurzfristig die Klamotten gepackt und die Abmarschbereitschaft hergestellt:


Herrlich, wenn sich solch ein Gespann sauber bewegen läßt. Die Fahrfreude ist riesig. Der Thor interessiert sich kaum dafür, dass ein Anhänger mit gezogen wird. Stoisch fährt dieser dahin, wohin ich es als Fahrer will. Lenkt, bremst und vor allem beschleunigt, als wäre (zumindest fast) kein Anhänger mit dabei.
Bei dem Veranstaltungsort angekommen, parkten wir die Fahrzeuge im "Wohnmobil Abstellbereich". Ließen es uns soweit den Tag gut gehen und freuten uns aufs kommende Wochenende.


04.03.2017
Zeitig um 6Uhr klingelte der Wecker. Noch gemütlich diverse Kaffee getrunken und die Rallye begann. Alle Prüfungen abfahren und das Gebetbuch erstellen, war angesagt. Danach ging es in die erste Schleife. WP 1+2+3 war die gleiche Strecke von 10KM. Die erste Prüfung erhellte mein Gedächtniss ... wow, ich habe keine Übung mehr mit dem Kadett. Fast 2 Jahre kaum nennenswerter Rallyeeinsatz, zeigen hier ihre Stärke. Das erste Drittel wurde sehr verhalten angegangen. Bremspunkte wesentlich zu früh gesetzt und Kurven "zu ängstlich" angefahren. Langsam konnte ich mich aber wieder rein in die Materie bringen und steigerte das Tempo. Im Verlauf des zweiten Drittel konnte ich meinen Augen kaum glauben. Die Wassertemperaturanzeige war im roten Bereich. Schlagartig wurde der zusätzliche Lüfter im Motorraum und der Innenraum Lüfter zugeschaltet ... letztendlich auch die Heizung hochgezogen und die Drtehzahlen merklich gesenkt. Im letzten Drittel dieser Prüfung war also wieder "Fahrschultempo" angesagt. WP 2 konnte nach einer techn. Überprüfung des Kadett´s wieder voll angegangen werden. Dies machte sich auch in der schnelleren Zielzeit bemerkbar. Es gab auch keine Temperaturprobleme mehr. Anscheinend hatte sich eine Luftblase im Kühlkreislauf "versteckt". In der WP3 konnten wir uns dann abermals steigern, bevor es in die Zwangspause ging. Zur WP 4 begann es zu Dämmern, was die Sichtverhältnisse schon etwas ungewöhnlich macht. Auch war die Prüfung recht "Eckig" und teilweise sehr schmierig. Ich fühlte mich schon beim morgendlichen Abfahren dort nicht so wohl. Die Zeiten im Vergleich zu unseren "Klassenkameraden", spiegeln dies deutlich. Zur WP 5 ging es dann bereits im komplett dunklen. Hier wurden unsere Zeiten noch langsamer, da die Zusatzscheinwerfer keinen nennenswerten Vorteil brachten und es vorm Auto so Dunkel, wie in einem Bärenar...h war. Als es dann zur WP 6 Ging, konnte ich zwar etwas mehr Licht ins Dunkel bringen, indem ich die Lampen etwas anders ein stellte aber dafür begann es zusätzlich noch an zu Regnen. Das verwandelte die Prüfung letztendlich komplett zu einer sehr schmierigen Angelegenheit. Stolz und Glücklich, dass wir nach einer so langen Zeit, mal wieder so weit kamen, waren wir uns innerhalb des Autos sehr schnell einig - no Risk! Durch die Prüfung durchrollen lassen und den Rallye-E heile ins Ziel bringen. So geschah es auch. Zumindest war dies der Grundgedanke, denn der Kadett wollte uns noch einmal ärgern. Dadurch, dass alle Lüfter, die E-Servo, Lampenbaum und Co ... also alles an Verbraucher, die da waren ... angeschaltet waren, entlud sich unser Akku schneller, als die LiMa auffütterte. Die letzten 500m der Prüfung war schon der ein oder andere Zündaussetzer spürbar. Gerade noch so ins Ziel gerettet, ging der Motor aus und der Akku war leer. Durch ein paar freundliche Helfer, konnte der Rallye-E aber wieder zum Leben erweckt werden. Mit extremen Feingefühl und wenigen Stromverbrauchern, ging es glücklich und zufrieden ins Park Feme.
Ein Filmchen mit den passenden Onboardaufnahmen, wird es dazu auch geben. Dieser wird dann unter "Video´s 2017" hochgeladen.

04.05.17
Ich habe mir vorgenommen, ALLE Autos mal komplett aufzupolieren und war dementsprechend einkaufen. Bin jetzt mal auf das Endergebniss gespannt ... und wann ich den Grundgedanken umsetzen kann:


Ein Anfang wurde schon mal mit dem Rallye-E gemacht. Da Dreck bekanntlich Speck macht, wurde es nach 2 Monaten Zeit, die Spuren der Rallye Zorn zu beseitigen:


10.05.17
Die Nachbarstraße, die zugleich unsere Zufahrt zum "Heimathafen" ist, wird aufgerissen. Da hierzu keinerlei Infopolitik betrieben wird und wir nicht wissen wan und für wie lange, haben wir den Thor mal in Sicherheit gebracht:

Idyllischer Anblick, könnte man fast zum Dauerurlauben nutzen.

16.05.17
Der Lack hat eine Pflege mal dringend notwendig. Er hat ja nun auch schon (etwa) 10 Kampfjahre hinter sich. Die Haube wurde ja beim Verbreitern der Seiten nicht neu lackiert. Von einem Aufkleber befreit:


Etwas genauer:


Und Poliert:


Tja, iss ja fast kein Unterschied. Nun hab ich ja glatt die wahnwitzige Idee, den kompletten Kadett zu polieren.

17.05.17
Die Mittagspause wurde genutzt, um die erste Seite schon mal durchzupolieren:


18.05.17
Mit einer Nachtschicht konnte ich den Rallye-E fertig polieren und auch für das bestehende Bergrennen in Grenderich vorbereiten. Es wurden optisch total ungewohnte 8x15" "Miniaturfelgen" aufgezogen. Auf diesen Felgen befinden sich allerdings Avon 8x21.5 Sliks:








19.05.17
Schön mit Glanz vorbereitet, musste ich heute aus beruflichen Gründen, den Einsatz am Berg abhaken.

26.05.17
Ein wenig "Kunst" aus den Motorresten des Winni´s erstellt:


Der Anhänger wird auch zusehends zum Multifunktionstool. Nun können zum Auto auch noch 2 Fahrräder mitgenommen werden:


15.07.17
Schadensaufnahme nach der Rallye Hombachtal. Die Airbox hat es mehrfach zerlegt und auch die Schweißnähte der Alugrundplatte haben die Erschütterungen nicht überlebt:


Am Deckel des 5. Gangrades sind alle Schrauben, trotz Sicherungsmasse, lose oder wie die M7er Schrauben nicht mehr vorhanden:


Auf der Suche nach der Fehlerquelle wegen des Überkochens, wurde ein CO Testgerät angeschafft und direkt eingesetzt:


Keine Verfärbung im Betrieb des Motors. Kein Öl im Wasser und kein Wasser im Öl ... der Fehler muss also irgendwo im Kühlkreislauf sein. Jetzt werden erst mal neue Schrauben und etwas Harz bestellt, um nebenbei den Kadett wieder auf die nächste Rallye vorzubereiten. Bis dahin werde ich mir Ideen einholen, warum der Kühlkreislauf so "spinnt".

24.07.17
Weiter gehts, damit der Rallye-E wieder antreten kann. An der Airbox wurde angefangen, die Löcher und Risse zu verschließen:


Wärend das Harz trocknet, wurden die M7er Schrauben auf Festigkeit geprüft. JB Weld sei dank, kann man sie lösen und wieder anziehen ... und sogar richtig fest:


Nächster Versuchsaufbau gestartet. Das Thema Kühlkreislauf ist ja auch noch nicht erledigt. Ein Deckel wurde geopfert und ein Reifenventil eingezogen:


Mit 2 Bar Druck beaufschlagt, zeigte sich sehr schnell, dass der Druck nicht bleibt. Irgendwo muß der Druck weichen. Alle Kühlwasserschläuche wurden kontrolliert. Nichts zu hören oder zu sehen. Ergo wurde alles mit Spüli eingesprüht aber auch hier keine Blasenbildung. Shit. Kerzen raus und da mal rein sehen, was sich da evtl. zeigt:


Nix, nichts auffälliges. Kein Zischen und auch keine Wasserspuren. Grrrrrr ...... aber ein kurzes Fiepen war nun zu hören - aber aus dem Bereich des Ausgleichsbehälters. Kerzen wieder rein, erneut Druck auf das System und festgestellt, dass das Gewinde zum Deckel minimal abbläst. Wat nu, Deckel oder Ausgleichsbehälter? Noch einen Deckel wollte ich nicht opfern - also einen anderen Ausgleichsbehälter aus dem Fundus geholt. Der musste natürlich erst mal gereinigt werden. Beim Reinigen mit Bremsenreiniger viel mir auf, dass dieser eine transparente Gummierung auf dem Gewinde hat. Ist mir nun ehrlich gesagt, in all den Jahren noch nie so bewußt aufgefallen. Der ist ja nun durch das Reinigen auch im Sack und natürlich war es mein letzter. Opel hat dazu nur eine Standartantwort: NML - "Nicht mehr Lieferbar". Jetzt bin ich mal auf ein Nachbauprodukt gespannt, ob der die Gummierung im Gewinde hat. Da das Kühlsystem schon soweit offen war, hab ich auch noch das Thermostat ausgebaut und geprüft. Funktioniert, wie es soll. Damit es etwas zügiger funktioniert, hab ich es noch zwei 3mm Bohrungen versehen. Links deutet der Schraubendreher drauf:


Die Airbox war soweit schon mal zwischenzeitlich getrocknet und es ging direkt an der Innenseite weiter:


Genug erst mal wieder.

31.07.17
Die nächste in zwei Wochen am Feldberg (Hessen) Rallye ruft. Lange pausieren gilt daher nicht. Bei einem großen Auktionshaus habe ich einen Nachbau des originalen Kühlwasserausgleichsbehälters bestellt. Da war die Hoffnung, das dieser auch wie das Original eine Gummierung auf dem Gewinde hat. Dem ist leider nicht so und ist nach diesem Test, als unbrauchbar eingestuft worden.


Nun gehen wir mal komplett neue Wege und bauen was aus Aluminium ein. Der Motorsportteilemarkt bietet hier genau das Richtige an:




Mit einem Raummaß von 2000ccm passt er auch genau hier anstelle des Originalen hin:


Provisorisch rein gestellt, konnte ich die Maße für ein Halteblech nehmen, denn so lose reinstellen, geht ja nicht wirklich. Zwei Stunden und etwas 2mm Alublech später, konnte das Halteblech bereits den neuen Lack tragen und trocknen:



01.08.17
Der Lack der Grundplatte ist trocken. Dementsprechend ab ins Auto damit:


Der neue Ausgleichsbehälter direkt hinterher und fertig angeschlossen:


Die Grundplatte von der Airbox war auch schon trocken. Ergo ging auch die wieder zurück an ihren Platz. Sie nahm auch die 4 Trichter mit und ein Probelauf konnte stattfinden. Wassertemperatur ging in ihren Normbereich. Bei 84°C ging planmäßig der Lüfter an, noch bevor die Wassertemperatur auch nur daran denken konnte, weiter aus dem Normbereich zu steigen. Auch bei erhöhter Drehzahl veränderte sich nichts. Das läßt nun zu hoffen übrig, denn im Stand zu testen, ist doch was anderes, als auf einer Wertungsprüfung.

03.08.17
Der Umbau ist nun Final erfolgt. Auch die reparierte Airbox ist wieder montiert:


Somit konnte ich zu einer kleinen Testfahrt übergehen. Die Spuren der letzten Rallye waren ja noch überdeutlich zu sehen ... ab zur Waschbox. Die Fahrt dahin war trotz StVo konformer Fahrweise sehr angenehm. Keine Undichtigkeiten vorhanden und die Temperatur blieb treu im Normbereich. Mit diesem sauberen Anblick, kann ich nun fröhlich und mit einem guten Gefühl, wieder ins Rallyegeschehen eingreifen.


Bleibt zu hoffen, dass der gute Rallye-E das auch auf der WP zu schätzen weiß, nun das Kühlwasser auch wirklich in sich behält und mein positiv gestimmtes Bauchgefühl bestätigt wird.

26.08.17
Der Kühlkreislauf arbeitete auf der letzten Rallye so, wie er sollte und mit Freude habe ich eben bei einem Komplettcheck den vermissten Ölmessstab entdeckt, den wir auf der Buchfinkenrallye verloren hatten. ?? Ich hatte schon befürchtet, dass sich der Kunststoff Griff gelöst hat und der Stab sich einen Weg um die Kurbelwelle gesucht hat. Zum Glück ist dem nicht so ?

Ablauf - oder wie es dazu kam:
Der Motorraum des Rallye-E wurde vom Ölnebel befreit und gereinigt. Der Regler von der LiMa ist getauscht, um etwas mehr Ladestrom zu generieren. Dafür musste auch der Unterfahrschutz ab. Siehe da, da kuschelt der Ölmessstab zwischen den Krümmerrohren ??



... mmmh, erneutes Rätselraten. Wie und warum haut der ab? Spurensuche war angesagt. Wissen ist was anderes aber die Vermutung liegt nahe. Das Röhrchen, worin der Messstab beheimatet ist, ist lose und hat sich gedreht. Der einsetzende Lüfter hat sich im Griff verfangen und hat diesen aus dem Röhrchen gezogen. Zudem sind auf dem einen Lüfterflügel auch Kratzspuren zu entdecken:


Heimatlos suchte sich der Ölmessstab dann eine neue Heimat.... angekuschelt zwischen den warmen Krümmerrohren und dem Unterfahrschutz ???
Äußerlich von der Landebahn der Buchfinken befreit und alles gecheckt, können wir nun beruhigt zur Altmühlfranken Rallye antreten. Wir freuen uns schon auf das nächste Wochenende.


14.09.2017
Nach der Rallye ist vor der Rallye. Deshalb war heute grobe Reinigung und "Schadensbegutachtung" angesagt. Der fehlende Ölmessstab und die weiterhin schwache Ladeleistung der LiMa sind ja im Vorfeld schon bekannt gewesen - aber ich hatte da noch diverses schlimme im Hinterkopf, was auch nicht unberechtigt war.
Zuerst mal die Räder ab und die Radhäuser wieder herstellen. Mit einem scharfen Meißel geht das erfahrungsgemäß ganz gut ... abstochern den Mist.






Die grobe Vorreinigung hinterläßt ihre Spuren:


Sind mal zwei Eimer voll zusammengekommen ... nur aus den vier Radkästen:


Dann mal den geplätteten Reifen versucht zu füllen, um dort nen Schaden zu entdecken. Joar, der hat es nu leider schon hinter sich:


Unter dem Auto ging es direkt weiter mit der Begutachtung. Als erstes viel der zu tiefe Krümmer auf, nachdem der Unterfahrschutz demontiert war. Die Drehmomentstütze ist mal sauber abgerissen:




Aber da war ja noch die leicht hakelige Schaltung und tiefe Klopfgeräusche beim Beschleunigen und Bremsen ... nu weiß ich auch genau, woher das kam, denn auch das Motorlager hat sich komplett von seinen drei Schrauben getrennt:


Ergo ist die Antriebseinheit nur noch vorhanden, weil der Getriebehalter noch da ist und die stabile Querlenkerstrebe alles mit dem Krümmer abstützt. Danach gab es nur noch Kleinigkeiten zu beanstanden. Zwei Auspuffgummies sind fällig, die Handbremse zieht einseitig und muss nachgestellt werden, diverse blanke Stellen in den Radkästen sind nun auch da ... nur Kleinigkeiten eben.

18.09.2017
"Kleinigkeiten", die auf der ToDo Liste stehen, sollten alle abgearbeitet werden - wurde aber nichts draus. Die Liste wurde zwar um diverse Punkte erleichtert aber es verblieben aus Zeitgründen noch ein paar Dinge.
Die Handbremse wurde nachjustiert und die gut angegriffenen Auspuffgummi's wurden ausgetauscht. Dann kam der Motorkran zum Einsatz und hob den Motor wieder in seine Einbaulage:


Somit konnte das vordere Motorlager wieder mit neuen Schrauben angeschraubt werden. Danach ging es an die hintere Drehmomentstütze. Diese wurde erst mal komplett demontiert:


Das Lager selbst hat es gut zerrissen und hing nur noch an dem linken "Fetzen". Der innere Gummi ist allerdings noch Top:




Grmpf, Gruppe-A Lager sind genau wie andere Teile NML (Nicht mehr Lieferbar). Also wurde die Halterung gerichtet, dicke U-Scheiben aufgelegt und mit dem Metallklebegerät verbunden und dadurch verstärkt:


Wenn der ganze Kram schon da rum liegt, kann ein frischer Farbüberzug nicht schaden:


Nach dem Trocknen sollte das ganze wieder ran an den Kadett und den Motor in seiner letztendlichen Einbaulage fixieren. Tja, was soll ich sagen ... 31jahre alte 4kt Feingewindemuttern sind bestimmt nicht dafür gedacht, dass sie so belastet werden und/oder 3-4x im Jahr neue Schraubvorgänge aushalten müssen. Be...scheiden ist an denen nur die Einbausituation. Wenn wie hier das Gewinde nicht mehr vorhanden ist, hat man ein mittelgroßes Problem. Mit einem flachen Meißel wurden sie aus ihrem Gehäuse gebrochen und da lagen sie dann auf der Werkbank:


An der linken Mutter ist noch ein Restgewinde zu erahnen, was an der rechten Mutter gar nicht erst mehr vorhanden ist. Somit musste eine Lösung her. Kurz überlegt ... das Bauteil liegt als Komplettteil in meinem Lager ... aber die ganze Schweißarbeit an der Karosse, wollte ich mir ersparen.

Also neue Muttern anfertigen:


Jooup, Flachstahlmutter. 40x8mm und 140mm lang - davon zwei Stück zuschneiden bitte. Anfasen, im Schraubstock einspannen und ebenfalls zusammenschweißen, um 16mm Material zu erhalten. Hier mal zum Vergleich, habe ich die Opel Muttern aufgelegt:


Zwei Löcher an die jeweiligen Enden passend gesetzt, jeweils ein M10er Gewinde rein geschnitten und schon konnte es in die Karosse geschoben werden:


Der Einschiebling wurde ausgerichtet und in dem größeren Loch mit 3 festen Heftpunkten fixiert. Anschließend konnte nun endlich die eigentliche Montage beginnen:


Alles wieder da, wo es hin gehört:


15.10.17

Mal etwas Zeit übrig und vor allem Lust zum Schrauben, haben mich bei schönstem Wetter in die Werkstatt getrieben. Schließlich steht da noch der Rallye-E auf der Hebebühne, wo noch genügend Restarbeiten / Vorbereitungen für die Saison 2018 vorhanden sind. Joup, richtig gelesen. Für dieses Jahr ist die Saison für Petra und mich gelaufen. Zeitmangel für die Reparaturen und die noch fehlende Schotter Bereifung lassen einen Start in Mammingen leider nicht zu

Ergo werden nun gaaaanz gemütlich die Reparaturen durchgeführt, der komplette Rallye-E "revidiert" und für die Überwinterung vorbereitet.

Dank der Hilfe von der Firma Raceparts.cc, die die passenden Dash Verschraubungen liefern konnte, kam der Ölkühler wieder zurück ans Auto. Problem dabei war, dass es im Bereich der Adapterplatte sehr eng zu geht. Die ist nämlich werksmäßig für den 16N dort gar nicht erst vorgesehen:


Zumindest gibt es noch das Führungsröhrchen und den Ölmessstab von Opel (Astra-F). Davon gab es diese Saison zwei Stück die nicht im Auto bleiben wollten. Ein Umstand, der so nicht dem Dauerzustand überlassen gehört. Ans Röhrchen habe ich nun eine U-Scheibe angeschweißt. Daran ist jetzt provisorisch ein Draht zum fixieren angebracht. Dadurch kann die Flüssigdichtung in Ruhe abtrocknen. Der Draht wird danach noch durch einen festen Halter ersetzt, wo auch noch eine Feder integriert werden soll, um den Ölmessstab selbst auch noch zu sichern:


Sieht wieder schick und komplett aus:


Nach der Rallye in Gunzenhausen wurde ja eine Schadensliste als ToDo Liste verfasst. Diese wird zum Glück langsam aber sicher immer kleiner:

 

15.11.17
Problem größere Lichtmaschine ... mit der "alten Halterung" gibt es keine größeren, mit Flachriemen. Dementsprechend gab es heute vom Schrottplatz einen anderen Halter, für die "neue Generation":

18.11.17
"Stromsparbeleuchtung" ist eingetroffen. Auf die Dinger bin ich absolut gespannt und werde sie demnächst testen. Allerdings muss erst der LiMa Umbau fertig sein. Eine LiMa von einem Saab Diesel mit 130Ah wird es werden ... wenn ein neuer Halter dafür gebaut ist:


20.11.17
Die 130Ah LiMa vom Saab ist eingetroffen. Deren Befestigungsfuß ist identisch mit der alten LiMa. Nur ist sie um rund 30mm versetzt, was sie mehr vom Fahrzeugrahmen weg rückt. Neben die Alte gelegt, kann man es leicht sehen:


Natürlich muß dafür das alte Versatzblech (wegen der Ansaugbrücke) neu gefertigt werden. Stellt aber einen Schlosser vor keine große Aufgabe. Das war schnell erledigt und die LiMa konnte zügig an ihren neuen Arbeitsplatz:






Schön zu sehen, dass sie die identischen Abmaße wie die alte LiMa hat aber die Befestigung nun sehr schön vom Rahmen weg gerückt ist. Ein anschließender Testlauf brachte die Erkenntniss, dass die Voltzahl beim einschalten aller Verbraucher nicht absackt. Das war das erklärte Ziel.

Auch die LED Geschichte wurde auf der Beifahrerseite mal angeklemmt, um den Unterschied sehen zu können. Das alte, leicht gelbliche Licht:


Brachte dieses Lichtbild:


Das LED Licht kommt in einem klaren Weiß aus den Lampen:


Im Abblendlicht gab es keine Veränderung des Lichtkegels aber beim einschalten des Fernlichts, gab es einen ganz klaren Unterschied. Wärend die H4 Glühbirne das Fädchen des Abblendlichts aus und das fürs Fernlicht einschaltet, tut das die LED nicht und beide Varianten scheinen zusammen:


Ein demnächst stattfindender Praxistest im Dunklen wird es genauer zeigen, wie die Straße ausgeleuchtet wird.

25.11.17
Weiter gings mit den noch vorhandenen Restarbeiten der ToDo Liste und den Sericearbeiten. Das angeknabberte Krümmerband wurde wieder geflickt. Danach ging es an die Diffdichtung und die des 5ten Gangdeckels. Beide waren am Schwitzen und der jährliche Ölwechsel ist auch fällig. Der Anfang machte der Diffdeckel:


Ich werde mich wohl nie in den Gestank des "Sperrenöls" geöhnen aber das Getriebe arbeitet damit sehr gerne und verschleißfrei:


Als dieser Deckel neu abgedichtet war, ging es an den Deckel des fünften Ganges. Abgeschraubt und auch erst mal ne Grundreinigung auf der Werkbank:


Auch hier war keinerlei Verschleiß zu sehen:


Bevor hier alles wieder zusammen gefügt wurde, kam noch eine Verbesserung ins Spiel. Die fünf M7 Befestigungsschrauben brachten ja schon mal Ärger. Deshalb habe ich mich entschieden, diese gegen M8 Gewindebolzen zu ersetzen. Sieht nun so aus und hält hoffentlich besser:


Natürlich wurden die Bolzen nach der Montage noch abgeschnitten. Dann ging es noch an eine "Sicherung" für den Ölmessstab. Hier will ich ein Eigenleben und Verschwinden des selbigen verhindern. Zu erst dachte ich über eine Feder nach, um auch das Überprüfen des Ölstandes zu gewährleisten ... aber da fiel mir noch nichts sinniges ein. Momentan habe ich es erst mal mit einem Blech gelöst. Angeschraubt an der Lüfterzarge, lässt dieses Blech nur ein Anziehen des Stabes zu, um ihn dann abgewinkelt raus ziehen zu können:


Natürlich habe ich es versäumt, rechtzeitig neues Getriebeöl zu ordern und muss das Befüllen auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. Wenn dies geschehen ist, sind erst mal alle Service & Reparaturarbeiten abgeschlossen. Dann wird der Rallye-E eigentlich nur gesäubert und darf in seinen Winterschlaf gehen.

09.12.17
Eine Idee, einen Standartwagenheber besser nutzbar zu machen, wurde endlich mal umgesetzt. Die Problematik beim Rallye-E sind zum einen das hohe Fahrwerk und die sehr hohen Reifen. Dies hebt ein Standartwagenheber nur "auf der letzten Rille". Bei schlechtem Untergrund kam es auch schon vor, dass die Hubhöhe nicht ausreichte. Deshalb sah ich diesen Umbau als recht sinnig an:


Ein Plus von 40mm Hubhöhe, sollten hier nun für Besserung sorgen.
Als nächstes habe ich die "guten alten Zusatzscheinwerfer" in Rente geschickt. Sie verbrauchen unendlich viel Strom und bieten dafür nur eine geringe Mehrleistung an gelben Licht:


Ein neuer Lampenbaum musste her. Neueste Lichttechnik mit LED sollte es sein. So wurde schon vor geraumer Zeit investiert und dementsprechend bestellt. Ein neues Stahlrohr wurde aus dem Lager gezogen und zugeschnitten. Das fungiert nun wieder als Befestigungsbasis der neuen Lampen. Schließlich müssen diese in der StV Zone schnell demontierbar sein. Somit wurden nun ein LED Balken und zwei kleinere LED Scheinwerfer (für den seitlichen Nahbereich) an dem Rohr befestigt, die Verkabelung zusammengelötet und an den bereits vorhandenen Stecker rangeführt:


OK, die Optik ist nicht wirklich stimmig. Hier mischen sich Generationen. Altes Auto und neumodisches Licht ... passt Optisch sowas von gar nicht zusammen aber letztendlich zählt die Optik nicht .... Licht auf den nächtlichen Prüfungen ist wichtiger.
Soweit bin ich zufrieden und habe es mal grob im Hof einjustiert. Eine demnächst stattfindende (nächtliche) Testfahrt wird es zeigen, ob noch nachjustiert werden muss:


Der Hauptscheinwerfer fällt hier wohl auf. Dieser ist noch mit einer Glühbirne ausgestattet. Den Unterschied zwischen Glühfaden und LED möchte ich bei der Testfahrt genau sehen können und wird erst im Nachgang gewechselt:


Wenn die Glühbirne dann auch ausgetauscht ist, denke und hoffe ich, dass die fast 900W wohl genug Licht ins Dunkle bringen.
Hier waren schon 38910 Besucher (83951 Hits) auf dieser Seite
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=
"