Rallye-Team-Schmitt - News '16
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13.01.16

Neues Jahr, neues Glück.
An diesem Jahresanfang, ist etwas besonderes zu vermelden. Es wird zeitgleich an zwei Fahrzeugen geschraubt. Der Rallye-E wird wieder frisch revidiert zusammengesetzt und der Winni bekommt seine letzten Einbauten.

Die Vorbereitungen für ein erneutes Eingreifen in das Rallyegeschehen laufen auf Hochtouren. Die letzten Ersatzteile, in Form von neuen Dichtungen für das neue F16 Getriebe, sind nun auch eingetroffen:


Nun fehlen "nur" noch ein paar Drehteile für eine neue Schaltung. Bei Erhalt geht es los. Ich halte euch auf dem Laufenden ...

09.05.16
In der neuen Kategorie "Motor & Getriebebau 2016" kann man diverse Einblicke erhaschen. Diverses muß noch vor dem ersten Lauf angepasst, geändert oder erneuert werden. Diese Dinge werde ich dann hier weiter veröffentlichen.

13.05.16
Die letzten Teile sind heute angeliefert worden:


Beide Kühler werden erneuert, wobei der Ölkühler vergrößert wurde. Auch die Dash Anschlüsse und Schläuche werden neu montiert. Der neue Akku zieht dann zum Abschluß in das vorhandene Gehäuse im Kofferraum.

da noch etwas Zeit war, hab ich schon mal das Druckventil aus der Ölpumpe geschraubt und eine fast passende U-Scheibe passend zurecht gefeilt. Dadurch möchte wird erreicht, dass der Druck steigt. Wärend der ersten Testfahrt wird dann geschaut, ob der Druck dann besser ist oder weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen.


Das neue Hitzeschutzband, welches sich bald um den Krümmer legen darf, hab ich auch schon mal "baden" geschickt:



14.05.16
Weiter geht es mit den Verbesserungen. Mein Werkstattschlumpf hat in einem unbedachten Moment einen Spruch gebracht, den er nun "ausbadet". Er meinte nämlich, das die Wickelorgie doch easy ginge und es das übernehmen wollte. Wie gewünscht, übergab ich die Arbeit an meine Freundin.
Der Anfang:


Mit wüsten Flüchen bemerkte sie sehr schnell, dass das eine mistige Arbeit ist. Zumal das Band wickeln ja nicht alles ist. Es muß ja auch noch der 0,8mm Edelstahldraht drumherum geschlungen werden:


Aaaaber, Hut ab - nach 5 gemütlichen (aber zwischendurch lauten) Stunden, sind zwei Rohre bereits sauber gewickelt:


Währenddessen habe ich mich um diverse Dichtungen und der Druckerhöhung im Ölkreislauf gekümmert. Der neue Ölkühler wurde verbaut, die neuen Dashleitungen mit ihren Anschlüssen angefertigt und dann verlegt.
Resultat mit einem C20XE Adapter am 1.6er Block:


Hinter der Stoßstange dann befindlich:


16.05.16
Heute ging es weiter mit dem anlegen des "Verbandes":


Unermüdlich kämpft sich der Werkstattschlumpf durch die engen Rohre:


Das heutige Ergebniss kann sich sehen lassen. Lediglich der Edelstahldraht muss noch im Bereich des 2 zu 1 Rohres ran:

Ich habe natürlich nicht nur zugeschaut. Ich habe in der Zeit andere Kleinigkeiten im Motorraum fertig gestellt und den Akkukasten im Kofferraum ausgebaut. Dessen Befestigungslöcher wieder verschweißt und mit einer Befestigung für den neuen Trockenakku angefangen.

17.05.16
Der Krümmer hat seinen Verband komplett erhalten:


Wie unschwer zu erkennen, ist er auch direkt in den Motorraum gewandert. Dadurch konnten alle Arbeiten im Motorraum vollendet werden und ein kurzer Testlauf war möglich.


Nun wird der Innenraum noch aufgehübscht und die Trockenbatterie eingebaut.


25.05.16
Innenraum wurde heute ausgeräumt und mit frischer Farbe aufgehübscht:


So kommt der neue RS Schalthebel auch besser zur Geltung:


Auch wenn es "nur" der Prototyp ist. Er funktioniert jetzt schon exakter, als alle bisher getesteten oder besessenen Schalthebel von namenhaften Herstellern:



26.05.16
Entspannte Feiertagsschrauberei. Kein nerviges Telefongebimmel oder sonstige Störereien - Radio an und los gings. Etliche Kleinigkeiten wurden von der ToDo Liste gestrichen. Hier ein neuer Kabelschuh, dort noch eine Verschraubung und so weiter und so weiter. Letztendlich bekam der Innenraum seine Einrichtung zurück. Dementsprechend sind die Arbeitsplätze wieder fertig:






Da ich bereits diverse Anfragen bekam, hier ein Bild der Schaltstange im Innenraum bis zur Schottwand:


Und von der Schottwand zum verstärkten Schaltturm:



28.05.16
Endspurt ist angesagt. Die letzten Arbeiten vor dem TÜV Termin am Mittwoch sind nun abgeschlossen.
Als erstes wurde der Motorradtacho wieder reaktiviert. Dieser ist für die 225/45/17 unumgänglich, da diese Reifengröße nicht zum Kadett Tacho harmoniert. Nur mit diesem Tacho war die damalige Eintragung der Reifen möglich. Der Tacho ist übrigens trotz ABE ebenfalls eingetragen. Da der "Fühler" einen weg hatte, ist dieser allerdings schon seit geraumer Zeit ohne Funktion.
Deshalb, rauß mit dem defekten Bauteil. Der Anfang ist die Verkabelung am Tacho - Armaturenbrett öffnen:


Ein Opel Kadett ABS Sensor Halter musste sein Gewinde lassen, um den neuen 8mm dicken Gebersensor aufnehmen zu können:


Eingeschraubt und prov. Verkabelt, zeigt er mittels farbigen LED´s seine korrekte Position an. Grün für den richtigen Abstand "im Tal":


Gelb/Rot für die richtige Position auf "dem Berg":


Verkabelung sauber verlegt und angeschlossen, Armaturenbrett wieder zusammen gefügt und den Tacho mit den neuen Daten gefüttert - Funktion ist wieder hergestellt:


Dann kam der neue Akku ins Auto. Die Klapphalterung hierzu hatte ich ja schon vor dem neuen Anstrich vorbereitet. Als Unterlage nahm ich eine Anti-Rutschmatte:


Verkabelt und fest verschraubt:

Die Kunststoffplatten habe ich als grober Kratz-/ und Stoßschutz erdacht. Die 3,3Kg leichte Trockenbatterie soll ja etwas länger im Auto verbleiben.

Nun steht eigentlich nur noch eine längere Probefahrt aus. Leider hat es heute als ich mit den Arbeiten fertig war, angefangen zu hageln. Mit den Semi Sliks und dem weißen Zeug auf der Straße, war das allerdings uninteressant geworden. Bis zum TÜV Termin am Mittwoch ist ja noch etwas Zeit dafür.


29.05.16
Zeit und angenehmes Wetter sind eine gute Grundlage für eine Probefahrt. Hier kann man eine gemütliche Runde durch Rheinhessen mitfahren. Die Ortsdurchfahrten wurden aus Rücksichtnahme evtl. Privatsphären rausgeschnitten. Auch die gefahrenen Tempi entsprechen voll der StVo. Bei 70Km/H wurde 70Km/H gefahren (auch wenn es der 3er BMW anders vormachte und vorher schon "lockte") und bei 100Km/H halt auch 100Km/H.
Lautsprecher an und zurücklehnen:



Jaa, das Getriebe ist so laut und das gehört so. Das Summen komt von einer elektrischen Servopumpe und eine neue Lichtmaschine wird morgen früh direkt bestellt, damit hier noch rechtzeitig ein Keilriemen wieder seinen Platz findet:


31.05.16
Eine neue LiMa wurde heute geliefert. So gings direkt in die Werkstatt, damit der Rallye-E morgen seinen Termin beim TÜV halten kann. Hab ich schon mal erwähnt, das LiMa tauschen zu meinen "Lieblingsaufgaben" gehört? Um an die Befestigungsschrauben zu kommen, muß die komplette Airbox und die Trichter runter:


Zumal sie auch "nach unten" nicht mehr raus passt.

01.06.16
... kein weiterer Kommentar notwendig ...


07.06.16
Als Startnummer 23 wären wir bei der Hombachtalrallye gestartet. Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Heute Mittag letzte Vorbereitungen für das Wochenende. Der Rallye-E hat seine Reifen bekommen und wurde soweit ausgerüstet. Abschließend dann die Fahrt zur Tankstelle. Auf dem Weg dorthin, 100Km/H im 5ten Gang - unauffällig, Betriebswarm und Öldruck bei 3.8Bar - schlagartiger Stimmungswechsel im Auto. Der Motor fängt an tierisch zu klopfen. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde dieser direkt abgestellt. Der Rallye-E wurde dann per Anhänger wieder zurück in die Werkstatt verbracht und der Ventildeckel abgehoben - tja, genaues weiß ich erst, wenn die Rübe runter kommt. Klar ist auf jedenfall schon, das der Ventiltrieb im 3ten Zylinder die Ursache für das hämmernde Geräusch ist.

Erste Maßnahme Öl und Wasser geprüft und für in Ordnung befunden. Dann wurden die Zündkerzen raus geschraubt, um den Motor per Hand durchdrehen zu können. Die Kerze des 3ten Zylinders lies schon nix gutes erahnen:


Auch ein kleiner Blick durch das Zündkerzenloch ist nicht gerade als schön zu bezeichnen:


Ventildeckel runter und ein genauer Blick auf die Nockenwellen und den mech. Stößel war angesagt:

Ganz klar läßt sich leider erkennen, das der Stößel des rechten Ventils rauf kommt und der linke unten bleibt.

Nach diesem Anblick hatte ich dann keine Lust mehr, weiter zu forschen. Am Freitag nehme ich mir die Zeit, die ich eigentlich auf der Rallye verbringen wollte und zerleg den Motor wieder in seine Einzelteile.

10. & 11.06.16
Irgendwie hatte ich es am Klingeln und Hämmern schon geahnt, wie es im Motor aussieht. Ein Ventilteller im dritten Zylinder ist abgerissen und ist kurzfristig durch den Brennraum getanzt. Die Lauffläche des Zylinders hat zum Glück schon mal nichts abbekommen, der Kolben ist hin:


Nachdem der Ventilteller seinen Tanz beendet hat, ist es an seinen angestammten Platz zurück gewandert. Nur sitzt es nun hochkannt:


Die anderen drei Ventile sind natürlich auch Krumm.
Die Tage wird der Kram dann weiter zerlegt. Es muß nun zu erst geprüft werden, ob das H-Schaft Pleuel und die Kurbelwelle noch gerade ist. Auch ob der Kopf noch weiter nutzbar ist, ist nun erst mal fraglich. Wenn der Kopf und die Kurbelwelle noch nutzbar sind, ging es noch glimpflich ab. Denn Kolben, Pleuel und bearbeitete Ventile habe ich noch im Teilelager.

17.07.16
Bis der neue Motorblock und der überarbeitete Zylinderkopf zurück sind, kümmere ich mich ums Zubehör. Neben den "Pommes Sliks" war nicht mehr viel Auswahl für diverse Strecken-/Wetterverhältnisse im Reifenlager. Fertig vorbereitet sind nun 8 neue Pellen einsetzbar.


Für die Stvo freie Zone sind nun 8.0/21.5-15" Avon Sliks auf 8x15" Alu´s und für leichte Mischveranstaltungen bei Regen, 225/45-17" Toyo R1R auf die 7,5x17" Alu`s aufgezogen worden.

02.08.16
Ein neuer Block ist mittlerweile gebohrt und gehohnt. Auch die Kurbelwelle mitsamt Schwungscheibe wurde auf Unwucht überprüft und für gut befunden. Somit ist der Rumpfmotor wieder komplett. Durch die Urlaubszeiten verzögern sich nur die Reparaturarbeiten am Kopf. Zu viel Zeit ist nicht gut - die Gedanken um eine nochmalige Veränderungen an diesem konkretisieren sich

02.09.16
Sehr knappe Kiste. Am Nachmittag wurden die letzten Kleinarbeiten erledigt und der Motor wurde per Laptop und einer kleinen Probefahrt inspiziert. Alle Ampeln standen auf "Grün" und wir luden auf. Ab zur Rallye Altmühltal. Dort kamen wir am späten Abend an, luden ab und konnten auch noch die Abnahmen positiv erledigen.

03.09.16
Ausfall zum Ende der WP1. Ausfallgrund ist ein geplatzte Kühlerschlauch, der wohl altersbedingt, nun den Geist aufgab.Zumal die "Altersschwäche" bereits vor zig Monaten auffällig wurde. Leider habe ich es in der Hektik versäumt, diesen zu ersetzen.

Trotzdem war es ein gelungener Auftakt. Ziel war es, den Kadett mit seinen neuen Konfigurationen, wieder kennen zu lernen. Dieses Ziel war überraschenderweise schnell erreicht. Nach dem Start in die WP1 ging es voll im 5ten ausgedreht, durch leichte Kurven einer Landstraße. Nach einem 90° Abzweig auf einen Betonweg, auf dem wieder die Vmax zügig erreicht wurde. Die leichten Kurven nahm der Kadett mit Leichtigkeit und fuhr im Grunde "eine Gerade". Im weiteren Verlauf der Prüfung fand ich immer weiter zurück in die Materie und hatte Vertrauen ins Auto gefunden. Auch Petra meisterte ihre Aufgabe als Beifahrerin hervorragend. Als ob sie nie was anderes tat, betete sie perfekt das Gebetbuch runter. Zwei Stunden vor dem Start, hätte sie das vor lauter Nervösität wohl selbst nicht geglaubt.

Klingt irgendwie komisch ... aber diesen Ausfall finde ich mal nicht schlimm. Motor & Getriebe arbeiten vorzüglich und harmonieren wunderbar.

Kopf hoch, die Kinderkrankheit abstellen und zum nächsten Lauf in Mammingen wieder an den Start rollen.

24.09.16
Die beim Bergslalom auffällig gewordene Hinterachse wird nun Revidiert. Als erstes hatte ich ja den Dämpfer auf der Fahrerseite in Verdacht. Ich habe beide Stoßdämpfer an der Hinterachse ausgebaut und geprüft. Der Linke geht minimal langsamer auf. Ansonsten war nichts ausergewöhnliches zu entdecken. Die Achsgummis habe ich mal mt einem Hebel in alle Richtungen gezwungen - die waren auch noch gleichmäßig fest. OK, nutzt alles nichts - das miese Fahrverhalten kann so nicht bleiben. So habe ich neue MSP Dämpfer und PU Buchsen für die Hinterachse bestellt:


Die Achsgummis sind nun 30 Jahre in der Achse. Klar, freiwillig wollen die nicht aus ihrer Höhle. Ein Gewindestab, ein passendes Rohrstück, zwei Muttern und ran an den Speck. Erschwerend kommt hinzu, dass ich leider nicht auf die Hebebühne für die Mistarbeit kann. Da steht noch mein Zweitfahrzeug drauf. Also wird hier sehr nahe am Boden, mit wenig Bewegungsraum gearbeitet.


Viel Mühe, Schweiß und Kraft haben den alten Gummi zur Freiheit bewegt. Den Gummirest im Achsauge habe ich mit einem passenden Bohrmaschinenaufsatz ausgeschliffen. Anständig Kupferpaste ins Auge, auf die PU Buchsen und die Achse wieder reingehebelt. So wollte ich es haben:


Demnächst geht es dann an die andere Seite.

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