Rallye-Team-Schmitt - Four Winds 2016 - 2017
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17.12.16

Neuanschaffung und der Ersatz zum Winni. Ein auf einem Workhorse P - Chassis basierender Four Winds mit Hurricane Aufbau. Ein rund 7,5l Einspritz Vortec V8 Motor mit rund 300PS, angeflanscht an ein 4L80E Automatik Getriebe und einer 11" Dana 80 Hinterachse mit 10 Bolt, verhelfen den rund 6,8To Fahrzeug, doch recht flott aber auch recht sparsam auf die Sprünge. Erstzulassung war im Jahr 2000 in den Staaten. Im Jahr 2012 wurde er eingedeutscht und umfangreich umgerüstet. Konsequent gab es neue Gasgeräte mit deutscher Zulassung und diverse andere techn. Gimmicks.
Bilder von der Abholung, auf dem ersten Autobahnparkplatz:






Innenraumbilder vom Bad:






Schlafzimmer mit Glotze:






Vordere Räumlichkeiten:




Technikdetails:














Benzintank: ca. 220 Liter
Frischwassertank: ca. 280 Liter
Grauwassertank: ca. 180 Liter
Schwarzwassertank: ca. 180 Liter
Motorgastank: Brutto 200 Liter
Aufbaugastank: Brutto 80 Liter

513KM einfacher Weg zum Abholen und 130KM Rückweg später, entschlossen wir uns zu Übernachten. Die Heizung arbeitete schnell und zügig. Im Z3 gings in ein nahegelegenes Lokal und ein absolut leckeres Schnitzel (2 Stück unter der Hackfleisch-/Käsesoße) nahm seinen Weg, in meinen Magen:


19.12.16
Heute ging es an den ersten Teil des Einräumens. In der Garage war die komplette Hardware der Seitenfächer vom Winni "zwischengeparkt". Das wurde nun etwas sortiert und das Werkzeug, Tisch & Stühle und sonstiges Zubehör im neuen Mobil wieder untergebracht. Zusätzlich habe ich es mal genauer inspiziert. Ich glaube, mit den Akku´s können wir etwas länger stehen:


3x 72aH sind mehr als wir im Winni hatten:


Auch wurde hier schon gut investiert:

Damit soll die Klima auch mit 12V funktionieren. Der nächste Sommer wird es dann zeigen.

Auch bin ich für die Planung, dem Guten mal aufs Haupt gestiegen. Alle Dichtungen sind so wie sie sein sollen und weisen keinerlei Beschädigungen auf. Die Folie ist zwar etwas angeschmutzt aber das stört mich AUF dem Dach doch eher weniger.
Blick in Fahrtrichtung:


Rückwärtige Ansicht:



02.01.2017
Durch das Weihnachtsfest, Silvester und allgemeiner Fauleritis ist die letzten 2 Wochen nix am Auto passiert. Das wurde heute etwas aufgeholt. Zu erst ging es zur Zulassungsstelle und dort wurde die Alte, von uns reservierte Nummer wieder reaktiviert:


Im Motorraum wurden die Flüssigkeitsstände kontrolliert und ich wurde bei diesem Anblick etwas Neugierig ... wat dass denn ....?:


Intelligente Laderegelung ... aha ... soso - kenn ich noch nicht, so nen Luxus gab es im Winni noch nicht. Auffallend war auf jedenfall, dass da Licht raus scheint. Ohne Deckel, kann man doch glatt ein brenndendes Lämpchen entdecken:

Das gehört so da auf jedenfall nicht hin. Dem muß demnächst mal genauer nachgegangen werden, was das da so Sinn macht.

Als nächstes wurde mal ein gründlicher "Hausputz" durchgeführt. Dabei habe ich alle Kunststoffteile (wie z.B. die Dusche) mit einem speziellen Kunststoffreiniger aufpoliert:


Ein ganz wichtiger Aspekt war auch ein Test, der für die Zukunft sehr wichtig ist:

Joup, die gute US Gaskaffeemaschine passt hier noch unter die Dunstabzugshaube. Glück gehabt - ohne Kaffee fahre ich nirgendswo hin.
Morgen geht es dann ans Einräumen und Einrichten.

03.01.17
Soweit ist alles verstaut, im Bad wurde das Zubehör montiert und sogar noch ein kleines Andenken an der Tür angebracht:


11.01.17
Heute kamen fast 70Kg Stahl in 2 Paketen ins Haus. Dank des momentan rumliegenden Schnee´s, verbleibt dieser auch noch etwas im Hausflur, bevor es unter das Heck geschraubt wird. Wir haben uns entschieden, die US Anhängerkupplung gegen eine Universale auszutauschen.
Abhängewinkel und Schraubenpaket:


Dazu noch der noch 2,5m lange Querträger zum zuschneiden:


12.01.17
Die originale US Anhängerkupplung hat schon mal ausgedient und ist abgebaut:


Auch für das ominöse Birnchen im Laderegler ist Ersatz eingetroffen:


Auch der neue Anhängerbock wurde zurecht gestutzt und neu lackiert:


18.01.17
Weiter geht es zwar Kältebedingt nur in kleinen Schritten - aber es geht weiter.
Das Birnchen ist mittlerweile aus dem Laderegler entfernt und durch drei zusammengelötete Widerstände ersetzt worden.
Danach ging es an die noch montierten Grundkonsolen, der alten US Anhängerkupplung. "Verstärktes" Werkzeug war hier erforderlich:

Stahlrohr als Verlängerung auf die Ratsche geschoben, gibt direkt mehr Drehmoment. Die Akkuflex ist ganz nützlich, wenn man keine Kabeltrommel ausrollen möchte. Damit kann man(n) die zusätzlich angebrachte Schweißnaht auftrennen:


Der komplette Aufwand wurde betrieben, um diese U-Schienen vom Rahmen zu entfernen:


Klar, weshalb die ganze Welt über Deutschland lacht. Die US Kupplung ist vom Hersteller mit 3500Kg gekennzeichnet und hat auch eine US Prüfnummer. Diese sind jedoch in Deutschland nicht zugelassen, da es keine ABE dafür gibt und die eingeschlagenen Prüfnummern dementsprechend nicht zugelassen sind. Der "Stahlbau" unterm Auto hätte locker mehr wie 3,5To vertragen.

Anschließend wurden noch die neuen Löcher für die neuen Konsolen angefangen. In Zwangslage unterm Auto - eng, über Kopf, mit 3° Minus und Durchzug - ging es mit diversen Bohrerdurchmessern 8x durch den 5mm dicken Rahmen. Bis 13mm hab ich es noch schaffen können, bis die Dämmerung und die Kälte ihren Tribut forderte. Bei etwas steigenden Temperaturen, geht es hier noch bis 17mm weiter.

Zumindest konnte ich die Grundkonsolen mal genauer anhalten, prov. platzieren und ausmessen. Damit konnte ich ermitteln, wie viel sie zu Lang / Tief sind und in die Werkstatt verbringen. Dort wurden sie dementsprechend angepasst und neu lackiert:



27.01.17
1° Plus, Windstille, etwas Sonnenschein und ein freier Nachmittag ... weiter geht es am Thor. Die 8 Löcher im Rahmen müssen ja noch auf 17mm aufgebohrt werden - ist nun erledigt. Die Bohrlöcher und die Rahmenstücker sind auch schon grundiert und mit schwarzem Lack lackiert. Nach einer Trocknungsphase kann dann nun der Anbau beginnen.
Da noch etwas Zeit und die ausgerollte 50m Kabeltrommel da war, nutzte ich dies aus und entfernte diverse Aufkleber am Auto. Drei Stück davon und wie das Photo vermuten läßt, alles mit dem Fingernagel in Fitzelchen abgekratzt. Solch hauchdünne Aufkleber sind mein Grauen:


Aber Geduld ... viel davon ... sehr viel davon später:


Nebenbei entfernte ich auch noch diverse Aufkleber vom Vorbesitzer, die auf Campingplatzbesuche und Fahrzeugausstatter hinwiesen. Braucht kein Mensch sowas.
Dann nervt mich schon seit dem Kauf die Eingangstür, bzw. die Bedienung beider Türen:


Hier fehlt ein Bauteil. Dadurch muß man zu erst die Eingangstür öffnen und danach noch die Fliegengittertür. Nach ein paar Überlegungen kantete ich ein Z Profil aus einem Reststück ... rein zum Testen und ausprobieren:


Zumindest ist eine simple Funktion gewährleistet und beide Varianten des Zugangs sind nun möglich. Demnächst werde ich das Teil in hübsch nachbauen.

28.01.17
Lack ist trocken - somit ging es wiedereinmal unter das Auto und die Konsolen wurden mit 170Nm angeschraubt:


Ebenso dann das eigentliche Querrohr und der Kugelkopf:


Somit ist die Anhängerkupplung eigentlich Einsatzfähig. Demnächst wird hier nur ein Elektriker die 7-polige Dose gegen eine 13-polige Dose austauschen und auch deren Funktion mit Rückfahrscheinwerfer & Co herstellen.

30.01.17
Die 13-polige Steckdose hat nun auch ihren Platz gefunden:


Somit gibt es einen großen Haken auf der ToDo Liste hierzu.

24.02.17
Die Hausdame meinte, das in den Kleiderschränken ein Einlegeboden fehlt. Dementsprechend wurden die nun nachgerüstet:


Auch fehlte ihr in der Küche diverse Möglichkeiten, für direkt greifbaren Kleinkram:


Danach kümmerte ich mich mal um das Lüftungsgitter, der Truma Combi. Dies wurde vom Vorbesitzer recht lieblos, mit sichtbaren Schrauben, festgeschraubt. Das gefiel mir gar nicht. Ich wollte da Werkzeuglos und jederzeit unproblematisch rankommen können. Somit habe ich mich entschieden, da 4x 6Kg Magnete einzupassen und auf eine Verschraubung zu verzichten:


Bei wärmeren Temperaturen muß ich nun nur noch die 2 (leider) vorhandenen Schraubenlöcher verkitten, um das wieder etwas ansehnlicher zu bekommen.


01.03.17
Die erste größere Investition ist nun auch getätigt. 4x 100W Solarpaneele haben den Weg auf unser Dach gefunden:


Mit einem sehr guten Laderegler verbunden:


Wurde das System, in das vorhandene Stromnetz eingebunden. Da unter der ausklappbaren Couch noch reichlich Platz vorhanden ist und diese über dem Unterflur Akku Kasten steht, war die Einbausituation leicht und schnell gelöst. Das vorher zwischen der Couch und dem Beifahrersitz stehende 220V KFZ-Ladegerät wurde direkt und in einem zuge, ebenfalls dorthin versetzt. Auch kam noch ein Bluethooth Dongel an den Laderegler. Somit kann ich jederzeit den Akkustand und die Ladeströme einsehen:


Als Clou wurde der bereits verbaute 12V auf 220V Spannungswandler der Klimaanlage, so umgeschaltet, dass er nun nicht nur die Klimaanlage versorgen kann, sondern auch das komplette Fahrzeug. Mit einer 3000W reiner Sinusleistung, dürften somit auch keine Stromprobleme auftreten. Einzigst die Akkukapazität, mit 3x 74Ah, grenzt das System noch ein. Jedoch habe ich mich gegen einen verfrühten Austausch entschieden. Noch sind die Akku´s in einem fast neuwertigem Zustand und eine Entsorgung derer, würde mir in der "Seele" weh tun.

Am Freitag gehts damit direkt zum Härtetest. Es steht ein Rallyewochenende an, wofür der Thor unter anderem ja auch angeschafft wurde.

03.03.17
Neues Gespann im Fuhrpark / Abmarschbereitschaft hergestellt:


Vor Ort:


An diesem Wochenende mussten wir leider feststellen, dass nicht jedes automatisch funktionierende Bauteil als gut abzustempeln ist. Direkt an die Truma Combi 6, ist ein sogenannter Frostwächter verbaut. Dieser soll sich bei Frost rechtzeitig öffnen und das Frischwasser im System entleeren. Jedoch öffnete er sich auch jedesmal, wenn die Warmwasseraufbereitung aufheizte. Dadurch waren rund 300 Liter Frischwasser sich bis zum Samstag Abend, durch das Ventil entleerten. Das tolle Teil:


Ein "Automatischer Frostwächter" bin nun ich persönlich. Ein T-Stück mit Ablaßhahn tuts auch:



17.03. - 27.03.
Schrauberwoche im Speckgürtel von Berlin.
Seit dem Kauf des Thor stehe ich mit einem Männlein in Kontakt, der diesen nicht nur auf Herz und Nieren testete, sondern auch auf die erdachten weiterführenden Arbeiten und auf deren Umsetzung prüfte. Dieses selbstbewusste Kerlchen kannte ich bis dato nicht persönlich. Einzigst ein Telefonat, WhattsApp & Email via Kontakt als Schriftverkehr war es, was es wohl letztendlich ausmachte - eine innige Freundschaft ist daraus gewachsen - ich fand sozusagen meinen "Ostbruder". Auch er arbeitet gerne "Handmade" und mit Köpfchen. Er hatte schon diverse Fahrzeuge auf LPG umgebaut und hat ein Faible für US Fahrzeuge. Zusammen als Team haben wir nun den Thor auf LPG umgerüstet und diverse Nebenarbeiten miterledigt.
Aber nun mal von vorne ... oder zurück zum Anfang der Schrauberei. Los ging es mit der Ansaugbrücke:


Hier mussten 8 Einblasnippel eingebracht werden. Nach den Winkeln der Benzindüsen ebenfalls schräg eingebohrt, mit Gewinde versehen und sicherheitshalber noch mit Flüssigmetall verklebt:


Mit den ersten Kabeln versehen:


Der Verdampfer wurde platziert:


Die Gasinjektoren einfach mit den Schläuchen in den Motorraum "werfen", ist jetzt nicht so mein Ding. Auch 8 einzelne Halter oder ähnliches, war mir zu doof. So wurde ein Alublech ausgemessen, abgekantet, mit 8 Bohrungen versehen und 2 Haltebleche ebenfalls angefertigt:


Mittig wurden die Railrohre plaziert:


Weitere Verkabelung:


Die ersten Gasschläuche angeschlossen:


Damit es dann letztendlich so ausschaut:


Da das System auch gefüttert werden muß und eine Gasbuddel zwischen den Fahrersitzen doof ausschaut, unpraktikabel und zu wenig Füllung bereit hält, wurde eine geeignete "Bombe" vorab bestellt. Rund 200 Liter Brutto Inhalt als Gastank sehen frisch angeliefert so aus:


Der vom Werk erdachte Aufhänge Rahmen gefiel uns beiden nicht und somit bestellten wir diesen gar nicht erst mit. Kabelbinder würden dem TÜV ja nun auch nicht gefallen, also ran ans Werk und selbst eine Konstruktion hergestellt. 2 längs verlaufende Stahlwinkel als Grundträger und stabiles Flachmaterial als Tankbänder. Diese Tankbänder wurden zügig über den Tank "gewalzt" und am Schraubstock mit dem Hammer fein gebogen. Jeweils am Ende der Bänder wurden Winkel angeschweißt, um diese mit dem Tankrahmen zu verbinden:


Mal zum Testen und zur Ansicht angeschraubt ... schick:


Auch am Multiventil sauber passend:


Komplett mit Farbe behandelt und mit Gummi versehen - fertig zum Einbau:


Unterm Auto und seitlich nicht ersichtlich:


Betankt werden muß die kleine Bombe ja auch, deshalb die originale US LPG Klappe geöffnet und die Tankstutzen werden ersichtlich:


Nein, für diesen Tank benötigt man keine 2 Tanköffnungen ... der zweite Tankstutzen ist für einen weiteren (kleineren) LPG Gastank, der für den Aufbau benötigt wird. Die 2x 11Kg Flaschen sind zwar nett aber sie verstopfen ein schönes Staufach, was anderweitig genutzt werden soll. Dieser kleinere Tank, der Brutto 80 Liter fasst, wurde just in Time geliefert, da wir die Platzverhältnisse erst mit dem anderen Tank ermitteln konnten.
Süßer Anblick - wenn man sich ein paar Tage mit der anderen "Bombe" beschäftigt hat:


Dieser wurde quer zum Fahrzeug - zwischen Reserverad und Benzintank plaziert:

Der Auspuff vom Stromer kommt da noch weg!

Apropos Reserverad. Schön, wenn man eines hat aber das nötige Bordwerkzeug haben wir nicht. Dieses hängt an einem Drahtseilzug und durch eine Bohrung in der hinteren Stoßstange könnte man es ablassen. Könnte - ist das Stichwort. Den Seilzug mal ausgemessen und kurz überlegt. Eine zündende sowie einfache Idee war schnell geboren. Am Seilzug war ein runder Bolzen. Hier wurde eine 13mm Nuß aufgeschoben und verschweißt. Eine Ratschenverlängerung wurde mittig durchgeschnitten und mit einem 900mm langen Stahlröhrchen verlängert. Damit kann man nun das Rad auch mal ablassen:


Unser Ziel ist es ja, 5-7 Tage Autark stehen zu können. Ein nur auf Strom kühlender Kühlschrank ist da kontraproduktiv. Der Vorbesitzer hat sich erfolgreich davor gedrückt, diesen an das Gasnetz anzuschließen. Klar, die Gasverteilung ist auf der anderen Fahrzeugseite und es müssen gefühlte 100 Ecken für die Gasleitung gebogen und verbaut werden. Egal, Augen zu und durch:


Jetzt war erst mal genug gebaut und die erste Gasbetankung stand an:


So macht Tanken noch richtig Spaß. Mit Petra, dem lieben Speckgürtelbewohner und seiner Familie ging es nun auf Probefahrt. Das Ziel war mir vorher schon bewußt - ich wollte mir unbedingt in Berlin das Olympiastadion mal ansehen. Ergo wurde das Laptop zum Einstellen angeworfen und die 65 KM Fahrt dafür genutzt. Vor Ort und in Unkenntnis der eigentlichen Parksituation, wurde der Thor auf der Straße eingeparkt:


Zu Fuß wurde dann erst mal die Vor Ort Situation begutachtet. Joar, gerade so etwas Parkraum vorhanden ... und es wurde erst mal umgeparkt:


Was sehen denn meine Äugelein am rechten Bildrand? Jaaa, der Haupteingang mit seinen 2 Steelen und den Ringen:


Mmmmh, da müssen wir auch irgendwie hinkommen ....:


Die Sonne strahlte mit mir um die Wette und ließ noch ein Bild zu:


Danach ging es die Strecke wieder zurück und ein gemütlicher Sonntagabend wurde eingeläutet. Montags wurden noch diverse Kleinigkeiten, wie ein Auspuffendrohr angebracht - gab es vorher nämlich keines. Ab dem Endschalldämpfer gab es nur ein totes und rostiges Ende, was dem letzten TÜV Prüfer so gar nicht gefiel und es als Kleinmangel notierte:


3" mit Salami Cut - so wollte ich es haben. Dezent und nicht zu prollig. Danach wurden die Veränderungen noch via §21 von einem netten DEKRA Mann für toll befunden und eingetragen. Jetzt kam der eher schwierige Teil. Dadurch, dass wir nun 11 Tage "fern der Heimat" waren, neigte sich der Schrauberurlaub seinem Ende zu. Der Heimweg musste angetreten werden. Nur ungern verabschiedeten wir uns, von unseren liebgewordenen neuen Freunden und fuhren Richtung Heimat. Nach 200 KM fanden wir eine Übernachtungsmöglichkeit (was mit einem MoHo nicht all zu schwer ist) und machten es uns da für die vorerst letzte Nacht gemütlich. Am Tag drauf, fuhren wir die letzten 400KM planmäßig in die Heimat. So nebenbei bemerkt - seit der Gastank befüllt ist, geht es klaglos per LPG durch die Lande.

06.04.17
Heute ging es auf ne Shoppingtour. Diverse Kleinigkeiten für die nächsten Umbauten wurden eingeladen und weitere Teile noch nachbestellt:


Nebenbei gab es noch ein neues Teil für die Küche ... einen (Gasherd) Toaster:


10.04.17
Die nächsten Teile sind eingetroffen. Einmal einen Frontspiegel - um in engeren Parklücken die vordere Stoßstange vom Fahrersitz aus sehen zu können:


Die fehlenden Aufkleber können nun auch angebracht werden:


29.04.17
Noch mehr Einzelteile ...


... weitere Lieferung ...


... auch eingetroffen ....

(Damit kann ich ein längst überfälliges Update der Satanlage durchführen)

... und endlich mal ein paar Stunden Zeit, diverse Kleinigkeiten zu verarbeiten / zu erledigen.

Angefangen hat es in der Werkstatt. Dort hab ich diverse Alubleche vorgefertigt und ihre Form verändert:


Das erste Blech wurde an eine Stütze geschraubt und fixiert einen Gasschlauch:


Das nächste Blech hält den Druckminderer auf Position, bzw. verhindert er auftretende Vibrationen beim Fahren:


Da der Auspuff vom Stromer in diese Richtung "ausbläst", hielt ich es für vernünftiger, ihn komplett zu versetzen. Dafür wurde ein weiteres Blech zugeschnitten. Der Auslaß geht nun auch nicht mehr zur Fahrzeugmitte, sondern zur Fahrzeugaußenseite:


Bei der Auspuffbefestigung wurde ich doch glatt Photografiert. Mein Werkstattschlumpf versorgte mich mit frischem Kaffee:


Nächstes Thema, die Wasserpumpe. Die nervt mich schon von Anbeginn an. Sie war mir zu laut. Deshalb wird die nun Umgebaut. Der Zugang durch ein "Bullauge" war natürlich viel zu klein um dahinter vernünftig zu arbeiten. Deshalb mal anständig vergrößert das ganze:


Wow, welch ein Chaos. Gefällt mir nicht. Deshalb wurde 1m Kabel von der Außensteckdose weg genommen und auch erstmal diverses andere:


Ein zusätzlicher Absperrhahn wurde ins System eingepflegt. So kann nun jederzeit an der Pumpe gearbeitet werden, ohne alle Wasserleitungen zu entleeren. Außen wurde vom Vorbesitzer des Thor's ein "Wasserhan" angebracht. Dadurch war es möglich, den kompletten Frischwassertank zu entleeren. Schlecht ist das nicht ... aber unbefugter Zugriff war da ebenfalls möglich ... deshalb den neu gewonnenen Platz direkt genutzt und den Hahn nach innen verlegt. Auch wurden die ersten Schalldämmmatten verarbeitet:


Die Wasserpumpe selbst, wurde mittels Silentblöcke auf eine Kunststoffplatte vormontiert:


Dadurch, dass ich alle Kunststoff Rohre an der Pumpe entfernt habe, können nun keinerlei Schwingungen mehr übertragen werden. Auch die "schwimmende" Befestigung der Pumpe tut ihr übriges. Weitere Dämmmatten wurden eingepasst:


Nach einer Betankung des Frischwassertanks wurde festgestellt, dass alle Anschlüsse dicht sind und das nun fast Ruhe herrscht. Die Arbeit und Mühe hat sich absolut gelohnt!

Bei den ganzen Arbeiten habe ich noch einen Mangel endeckt. Die Einhausung des Moppel wurde nur aufgesteckt. Das der Zugangsdeckel bisher von alleine hielt, schreibe ich mal einem riesigen Glücksengel zu - Danke Dir. Deswegen mal direkt 2 Fallen seitlich angeschraubt:


Dann einfache Sicherungssplinte eingesetzt:


Bei all den Arbeiten am Auto fand ich es absolut Geil, den eigenen produzierten Strom nutzen zu können. Endlich am Auto arbeiten, ohne vorher eine Kabeltrommel ausrollen zu müssen:


Das Staufach, wo mal die 2x 11Kg Gasflaschen instaliert waren, wurde nun restlos vom Gaskram befreit und die obere Blende entnommen. Nun ist es auch als Durchladefach nutzbar:


Weshalb die ganze Aktion? Dafür:

Platz für Getränkekisten aller Art.

Zum Abschluß noch vorbereitende Maßnahmen, für die Spiegelmontage. Ein Montageort wurde festgelegt und der Spiegelsockel schon mal leicht angepasst. Die Eddingmarkierung zeigt den zukünftigen Platz des Spiegels:


06.05.17
Der Akku PC hat schon mal seinen Einbauort gefunden:


13.05.17
Die alte Akkuschublade hat einen guten Rostansatz. Diesen hätte man auch noch mal entfernen und die Schublade in neuem Farbkleid erstrahlen lassen können. Jedoch hat sich ja heraus gestellt, dass die 3 verbauten Akku´s nur noch 48% ihrer Leistung haben - also kurz vorm Tod sind. Deshalb kommt nun eine neue Schublade unter den Thor. Diese kann dann zugleich auch größere Akku´s (3x 110Ah) beherbergen. Im Lager befand sich noch genügend Restmaterial hierfür. Ausgedrittelt sind T-Stähle verschweißt. Nach unten hin sind die versetzt angebracht und können auch den noch einzulegenden Boden aufnehmen. Auch habe ich mit Schrauben und Rundmaterial die zukünftige Gurtbefestigung vorsehen können. Frisch grundiert, wartet die Schublade nun erst mal auf die nächste (schwarze) Farbe und auf die Böden:


16.05.17
Die neuen Akku´s sind bestellt, somit muss es auch an der neuen Schublade weiter gehen. Im Resteregal stehen noch 2mm Alubleche rum. Nun ist es da auch minimal etwas weniger geworden. Drei Bleche waren schnell passend zugeschnitten, vorgebohrt, gesenkt und werden mit Senknieten befestigt:


Die mittleren Auflagen wollte ich mir nicht mit überstehenden Nieten oder Schrauben "versauen", deshalb wurden hier die Auflagen verklebt:


Fertig ist die Laube. Wenn die Akkus eintreffen, ist die Schublade fertig:


Da noch etwas Zeit übrig blieb, widmete ich mich mal dem zusätzlichen Spiegel. Da fehlt noch ein passender Halter, der an die Karosse angeschraubt wird. Etwas Zeit ... hatte ich mir auch anders vorgestellt. Der Halter hat keinerlei gerade Kanten und benötigt in alle Richtungen eine Schräge:


Hier vielleicht noch etwas deutlicher:

"Etwas Zeit" waren letztendlich 2 Stunden, die ich mit Unmengen von Messwerkzeugen, der Flex, einer Feile und der Bohrmaschine verbrachte.

18.05.17
Diverse für die nächsten Urlaube wurde heute angeliefert. Zum einen eine "Wende"warntafel für Italien und Spanien:




Ein zusätzlicher und günstiger Fahrradträger kam ebenso an. Der Grundgedanke ist, dass wir auch an Motorsportwochenenden, die Fahrräder mitnehmen können. Ein guter Freund schlug mir das so vor, wurde von mir als gut befunden und da dieser auch zufällig sehr günstig zu haben war, wurde dieser gekauft. Kurz mal an seinen zukünftigen Einsatzort angehalten:


Auch hatte ich zwischendurch noch ein wenig Zeit und konnte den Spiegelhalter am Auto anschrauben, sowie eindichten. Probemontage ist geglückt - nun ist der Zusatzspiegel wieder demontiert und geht zum Lackieren:


23.05.17
Die 3 neuen 110Ah Akkus sind eingetroffen. Dementsprechend wurde heute auch der Austausch direkt vollzogen:



Die neue Seitenklappe ist schon mal ausgepackt:


30.05.17
Drei PC Lüfter bekommen nun bei mir ihr zweites Leben. Erdacht sind sie, dem "Kamin" hinter dem Kühli, bei starker Sonneneinstrahlung und Hitze, zu mehr Abluft zu verhelfen. Wiedereinmal ist meine Restecke optimal bestückt und ein Lochblech hervorgekramt. Zufällig sogar genau in dem Maß, wie es benötigt wurde. Mittig der neuen Lüfter, habe ich mit einem Lochbohrer, das Lochblech zusätzlich aufgebohrt:


Danach kam der schrecklichste Teil der Arbeit. Kabelsalat verlöten. Mit meiner (bekennenden Kabelallergie) ist dass das absolute Maximum an Elektroarbeiten, was ich ausführe und zusammenlöte:


Ist auch bereits eingebaut aber dank der Enge im "Kamin", ist kein Foto entstanden.

27.06.17
Wow, super schnelle Lieferung. Samstag Abend bestellt und heute schon geliefert:

Somit kann ich auf die Fehlersuche gehen.

28.06.17
Der zusätzliche Spiegel ist vom Lackierer zurück und wurde direkt ans Auto geschraubt:


Nun ist auch die Ecke vorne Rechts / vor dem Auto sichtbar:


13.07.17
Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich heute mal am Thor. Zum einen wollte ich mir einen Überblick verschaffen, was der ganze Starkregen in den vergangenen Tagen angerichtet hat und zum anderen habe ich ja schon länger den neuen Thermofühler hier liegen.
Erstes Thema war schnell erledigt. Kein Feuchtegeruch beim Betreten des Innenraumes und die Decke war auch Fleckenfrei. Flugs waren auch alle Schränke mal geöffnet und auch dort herrscht die Trockenheit. Supi, gefällt mir.
Dann ging es in den Motorraum. Den alten Fühler frei gelegt, Kabel abgezwickt und mit einem 8mm Ringschlüssel gelöst. Mit den Fingern raus gedreht und den Neuen wieder eingesetzt. Stromwandler in Betrieb genommen und ein Lötgerät angeworfen. Die Kabel hab ich wieder verlötet und mit einem Schrumpfschlauch versiegelt. So viel kann ich trotz meiner Kabelallergie gerade noch selbst erledigen:




Am Samstag werde ich wohl wieder etwas Zeit finden und den Tausch mit dem Laptop kontrollieren. Bin nun mal gespannt, ob der neue Fühler andere Werte angibt.


21.08.17
Letzten Donnerstag Abend ging es nach Goch um das letzte noch fehlende Bauteil anzubringen. Seit April versuchen wir dies hin zu bekommen aber die deutschen Anbieter für US Markisen sind a) rar gesäht und b) nicht an Umsatz interessiert. Einzigst diese Firma hat Interesse gezeigt. Sie hatte sogar eine in der passenden Länge auf Lager liegen, da der eigentliche Kunde abgesprungen ist. Das war unser Glück, denn in den Staaten wird man von den Herstellern auf die deutschen Geschäftspartner verwiesen ... die aber allesamt es für unnötig halten, was zu verkaufen. Egal, bei Cuvellier / Salmon liegt ja was passendes und einzigst der Termin war das eigentliche Problem. Die Firma hatte zu erst Urlaub und zog danach in eine andere Halle um. OK, ist kein Problem für uns gewesen. Nun war es halt endlich soweit und wir zogen wie bereits erwähnt, letzten Donnerstag Abend los. Dort angekommen kuschelten wir uns gegenüber des Hallentores, auf einen Parkplatz zum übernachten. So war es auch sicher gewährleistet, dass wir um 9Uhr, pünktlich zum vereinbarten Termin da sind. Am Freitag morgen ging dann das Hallentor auf und ich sollte den Thor rein fahren. Schlüssel rum gedreht und nix muckste sich. Nach diversen versuchen, den Anlasser mit einem Hammer aufzuwecken, brachen wir das Vorhaben ab. Der Anlasser wurde ausgebaut und um 10Uhr zu einem Bosch Dienst zur Überprüfung und schnellen Reparatur verbracht. Um kurz vor 12Uhr wurde dort angerufen und nachgefragt. Denn der versprochene Anruf blieb aus und alles wartet ja nur darauf, dass der Thor endlich in der Halle steht. "Der Anlassermotor läuft" hieß es - toll, das wußten wir, weil wir das auch getestet hatten. Was ist mit dem Magnetschalter? "Den haben wir nicht getestet" ... Klasse, Kompetenz pur sag ich da nur. Bitte sofort überprüfen und reparieren oder austauschen. "OK, können wir machen aber von 12-13Uhr ist Mittagspause". grrrrr, zu dem Zeitpunkt hab ich schon innerlich gekocht. Um 13.30Uhr ein erneuter Anruf von uns und bekamen zu hören ".... ist noch nicht getestet, weil der Monteur erst um 13Uhr in die Mittagspause konnte". Da kochte ich bereits. Um 15Uhr ein erneuter Anruf "... Magnetschalter ist kaputt, reparieren ist nicht und als Ersatzteil nicht lieferbar aber ein kompletter Anlasser in Neu, ist bis morgen um 9.30Uhr da, wenn ich ihn gleich bestelle". Vom innerlichen Kochen bin ich dann langsam in die Gefühlslage "kurzvormplatzen" übergegangen. Egal, nutzt ja nix - Bestellung auslösen bitte. Das Hallentor schloß sich wieder und die 2 machten den Feierabend, der schon für 11 / 12Uhr angedacht war. Wir verabschiedeten uns von dem ei8gentlichen Übernachtungsplatz bei Köln und blieben eine weitere Nacht auf dem Parkplatz in Goch. Am nächsten Tag (Samstag) war tatsächlich um 9.30Uhr der neue Anlasser da. Flugs war er eingebaut und ich drehte den Schlüssel auf Zündung. Mit einem ekelhaften Kreischen begleitet, arbeitete der V8 und ich konnte schon mal in die Halle fahren.


Dort wurde der Anlasser zur Überprüfung wieder ausgebaut, während dessen die Markisenmontage begann.


Ein absolut identischer Anlasser sieht anders aus. Der Kopf (der zur Schwungscheibe) ist vom Maß her 5mm unterschiedlich. Grrrr. Auf die Garantie pfeifend, habe ich den Magnetschalter vom Neuen, auf den Alten gebaut. Somit ist eine Weiterfahrt wieder gewährleistet und wir keine 330KM Taxifahrt organisieren müssen. Der Plan war nicht nur theoretisch gut - auch praktisch funktionierte es.
Der Markisenstoff wurde währenddessen in die Kederschiene eingeführt und die Stützfüße befestigt:


Danach noch im Inneren die Elektrik verkabelt und angeschlossen. Nach 2h war das Thema dann auch gegessen und wir hatten per Zufall genau die 5 Meter Markise, die wir im Frühjahr in den Staaten, online konfiguriert hatten. Einzigst die Bespannung hatten wir in Grau und schattiert raus gesucht. Das spielt aber nu eine untergeordnete Rolle, denn a) haben wir überhaupt eine Markise bekommen und b) gefällt uns das Muster auch.




28.08.17
Auf diversen Stellplätzen und anderen Gegebenheiten ist uns aufgefallen, dass ein Bodeneinlaß zur Entsorgung nicht vorhanden ist. Viele haben nur eine Entsorgungsmöglichkeit, für die Kassettentoiletten vorgesehen. Bisher war dies auch noch nie wirklich ein Thema oder Problem. Mit einem Fassungsvermögen von 150 Litern, kommen wir zu Zweit, fast zwei Wochen mit dem Feststofftank (auch Schwarzwasser genannt) aus. Das Grauwasser (Abwasser aus der Dusche oder z.B. dem Spülbecken), können wir mit weiteren 150 Litern bunkern - dies zu entsorgen, ist jedoch noch nirgends ein Problem gewesen. Trotzdem bin ich gerne auf alle Eventualitäten gerüstet und habe ein Paket aus England erhalten - Inhalt:


3" Karabiner Direktanschluß, kräftiger 12V Motor und ein kräftiges Messer - das ist eine Zerhackerpumpe. Damit kann man den Schwarzwassertank komplett zerkleinert, durch einen 1" Schlauch abpumpen.


29.09.17
Das lange Wochenende wurde auch bei uns genutzt um ein paar faule Tage zu verbringen. Leider kamen wir beruflich bedingt, nicht rechtzeitig vor dem Feierabendverkehr aus dem Rhein-Main Gebiet raus. Die A61 dankte es uns mit erhöhtem Fahrzeugaufkommen und den damit verbundenen Stau's. Bei Niederzissen sah ich im Stau stehend ein Werbeschild "Truck Wash" - das könnte man ja mal machen, denn nach 10 Monaten und etwa 8500 gefahrenen Kilometern, war das schon dringend überfällig. Das für das Wochenende viel Regen vorhergesagt war, war mir egal, denn so gab es mal wieder etwas "Tiefe" in der weißen Farbe, was nicht nach Mücke oder Schmutz aussieht. Ergo, ab von der Stauerpartybahn und die Örtlichkeit abgecheckt:
www.td-truckwash.de
Das Angebot war für 47€ eine Handwäsche, Gratis Kaffee satt und bei Bedarf hätten wir noch ein Mittagsmenue. Das konnte ich nicht ausschlagen und fuhr den Thor in die Waschhalle:


Fahrräder konnten drauf bleiben, da der Zwischenraum voll ausreichte. Somit gingen wir an die Kaffeebar und legten eine großzügige Pause ein, wärend 3 Angestellte sich über den Thor hermachten:


Mannomann, kam da ne schwarze Brühe runter  Hatte sich wirklich gelohnt das ganze. Bevor es zurück zur Stauerparty ging, wurde der Thor innen gründlich begangen um eventuelle Wassereinbrüche direkt feststellen zu können. Nix davon war vorhanden. Trotz Hochdruckwäsche ging noch nicht mal was durch die Schiebefenster durch. Freu

10.10.17
Seit einer gefühlten Ewigkeit liegt hier ja noch ein Rahmen für eine Außenklappe rum. Da ging es heute mal ran. Werkbank gesäubert und das Teil mal beigezogen:


Zwei Lagen Quellband (1x am Außenrahmen & 1x im Innenrahmen) eingebracht:


Hier etwas näher:


Ein vorher zugeschnittenes Kunststoffsandwich von 20mm Stärke eingelegt:


Schon konnte es innen mit Klebt & Dicht in Weiß versiegelt werden. Zwei kleine Gewichte halten die Platte nun unten, wärend das Quellband dagegen drückt und die Versiegelung auf dieser Seite aushärten kann:


Auf der Abkantmatritze liegt ein Abschnitt der Platte und zeigt deren Aufbau. 2x 2mm KU + 16mm Styrodur dazwischen - sollte gut sein und das Staufach ausreichend warm halten. Wenn alles soweit Trocken ist, wird noch ein Schloß eingepasst und die Gegenseite ebenso versiegelt. Danach steht dem Einbau nichts mehr im Wege.

11.10.17
Das Schloss ist nun eingepasst und die Gegenseite auch abgedichtet:


12.10.17
Der zweite Dichtgummi wurde eingebracht und es ging ab an den Thor. Dort sah es ja nun lange genug "provisorisch" aus, da der Deckel eines alten Wasserboilers ja einfach nur vorgeschraubt war:


Die neue Klappe ist zwar breiter als nötig aber dadurch ist die Höhe passend. Leider hatte kein Anbieter die richtige Breite, ohne auch die Höhe zu verändern. Allerdings finde ich es nicht weiter schlimm. Somit wurde das Blech abgeschraubt, die neue Öffnung angezeichnet, mit Tesa Krepp als Schutz abgeklebt und mit der Stichsäge passend ausgeschnitten. Auf die neue Klappe kamen wieder zwei Lagen Quellband zum Abdichten und die wurde dann in die Öffnung geschraubt. Eine saubere Fugennaht aus der Kartusche kam trotzdem noch drumherum:


Somit ist die technische Ausstattung des Thors, so wie wir ihn haben wollten, recht komplett. Fertig ist er aber trotzdem noch lange nicht - wobei ich auch glaube, dass ein Motorhome nie fertig wird. Außer dem Erhalt und die Pflege, sind noch diverse Ideen zur Individualisierung vorhanden.

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